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Regelungen und Vorsorge für den Tag X
Tag aus- Tag ein sind wir mit dem Tod konfrontiert – Wir alle wissen um das Unausweichliche – den Tod. Da uns dieser Gedanke jedoch schreckt, schieben wir ihn gerne beiseite. Umso unvorbereiteter trifft es uns dann an dem Tage, an dem wir mit dem Tod konfrontiert werden.
Wer keine Angehörigen hat und dennoch sichergehen will, dass er seinen Wünschen und Vorstellungen getreu die letzte Ruhe findet, wo und wie er es möchte, kann mit einem Bestattungsinstitut einen Vorsorgevertrag abschließen, der alles Wesentliche regelt:
- Trauerfeier
- Sarg bzw. Urne
- Blumen und Kränze
- Form der Bestattung
- Grabstein
Solche Verträge oder auch private Niederschriften müssen im Todesfall von den Hinterbliebenen berücksichtigt werden.
Polizeitaucher finden gestohlene Urnen einer Unternehmerfamilie
Wie die Staatsanwaltschaft Limburg und der Polizeidirektion Lahn-Dill in einer gemeinsamen Presseerklärung jetzt bekannt gaben, sind die im September letzten Jahres von dem Grab einer Wetzlarer Unternehmerfamilie gestohlenen Urnen (wir berichteten am 04.März 2011), wieder im Besitz der Familie.
Bereits im März 2011 hatten Ermittler der Kriminalpolizei Wetzlar zwei 62- und 27-jährige Täter festgenommen, die ein Lösegeld für die Herausgabe der fünf Urnen erpressen wollten. Die Gefäße mit den sterblichen Überresten der Angehörigen blieben jedoch verschwunden.
Umfangreiche Ermittlungen führten die Kripo nun an die Lahn bei Gießen. Ein Tauchteam der Bereitschaftspolizei aus Mühlheim barg am 25.03.2011 die Graniturnen. Jedes dieser Behältnisse ist rund 50 Kilo schwer.
Nach einer umfassenden Spurensicherung, konnten der Familie die offensichtlich unbeschädigten Gefäße wieder übergeben werden. (ots)
Bestattungsvariante: Diamantenbestattung
Bei der Diamantbestattung handelt es sich um eine relativ junge Bestattungsart, die eine Feuerbestattung voraussetzt. Der Begriff „Diamantbestattung“ meint die Umwandlung von Teilen der menschlichen Kremationsasche in einen Diamanten. Der Diamant wird von den Hinterbliebenen als Urnenersatz oder in einem Schmuckstück eingebunden zur Erinnerung an den Verstorbenen genutzt.
Urne zu Hause: Österreicher haben Bedenken
Seitdem der österreichische Gesetzgeber im Jahre 2010 die gesetzlichen Bestattungsregelungen aufgelockert hat, nutzen eine immer größere Zahl an Bürgern die Option, ihre verstorbenen Angehörigen in einer Urne zu Hause aufzubewahren. Entsprechend der Aussage eines Experten kann man davon ausgehen, dass sich inzwischen mind. 5 Prozent eine Urnenbestattung wählen und im weiteren Verlauf die Urne mit nach Hause nehmen. Dass dieser Entwicklung gleichfalls Probleme auslösen kann, weiß der Grazer Friedhofs-Ombudsmann J. Frühstück zu berichten. Der Ombudsmann fordert deshalb einen “pietätvollen Umgang” mit der Urne ein.
Frühstück macht in diesem Zusammenhang auf die Schwierigkeiten aufmerksam, stießen Leute nach Wohnungsauflösungen doch wiederholt auf Urnen im Abfall.
Die persönliche Verwahrung der Urne zu Hause, welche in den meisten Bundesländern Österreichs einer Einwilligung der Gemeinde bzw. des Gesundheitsamtes erfordert, habe häufig unbedachte Folgen, so der Ombudsman: “Sofern zum Beispiel ein Familienangehöriger die Urne zu Hause hat, wird den anderen Hinterbliebenen auf diese Weise die Gelegenheit genommen, dem Toten an seiner letzten Ruhestätte zu Gedenken.” Dadurch fehle vielen Menschen ein Ort der Trauer, sofern kein Zugang zur Urne vorhanden ist.
