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Prominente Trauerfälle: Vaclav Havel
Vaclav Havel
Geboren: 05. Oktober 1936
Gestorben: 18. Dezember 2011
Der tschechische Schriftsteller und Politiker, Vaclav Havel, ist tot. Er starb am 18. Dezember 2011, im Alter von 75 Jahren in Vlčice-Hrádeček.
Vaclav Havel entstammte einer einflussreichen Prager Großbürgerfamilie die mit Beginn der kommunistischen Regierung im Februar 1948 enteignet wurde.
Seit seinem 20. Lebensjahr schrieb Havel Artikel für Literatur- und Theaterzeitschriften. Seine in der Tradition des absurden Theaters stehenden Stücke und seine Artikel prägten die Atmosphäre, die 1968 zum Prager Frühling führte, entscheidend mit. 1967 auf dem IV. Schriftstellerkongress in Prag erregt Havel erstmals politisch Aufsehen, als er die Zensur und die Absurdität des Machtapparates der kommunistischen Partei öffentlich kritisierte. In der Zeit der sogenannten „Normalisierung“ nach der Niederschlagung des Prager Frühlings durch die Truppen des Warschauer Pakts trat Havel immer wieder öffentlich gegen das Regime des damaligen Präsidenten Husák auf und war 1977 einer der drei Hauptinitiatoren der Charta 77. In dieser Zeit wurde Havel dreimal verhaftet und verbrachte insgesamt etwa fünf Jahre im Gefängnis.
Havel galt seither als Symbolfigur und führender Regimekritiker während der kommunistischen Herrschaft in der Tschechoslowakei. Nach der Samtenen Revolution, an der er wesentlich beteiligt war, war Havel von 1989 bis 1992 Präsident der Tschechoslowakei und nach der Trennung von Tschechischer und Slowakischer Republik im Januar 1993, war Havel bis 2003 Präsident der Tschechischen Republik.
Vaclav Havel war zweimal verheiratet.
Havel wurde für sein Engagement u.a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1989), dem Theodor-Heuss-Preis (1993) und mit der Freiheitsmedaille (2004 „The Presidential Medal of Freedom“)- die höchste zivile Auszeichnung in den USA, geehrt. 2008 bekam der Politiker auf Grund seiner Verdienste um die deutsche Einheit den Point Alpha Preis.
Wo die Trauerfeier/ Beerdigung für Vaclav Havel stattfindet, ist noch nicht bekannt.
Nachtrag: Unbestätigten Meldungen zufolge, soll Havel am Freitag, 23.12.2011 in Prag beerdigt werden.
Prominente Trauerfälle: Loriot
(eigentlich) Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow
Geboren: 12. November 1923
Gestorben: 22. August 2011
Der deutsche Humorist, Schauspieler und Regisseur, Vicco von Bülow, ist tot. Er starb am
22. August 2011, im Alter von 87 Jahren in Ammerland am Starnberger See.
Der Künstlername Loriot ist die französische Bezeichnung des Pirols, des Wappentieres der Familie von Bülow. In der mecklenburgischen Heimat des Adelsgeschlechtes ist Vogel Bülow eine gängige Bezeichnung für den Pirol.
Loriots zahlreiche Sketche sind legendär – etwa der missglückte Auftritt des Lottogewinners oder die Cartoons “Herren im Bad”. Loriot wurde zunächst mit Zeitschriften-Cartoons und Knollennasenmännchen bekannt. Später kamen die Fernseh-Sketche, etwa in der ARD-Serie “Loriot I-VI” (Erstausstrahlung 1976-1979), hinzu. In Sketchen wie über die Familie Hoppenstedt trat Loriot meist selbst als wandlungsfähiger Schauspieler hervor, oft mit seiner bereits 2007 gestorbenen Kollegin Evelyn Hamann. In seinen Kinofilmen begeisterte er Millionen Zuschauer.
Loriot wurde mit zahlreichen Film- und Fernsehpreisen ausgezeichnet. Er war u.a. Träger des „Großen Verdienstkreuzes mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“. 1973 erhielt er den „Grimme-Preis in Silber“, 1984 den „Erich-Kästner-Preis für Literatur“, 1988 und 1992 den „Bambi“ und 2004 den „Jacob-Grimm-Preis“ für seinen Einsatz um die deutsche Sprache. Zuletzt erhielt Loriot 2007 den „Wilhelm-Busch-Preis“ für sein Lebenswerk und 2009 den „Lola-Ehrenpreis“ der Deutschen Filmakademie.
