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Tierurnen – Haustiere und wie die Menschen ihren Tod verkraften

Für viele von uns sind die Haustiere viel mehr als Solche. Sie sind Familienmitglieder, die auch ebenso geliebt und behandelt werden. Dies schließt auch deren Bestattung in einer Tierurne mit ein. Eine ganze Industrie hat sich inzwischen damit beschäftigt, wie Menschen den Tod geliebter Tiere verkraften und wie man ihnen diesen Verlust erträglicher machen kann. Eine Möglichkeit ist eine Bestattung, die demjenigen einen Ort der Trauer einräumt, wie bei einem Familienmitglied.

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Urne zu Hause: Österreicher haben Bedenken

Seitdem der österreichische Gesetzgeber im Jahre 2010 die gesetzlichen Bestattungsregelungen aufgelockert hat, nutzen eine immer größere Zahl an Bürgern die Option, ihre verstorbenen Angehörigen in einer Urne zu Hause aufzubewahren. Entsprechend der Aussage eines Experten kann man davon ausgehen, dass sich inzwischen mind. 5 Prozent eine Urnenbestattung wählen und im weiteren Verlauf die Urne mit nach Hause nehmen. Dass dieser Entwicklung gleichfalls Probleme auslösen kann, weiß der Grazer Friedhofs-Ombudsmann J. Frühstück zu berichten. Der Ombudsmann fordert deshalb einen “pietätvollen Umgang” mit der Urne ein.

Frühstück macht in diesem Zusammenhang auf die Schwierigkeiten aufmerksam, stießen Leute nach Wohnungsauflösungen doch wiederholt auf Urnen im Abfall.

Die persönliche Verwahrung der Urne zu Hause, welche in den meisten Bundesländern Österreichs einer Einwilligung der Gemeinde bzw. des Gesundheitsamtes erfordert, habe häufig unbedachte Folgen, so der Ombudsman: “Sofern zum Beispiel ein Familienangehöriger die Urne zu Hause hat, wird den anderen Hinterbliebenen auf diese Weise die Gelegenheit genommen, dem Toten an seiner letzten Ruhestätte zu Gedenken.” Dadurch fehle vielen Menschen ein Ort der Trauer, sofern kein Zugang zur Urne vorhanden ist.

Frühstück sieht eine zusätzliche Herausforderung was die Aufbewahrung der Urnen in fernerer Zukunft betrifft: “Im Zusammenhang mit Wohnungsauflösungen oder Bauarbeiten werden immer wieder Urnen entdeckt, wo es keine nächste Generation mehr gibt, welcher man die Urne mit der Totenasche aushändigen kann. Eine würdevolle Handhabung mit den sterblichen Überresten ist demzufolge häufig nicht mehr gegeben”, so Frühstück. Er weiß von Einzelfällen zu berichten, wo zum Vorschein gekommene Urnen geradewegs im Abfall landen. Der Ombudsmann spricht sich stattdessen für eine Regelung aus, wonach eine Urne für eine bestimmte Zeit zu Hause aufbewahrt wird und sie nach der Abschiedszeit zum Friedhof gebracht und dort bestattet wird. Auf diese Weise müssen sich die Angehörigen nicht direkt von dem Verstorbenen trennen und anderseits könnten auf diese Weise Schwierigkeiten mit Zugänglichkeit und Dauerhaftigkeit vermieden werden. In diesem Zusammenhang sollten die Angehörigen auch bedenken: “Die Totenasche in der Urne war einst ein Mensch und hat Würde verdient.”

Ein Bestatter aus Graz schränkt die Tragweite des Problems ein. Nur ein geringer Anteil seiner Kunden würde sich für die Urne zu Hause entscheiden. Darüber hinaus werden sämtliche Aschengefäße mit Marken gekennzeichnet und sind deshalb sehr gut zu identifizieren. Eine würdevolle Verwahrung der Totenasche wird laut Aussage des Bestatters stichprobenweise überprüft: “Sollte in diesem Zusammenhang ein nicht pietätvoller Umgang mit der Urne festgestellt werden, drohen strafrechtliche Konsequenzen im Hinblick auf eine Störung der Totenruhe.” Sollte man die Urne des verstorbenen Angehörigen einmal nicht mehr zu Hause haben wollen, könne diese zudem wieder auf einen Friedhof gebracht und bestattet werden.