Frühstück sieht eine zusätzliche Herausforderung was die Aufbewahrung der Urnen in fernerer Zukunft betrifft: “Im Zusammenhang mit Wohnungsauflösungen oder Bauarbeiten werden immer wieder Urnen entdeckt, wo es keine nächste Generation mehr gibt, welcher man die Urne mit der Totenasche aushändigen kann. Eine würdevolle Handhabung mit den sterblichen Überresten ist demzufolge häufig nicht mehr gegeben”, so Frühstück. Er weiß von Einzelfällen zu berichten, wo zum Vorschein gekommene Urnen geradewegs im Abfall landen. Der Ombudsmann spricht sich stattdessen für eine Regelung aus, wonach eine Urne für eine bestimmte Zeit zu Hause aufbewahrt wird und sie nach der Abschiedszeit zum Friedhof gebracht und dort bestattet wird. Auf diese Weise müssen sich die Angehörigen nicht direkt von dem Verstorbenen trennen und anderseits könnten auf diese Weise Schwierigkeiten mit Zugänglichkeit und Dauerhaftigkeit vermieden werden. In diesem Zusammenhang sollten die Angehörigen auch bedenken: “Die Totenasche in der Urne war einst ein Mensch und hat Würde verdient.”
Ein Bestatter aus Graz schränkt die Tragweite des Problems ein. Nur ein geringer Anteil seiner Kunden würde sich für die Urne zu Hause entscheiden. Darüber hinaus werden sämtliche Aschengefäße mit Marken gekennzeichnet und sind deshalb sehr gut zu identifizieren. Eine würdevolle Verwahrung der Totenasche wird laut Aussage des Bestatters stichprobenweise überprüft: “Sollte in diesem Zusammenhang ein nicht pietätvoller Umgang mit der Urne festgestellt werden, drohen strafrechtliche Konsequenzen im Hinblick auf eine Störung der Totenruhe.” Sollte man die Urne des verstorbenen Angehörigen einmal nicht mehr zu Hause haben wollen, könne diese zudem wieder auf einen Friedhof gebracht und bestattet werden.
Neuvorstellung: Designer Tierurnen in Herzform
Urne Direkt, Ihr Bestattungs- und Trauerwarenhandel, erweitert ab sofort seine Tierurnen- Produktpalette um die Tierurne Angel Heart.
Angel Heart – Engelsherz – ist eine wunderschöne Tierurne, hergestellt durch die bekannte Hamburger Künstlerin Bettina Ulitzka.
Diese farblich gestaltete Urne wird in einer traditionellen, heimischen Keramikmanufaktur in Handarbeit hergestellt, je nach Bedarf als vergängliche oder beständige Keramik. Alle verwendeten Materialien dieser Urne entsprechen den Normen des deutschen Umweltschutzgesetzes. Die vergängliche Keramik gewährleistet, dass die Urne innerhalb der Ruhezeit vollständig biologisch abgebaut wird.
Diese keramische Urne wird aus 2 gleichen Teilen zusammengefügt und besitzt ein Fassungsvolumen von bis zu 8 Litern. Dadurch kann eine zusätzliche Beigabe eines Andenkens (z.B. Lieblingsspielzeug) in der Urne verwahrt werden.
Bei der Gestaltung der Urne können die Kunden auch eine individuelle Anfertigung planen. Sonderanfertigungen nach Vorlage eines Fotos bzw. Farbwunsches sind zeitnah möglich. Jede einzelne Herzurne wird mit selbst hergestellten Farben von Hand bemalt und ist somit ein Einzelstück. Verschiedene Farbgrundtöne von samtmatt bis glänzend, transparent bis deckend, in allen Abstufungen und Zusammenstellungen sind frei kombinierbar.
Für den Verschluss der zweiteiligen Urne geht die Künstlerin neue Wege. Durch seitlich angebrachte Kordelbänder, die jedoch keine Beeinträchtigung der optischen Ästhetik der Herzurnenform darstellen, kann die Urne kinderleicht verschlossen werden. Als Alternative kann die Urne auch mit einer inwändigen Magnet-Verschlusstechnik versehen werden.
Optional kann für eine Präsentation der Herz-Urnen, ein eigens dafür entwickelter Plexiglas-Standfuß erworben werden, der durch seine Transparenz das Herz schwebend erscheinen lässt.
