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Urne von Eichinger im Familienkreis beigesetzt

Urne Eichinger´s beigesetzt

Bereits einen Tag nach der berührenden Trauerfeier um den Produzenten und Regisseur Bernd Eichinger wurde bekannt, dass die Urne von Eichinger bereits im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt wurde. Wo die Urnenbeisetzung stattfand, wollte die Familie nicht bekannt geben.

Bei der live im TV übertragenen 100-minütigen Trauerfeier in der Münchner St. Michaelskirche, nahmen am Montag ca. 1000 Menschen Abschied vom Filmproduzenten Bernd Eichinger. Eichinger war am 24. Januar 2011 im Alter von 61 Jahren in Los Angeles an einem Herzinfarkt gestorben.

Missverständnisse und fehlende Urne sorgen bei Trauerfeier für Eklat

Missverständnisse zwischen Friedhofsverwaltung und Bestatter

Die Urnenbestattung am 23. Dezember 2010, wird den Trauernden wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Die Trauerfeier für eine 83-jährige, war für den Vortag vor Heiligabend angesetzt. Angehörige und Freunde kamen wie mit dem Bestatter abgesprochen zusammen, um die Urne beizusetzen.

Die Überraschung bei den Trauernden war groß, als sie erfuhren, das die Urne der Verstorbenen nicht da und auch das Urnengrab für die Urnenbeisetzung nicht vorbereitet war.

Der beauftragte Bestatter erklärt den peinlichen Vorfall auf dem Friedhof mit Missverständnissen über die Terminvergabe zwischen der zuständigen Kirchengemeinde und ihm. Man konnte sich lediglich bei den Familieangehörigen entschuldigen und die Urne schnellstmöglich zum Friedhof bringen. Zwischenzeitlich hatten Friedhofsmitarbeiter die Trauerfeier und die Beisetzung der Verstorbenen im Familiengrab vorbereitet, so dass die Trauerfeier mit gut einstündiger Verspätung hatte stattfinden können.

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Körperspender müssen anteilig Bestattungskosten zahlen

„Aufwandsentschädigung“ oder „anteilige Beerdigungskosten“, egal wie man es nennt, bleiben es doch Kosten die Leuten entstehen, die ihren Körper der Forschung zur Verfügung stellen- natürlich kostenlos. Wie ein aktueller Fall aus Wismar jetzt aber wieder ans Tageslicht brachte, müssen Personen die ihren Körper für Lehrzwecke zur Verfügung stellen, zwischen 600 Euro und 1200 Euro als so genannte Aufwandsentschädigung zahlen. Die Institute für Anatomie begründen ihre geforderte Kostenbeteiligung, mit anfallenden Kosten für Ämtern und Behörden, städtischen Gebühren, Einsargung, Leichenschau, Überführung in das Institut für Anatomie durch ein Bestattungsunternehmen, Einäscherung und der Urnenbeisetzung. Die Anatomischen Institute verweisen weiterhin, auf die in ihren Augen notwendige Aufwandsentschädigung, da die Krankenkassen seit 2004 das Sterbegeld gestrichen haben.

Ein Rückgang der Bereitschaft zur Körperspende, ist nach Aussage der Institute dadurch kaum zu verzeichnen.

Grabstättenform: Urnenbaum- Familiengruft

Bei einer Urnenbaum- Familiengrabstätte handelt es sich um einzelne Friedhofs- Bäume, die mit einem Belegrecht für bis zu 4 Urnenbeisetzungen vergeben werden. Hierbei wird die Urne mit der Asche des Verstorbenen unter einem Baum beigesetzt. Ein Grabbeet wird nicht angelegt und der gesamte Bereich unter dem Baum bleibt naturbelassen.  


Auf einigen Friedhöfen besteht die Möglichkeit einer Grabplatte (bestimmte Form und Größe), die im Boden eingelassen wird. Weiterhin bestehen keine Grabgestaltungsmöglichkeiten. Unter jeden Baum werden bis zu 4 Urnen der Reihe nach rundum beigesetzt. Grundsätzlich besteht keine alternative Wahlmöglichkeit für die Lage auf dem Friedhof. Das Nutzungsrecht beträgt in aller Regel 25 Jahre und kann nicht verlängert oder wiedererworben werden.

Urne vom Berliner Mauermuseums-Gründer steht seit 6 Jahren im Krematorium

Morgen jährt sich sein Todestag, aber auch fast 6 Jahre nach seinem Tod findet die Totenasche von Rainer Hildebrandt noch nicht ihre letzte Ruhe. Hintergrund ist der Streit zwischen der Hildebrandt Witwe und dem Berliner Senat um die letzte Ruhestätte des Publizisten und Mauermuseum- Gründers vom Checkpoint Charlie. Dieser hatte testamentarisch gewünscht, dass die Urne neben seinem Freund und NS-Widerstandskämpfer Albrecht Haushofer bestattet wird. Dieser wurde in einem Massengrab auf dem Friedhof Wilsnacker Strasse in Moabit beigesetzt.