Platzmangel: New York muss Urnen übereinander stapeln

Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, gibt es in New York City kaum noch freie Grabstätten. Die Preise für die letzte Ruhestätte schießen nach oben wie jene für Vorstadthäuser auf dem Höhepunkt der Immobilienblase. Ein Friedhof geht sogar dazu über, Urnen übereinander zu türmen.

Ein Kasten, so groß wie ein Bahnhofsschließfach: Einen halben Meter hoch, einen halben Meter breit, einen halben Meter tief. Mehr Platz war nicht für die letzte Ruhestätte von Olivia Mac Donald. Die Urne der 1997 verstorbenen New Yorkerin passt gerade so in das Fach, auf der Marmorplatte, die es verschließt, war kaum ausreichend Raum, um ihren Namen, ihr Geburts- und ihr Todesjahr einzugravieren. Olivia Mac Donalds Grab ist ein Parzelle in einem Betonquader am äußersten Rand des Trinity Cemetery im New Yorker Stadtviertel Washington Heights. Gut zehn Meter hoch ist das Gebilde und fünf Meter breit und es beherbergt Hunderte schlichter Fächer. Daneben steht noch mehr solcher Quader. Das Ensemble ist eine Art Hochhaus-Siedlung für Tote.

Der Preis für die letzte Ruhestätte liegt hier zwischen 6.000 und 9.000 Dollar. Nur mithilfe der Stapeltechnik gelingt es dem Friedhof trotzdem, weiter Beerdigungen anzubieten. Doch er ist der letzte in Manhattan. Und auch in den anderen New Yorker Stadtteilen wird der Platz immer knapper. Dem größten jüdischen Friedhof in Brooklyn ist im Winter das Land für neue Gräber ausgegangen, nachdem bereits alle Wirtschafts- und Gehwege umgegraben wurden. Der größte katholische Friedhof der Stadt in Queens steht kurz davor, keine neuen Bewerbungen mehr anzunehmen.

Grundstücke sind das knappste und teuerste Gut in New York und die Toten sind davon genauso betroffen wie die Lebenden. Seit 50 Jahren wurde in New York kein neuer Friedhof gebaut. Doch jedes Jahr sterben 60.000 New Yorker. An manchen Orten hat die Knappheit bereits zu einem erbitterten Wettbewerb um die Plätze geführt. Die Preise für Gräber steigen immer schneller und ein Grab für 12.000 Dollar gilt bereits als Schnäppchen.

Und die Gräber selbst werden – wie die Wohnungen in New York – immer kleiner. Auf dem Washington Cemetery in Brooklyn ist die Grabgröße auf zwei Meter Tiefe mal zwei Meter Länge und 76 Zentimeter Breite beschränkt worden. Den meisten New Yorkern wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als sich anderswo bestatten zu lassen, als in der Stadt, in der sie ihr Leben zugebracht haben.

Totenasche im Rosenbeet

Europa stöhnte in den letzten Wochen unter der Asche und dem Rauch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull, doch die Neuseeländer haben ein doppeltes Ascheproblem. Vielerorts sind hitzige Debatten ausgebrochen, wo die Einwohner die Asche ihrer Verstorbenen bestatten oder vielmehr entsorgen.

Neuseeland hat ein sehr liberales Bestattungsgesetz- prinzipiell kann dort jeder die Urne mit den Überresten seiner Angehörigen mit nach Hause nehmen und die Asche verstreuen, wo es beliebt – mitten in der Landschaft, an Stränden, in Flüssen und sogar in Parks.