Es ist auch möglich, den Standfuß in einen Stoffbezug einzuhüllen, sodass die Urne ein wenig eingebettet, aber dennoch stehend präsentiert werden kann.
Abmessungen der Urne Angel Heart:
- Höhe der Urne: 35,0 cm
- Breite der Urne: 32,0 cm
- Tiefe der Urne: 23,0 cm
- Gewicht der Urne: ca. 2,2 kg
In unserem Onlineshop finden Sie u.a.:
• freiverkäufliche Urnen (z.B. Holzurnen, Friedwald Urnen, Bio-Urnen, Granulat Urnen, Marmorurnen, Kupferurnen, Schmuckurnen, Keramikurnen, Designerurnen)
• Grabkerzen/ Trauerkerzen/ Grablichter
• Grablaternen
• Grabschmuck/ Gedenksteine
• Grabvasen
Goldene Urne und Denkmal für WM Kraken Paul
Die sterblichen Überreste des WM- Kraken-Orakels Paul werden in einem Tierkrematorium eingeäschert. Ab Donnerstag stellt das Sea Life Center in Oberhausen eine goldene Urne mit der Asche des Tintenfischs aus. In einer nach dem WM-Kraken Paul benannten Ecke, wird dann auch ein mannshohes Denkmal stehen.
Krake Paul erlangte in der Austragungszeit der Fußball-WM in Südafrika seine Berühmtheit. Er konnte alle deutschen Siege und leider auch Niederlagen bei der WM vorhersagen. Selbst mit seinem Tipp über den Ausgang des WM-Finalspiels lag er richtig.
Orakel Paul verstarb am 26. Oktober 2010 eines natürlichen Todes.
Missverständnisse und fehlende Urne sorgen bei Trauerfeier für Eklat
Missverständnisse zwischen Friedhofsverwaltung und Bestatter
Die Urnenbestattung am 23. Dezember 2010, wird den Trauernden wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Die Trauerfeier für eine 83-jährige, war für den Vortag vor Heiligabend angesetzt. Angehörige und Freunde kamen wie mit dem Bestatter abgesprochen zusammen, um die Urne beizusetzen.
Die Überraschung bei den Trauernden war groß, als sie erfuhren, das die Urne der Verstorbenen nicht da und auch das Urnengrab für die Urnenbeisetzung nicht vorbereitet war.
Der beauftragte Bestatter erklärt den peinlichen Vorfall auf dem Friedhof mit Missverständnissen über die Terminvergabe zwischen der zuständigen Kirchengemeinde und ihm. Man konnte sich lediglich bei den Familieangehörigen entschuldigen und die Urne schnellstmöglich zum Friedhof bringen. Zwischenzeitlich hatten Friedhofsmitarbeiter die Trauerfeier und die Beisetzung der Verstorbenen im Familiengrab vorbereitet, so dass die Trauerfeier mit gut einstündiger Verspätung hatte stattfinden können.
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Urnen Dieb muss für 8 Monate in Haft
Das Amtsgericht in Zwickau hat einen dreisten Metalldieb für den mehrfachen Diebstahl von Urnen zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt.
Der gebürtigen Tscheche Juraj T. hatte im Sommer diesen Jahres zusammen mit einem Komplizen mehrere Urnen aus Bronze nebst der Totenasche auf dem Friedhof in Klingenthal gestohlen. Als der Zeuge Dieter B. und seine Frau im Juni das Grab des Sohnes besuchten, hörten sie verdächtige Geräusche. „Es war, als ob Metall klirrte und Steine brachen“, so der Mann im Zeugenstand. Trotz der Abenddämmerung konnte er erkennen, wie zwei Gestalten einen schweren Rucksack ins Gebüsch schleppten.
Man informierte daraufhin den Friedhofsverwalter. Der stellte fest, dass an einer Urnengrabstätte mehrere Schmuckgefäße aus Bronze aus den Verankerungen gerissen waren. In den Behältern werden die eigentlichen Urnen aufbewahrt. Drei Gefäße fehlten – samt Asche.
Die Richter des Amtsgerichtes Zwickau verurteilten den Urnen Dieb wegen Diebstahls und Störung der Totenruhe.
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