Der Berliner Senat lehnt aber eine Urnenbestattung auf dem Friedhof in Moabit ab, da dieser Friedhof seit 1952 geschlossen ist. Alexandra Hildebrandt will für eine Bestattung weiter kämpfen und schrieb schon Eingaben an das Kanzleramt sowie das Bundespräsidialamt. Bis zu einer endgültigen Einigung, bleibt die Urne des Verstorbenen im Krematorium Ruhleben stehen.

Neubau eines “Bestattungsforums” auf größter Parkfriedhofsanlage der Welt

Der größte Parkfriedhof der Welt, ist der im Jahre 1877 eröffnete Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. Nun soll ebendieser um eine Sehenswürdigkeit reicher werden. Geplant ist der Neubau eines “Bestattungsforums” mit modernen Feier- und Abschiedsräumen, Gastronomie und einer neuen Feuerbestattungsanlage. Der zuständige Senat der Hansestadt teilte mit, dass mit dem Bau noch in diesem Jahr begonnen werden soll und sieht eine Fertigstellung für Mitte 2011 vor. Die Gesamtkosten für den Neubau, sowie die Sanierung des seit zehn Jahren stillgelegten „Neuen Krematorium“, sollen sich auf ca. 36 Millionen Euro belaufen.

Weiterhin ist eine Urnenkrypta sowie ein Kolumbarium für oberirdische Urnenbeisetzungen geplant. Durch das Bestattungsforum wird es künftig möglich sein, die Trauerfeier, Einäscherung und Beisetzung an nur einem Tag stattfinden zu lassen. Derzeit wird die Abschiedsfeier durch die Einäscherung, um einige Tage unterbrochen.

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Urnenbeisetzung



Heute kann man die Kosten für eine Verbrennung im Rahmen halten, in dem man auf einen kostenintensiven Sarg für die Verbrennung verzichtet. Stattdessen kann man auf nicht geschraubte Holzsärge oder auch besonders umweltfreundliche Särge aus Pappe zurückgreifen. Die Hinterbliebenen haben die Wahl, die Urne des Verstorbenen, entweder in einem Erdgrab oder in einer Nische in der Urnenwand (Kolumbarium) beisetzen zu lassen. Auf Urnengräbern sieht man häufig kleine Liegesteine (auch Grabkissen genannt). Die Ruhefristen liegen zwischen 10-30 Jahren. Man braucht also nur noch eine Urne kaufen, deren Kosten sich je nach Ausführung auf 90 € bis 900 € belaufen.

Kosten für ein anonymes Urnengrab: von 500 € bis 1.900 €

Kosten für ein Urnenbestattung: von 800 € bis 3.200 €

Wer eine noch günstigere Alternative für eine anonyme Urnenbeisetzung sucht, wird z. B. bei unseren Nachbarn in Tschechien fündig. Dort ist eine Urnenbestattung incl. der Gebühren für Friedhof + Kremation, für ca. 80 € zu haben.

Die Kosten für eine Bestattung durch den von Ihnen ausgesuchten Bestatter, setzen sich individuell zusammen.

Die hier angegebenen Preise, dienen ausschließlich als Orientierungshilfe.

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Bestattung im Wahlgrab

Bei ein- bzw. mehr stelligen Grabstätten spricht man auch von Wahlgräbern. Diese Grabstätten werden zwischen Friedhofsverwaltung + Angehörigen abgestimmt und für Erd- und Urnenbestattungen genutzt. Darüber hinaus ist eine zusätzliche Bestattung einer Urne in einem Wahlgrab möglich. Wahlgräber erhalten ein Nutzungsrecht, für die Dauer der Ruhefrist. Ruhefristen belaufen sich in der Regel auf 20-30 Jahre. Bei Wahlgrabstätten unterscheidet man in Einzelwahlgrab, Einzeltiefgrab bzw. Doppel- oder Mehrfachwahlgräbern.

Pro Einzeltiefgrab sind 2 Erdbestattungen sowie 4 Urnenbestattungen möglich. Bei einem Doppelwahlgrab erhöht sich die Anzahl auf 4 Erdbestattungen und 8 Urnenbeisetzungen.

Kosten für ein Einzeltiefgrab: von 1.300 € bis 2.700 €

Kosten für ein Doppelwahlgrab: von 2.900 € bis 5.400 €

Kosten für ein Urnenwahlgrab: von 1.000 € bis 2.500 €

Die Kosten für eine Bestattung durch den von Ihnen ausgesuchten Bestatter, setzen sich individuell zusammen.

Die hier angegebenen Preise, dienen ausschließlich als Orientierungshilfe.