Die Parkverwaltung der Hauptstadt Wellington habe beklagt, das die phosphatreichen Überreste von Verstorbenen die Blumen im Rosengarten umbringe. Nicht nur das die Rosenbeete unter einer Ascheschicht liegen, aus dieser sollen sogar ab und zu Knochen ragen. Eine Mitarbeiterin des Rosengarten berichtete, das 1-2 mal pro Woche jemand seine Asche verstreut und wenn man bedenkt, dass bei einer Feuerbestattung ca. 2 Kilo Asche anfallen, kann man sich die Probleme vorstellen.

Auch in Christchurch, der größten Stadt der Südinsel Neuseelands, gab es Beschwerden, weil am Strand im Vorort New Brighton so viel ins Meer geworfene Asche angespült wurde, dass es unangenehm wurde.

Die Urne „Angel“ , eine neue Urne macht die Trauerverarbeitung leichter !

Der Tod eines geliebten Menschen ist ein einschneidendes Ereignis für Angehörige und Freunde.

Diese Erfahrung musste auch Frau Josefine Schacherbauer machen als vor einigen Jahren ihre erst 16 Tage alte Tochter starb.

Neben der Trauer und dem Schock bedauerte Frau Schacherbauer aber ganz besonders, dass sie nach der Trauerfeier nichts von ihrer Tochter hatte was sie mit Heim nehmen konnte. Da kam Josefine Schacherbauer auf die Idee einer ganz besonderen Urne. Eine Urne auf der ein Engel angebracht ist, den man zur Trauerverarbeitung mit nach Hause nehmen kann.

Der Engel als Symbol für Kraft, Hilfe, Vertrauen und Schutz kann eine Erinnerung an den Verstorbenen und eine Hilfe in diesem Leben sein.

So entstand die Urne Angel. Eine formschöne Urne wird von einem kleinen Engel gekrönt. Sowohl die Urne als auch der Engel sind aus hochwertigem Edelstahl gearbeitet und für einen würdevollen Abschied geeignet.

Urne Angel

Nach der Trauerfeier kann der Engel von der Urne abgenommen auf einem Holz- oder Steinsockel befestigt mit nach Hause genommen werden. So ermöglicht es dem Trauernden, sich zu Hause einen persönlichen Ort der Andacht zu schaffen.

Mit der Urne „Angel“ wird dem Trauernden dabei geholfen, sich in angemessener Weise, ganz individuell und jederzeit von dem Verstorbenen zu verabschieden und so seinen Schmerz zu verarbeiten. Eine Hilfe die von dem Trauernden dankbar angenommen wird.

Sowohl in Deutschland und auch in Österreich hat die neue Urne bereits großen Anklang bei Bestattern gefunden. „ Es gibt keine vergleichbare Urne und sie wird vielen Menschen bei ihrer Trauerbewältigung helfen“ ist die einhellige Meinung jener Bestatter welche die Urne „Angel“ bereits in ihr Programm aufgenommen haben.

„Trösten zu können ist eine Kunst, aber die größere Kunst ist, sich trösten zu lassen und nicht untröstlich zu sein.“

Urne mit nach Hause nehmen



Wer die Urne + Asche des Verstorbenen zu Hause aufbewahren möchte, muss da schon einige juristische Kreativität sowie Courage aufbringen. Denn in Deutschland gibt es einen Friedhofszwang der besagt, das keine physischen Reste  außerhalb der dafür vorgesehenen Orte wie Friedhof, Friedwald usw. aufbewahrt oder beigesetzt werden dürfen. Dieses nicht zu verstehende „Feuerbestattungsgesetz“ rührt noch aus der Zeit des Hitler-Regimes. Anders als in einigen Nachbarstaaten wie der Schweiz, Niederlande oder Spanien, gilt in Deutschland die Asche in Privathand, als Ordnungswidrigkeit. Viele Bundesbürger wünschen sich aber, dass ihre Asche nach der Kremierung nicht auf einem Friedhof beigesetzt wird.

Zur Erreichung Ihres Wunsches ist in jedem Fall ein unproblematischer Umweg über eines unserer Nachbarstaaten mit weitaus liberaleren Bestattungsgesetzen notwendig.

Wie Sie das erreichen?

Mittel und Wege um den deutschen Friedhofszwang zu umgehen, erfahren Sie in Kürze auf unserer Webseite.