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Anekdoten aus Internetforen zum Thema Bestattungen

In Internetforen tauschen viele Hinterbliebene ihre Erfahrungen aus. Die Berichte sind eine laute Anklage, voll Schmerz und Trauer – aber auch Wut:

  • “Ich war mit der Bestattung eines Mannes beauftragt, der am 17.3.09 gestorben war”, schreibt ein Diskussionsteilnehmer. “Etwa zwei Mal wöchentlich fragte ich bei dem Bestatter nach, wann denn die Urnenbeisetzung sein würde. Als ich am 6.4. erneut nachfragte, wurde mir gesagt, die Urnenbeisetzung habe bereits am 3.4. stattgefunden. Man habe sich gewundert, dass niemand da war.”
  • Ein anderer berichtet, dass er für eine verstorbene Angehörige eine Urnenverbrennung wollte, mit ganz normalem Sarg und ohne Trauerfeier. “Das Unternehmen hat die Kosten kurz überschaut und sagte uns, wir würden uns bei etwa 2000 Euro befinden. Jetzt sind es Kosten von bis zu 3200 Euro. Wie kann das sein???”
  • Eine Familie aus Stuttgart hatte ebenfalls Ärger mit ihrem Bestatter. Daraufhin wollte die Familie die Schlichtungsstelle des Verbandes deutscher Bestatter anrufen. Aber: “Ob wir uns letztlich an sie wenden können, muss zuerst unser Anwalt klären, da uns die Firma K. mit Verleumdungsklage gedroht hat.”
  • “Zu allem Kummer und Leid nun noch diese Scheiße”, erzählt ein Forumsdiskutant. Der Bestatter habe den Kostenvoranschlag einfach nicht eingehalten. “Ich will nur, dass meine Frau ihre Ruhe bekommt.”
  • Und wieder ein anderer: “Ich fühle mich abgezockt und betrogen.”

Dabei sind dies nur die vielen kleinen Fälle, die Ärger verursachen, aber selten vor Gericht landen. Weitaus schlimmer wird es, wenn ein Bestatter den juristischen Graubereich verlässt – und zu absolut illegalen Praktiken greift. In den vergangenen Jahren wurden eine ganze Reihe mutmaßlicher Betrugsfälle bekannt:

  • Zwei Bestatterinnen aus Wilhelmshaven sollen ihre trauernde Kundschaft über Jahre abgezockt haben. Gekaufte Luxussärge tauschten sie auf dem Weg zum Krematorium gegen billige Holzkisten aus. “Umpacken nennt man das im Fachjargon”, sagt Buchautor Waldbauer.
  • “Was nicht passt, wird passend gemacht” – nach diesem Motto verfuhr ein Bestatter im US-Bundesstaat South Carolina. Weil sein Kunde mit einer Körpergröße von zwei Metern nicht in den handelsüblichen Sarg passte, trennte er ihm die Beine ab – mit einer Kettensäge.
  • In New York soll eine Bande vor Gericht kommen, die bis zu tausend Leichen heimlich Knochen und Gewebe entnommen und an die Pharmaindustrie verhökert haben soll. Mehrere Bestatter bekannten sich schuldig.
  • Buchautor Waldbauer berichtet, immer wieder würden Leichen gefleddert. Bestatter oder ihre Mitarbeiter steckten Eheringe und Armbanduhren ein, in Einzelfällen brächen sie auch Goldzähne heraus.
  • Ein Totengräber aus der Nähe von Karlsruhe wurde im vergangenen Jahr zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Mann hatte in 67 Fällen den Sarg aufgebrochen, bevor er das Grab zuschüttete – die Erde landete direkt auf den Leichnamen. Auf diese Weise ersparte sich der Totengräber mühevolle Handarbeit: “Was man hineinschüttet, braucht man nicht mit der Schubkarre wegzubringen”, erklärte der Mann vor Gericht.

Der Bundesverband deutscher Bestatter distanziert sich ausdrücklich von diesen Fällen. Sie seien in keiner Weise exemplarisch für die Branche. “Schwarze Schafe gibt es überall”, teilt die Lobbyorganisation mit. Von Einzelfällen dürfe man keine unzulässigen Rückschlüsse auf andere Unternehmen ziehen. Zuverlässige Bestatter könnten Kunden auf der verbandseigenen Webseite www.memoriam.de finden. Auch der unabhängige Verein Aeternitas listet ausgewählte Unternehmen auf seiner Seite www.gute-bestatter.de auf.

Immerhin: Auch die Stiftung Warentest und Aeternitas bescheinigen den meisten Bestattern guten Willen. Nach Meinung der Experten bemüht sich die Branche, professioneller zu werden und stärker auf die Wünsche ihrer Kunden einzugehen.

Dass dies nötig ist, sehen viele Unternehmer selbst ein. Ein Bestatter aus Nordrhein-Westfalen sagt: “Das ist ein ganz sensibles Geschäft. Da dürfen keine Fehler passieren.” (quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,648511,00.html)