Loriot zählte mit „Auf den Hund gekommen“ (1954) zu den ersten Autoren des Diogenes Verlags. In über fünfzig Jahren erschienen 114 verschiedene Bände von Loriot-Büchern bei Diogenes, in einer Gesamtauflage von mehreren Millionen Exemplaren. Das letzte Buch von Loriot „Bitte sagen Sie jetzt nichts“, Gespräche mit Loriot aus vier Jahrzehnten, war geplant für November 2011, es erscheint jetzt Mitte September 2011.
Ob eine Trauerfeier für Loriot stattfindet, ist noch nicht bekannt. Die Beerdigung soll im engsten Familienkreis stattfinden.
Die Bestattung
Die Erfahrung des Sterbens ist Teil des Lebens. Bei der kirchlichen Bestattung geleitet die Gemeinde ihre verstorbenen Glieder zur letzten Ruhe, befiehlt sie der Gnade Gottes. Die Gemeinde begleitet die Sterbenden und trauert mit den Hinterbliebenen.
Stirbt ein Angehöriger, sind viele Fragen zu klären. In der Regel übernimmt ein benachrichtigtes Bestattungsunternehmen die Erledigung der Formalitäten (Todesanzeige, Versicherung, usw.) und benachrichtigt auch den Pfarrer oder die Pfarrerin. Diese nehmen dann Kontakt zu den Angehörigen auf, um einen Termin für ein Trauergespräch zu vereinbaren. Dies dient zum einen der seelsorgerlichen Begleitung der Trauernden, zum anderen auch einem Gespräch über den Verstorbenen, sein Leben und was für ein Mensch er gewesen ist.
Die kirchliche Bestattung ist eine gottesdienstliche Handlung. Der eigentlichen Bestattung geht in der Regel eine Trauerfeier voraus, die Raum und Zeit bietet, gemeinsam Abschied von den Verstorbenen zu nehmen und sie zur “letzten Ruhe” zu geleiten. In der Ansprache spricht der Pastor über das Leben der Verstorbenen, aber auch über die christliche Hoffnung, die mit dem Tod verbunden ist. Gibt es eine Erdbestattung, findet in der Regel direkt im Anschluss an die Trauerfeier die Beisetzung auf einem Friedhof statt, wobei der Pfarrer noch einen Segen spricht. Bei einer Feuerbestattung findet die Beisetzung der Urne später statt. Auch diese kann durch einen Pfarrer begleitet werden.
Gestaltung einer Trauerfeier
Die Angehörigen, Freunde, Bekannten usw. nehmen in den meisten Fällen in der Friedhofskapelle mit einer Trauerfeier nochmals Abschied von ihrem Verstorbenen.
Je nach der gewünschten Bestattungsart wird der Sarg oder die Urne daran anschließend in einer entsprechenden Grabstätte beigesetzt.
Bei Feuerbestattungen kann einen Trauerfeier auch vor der Einäscherung stattfinden. Die Beisetzung der Urne erfolgt dann zu einem späteren Zeitpunkt, meist in aller Stille oder im Kreis der nächsten Angehörigen.
Eine Trauerfeier bedeutet jedoch auch das letzte Zusammensein mit, bzw. der Abschied von einem Verstorbenen und hinterlässt daher meist einen bleibenden Eindruck. Man sollte diese daher so individuell wie möglich gestalten. Zwar dürften z.B. bei einer christlichen Bestattung bestimmt Elemente nicht außer Acht bzw. fortgelassen werden, es steht aber auch nichts im Wege, hier etwas zu ergänzen bzw. erweitern.
Musik auf einer Trauerfeier
So könne traditionellen und charakteristischen Beerdigungslieder durch moderne weltliche Lieder bzw. Lieblingslieder der/des Verstorbenen ersetzt werden. Angehörige und Freunde sollten sich nicht scheuen, selbst einmal einige Worte zu sprechen oder einen Text / ein Gedicht vorzutragen.
Die Aufzählung könnte zwar beliebig fortgesetzt werden, sie soll aber hauptsächlich dazu anregen, sich einmal im voraus Gedanken über die Gestaltung einer Trauerfeier zu machen.
Vor allem darf der im Wort enthaltenen Begriff „Trauer“ aber den zweiten Begriff „Feier“ nicht verdrängen, denn der Abschied von einem Mitmenschen sollte auch so feierlich und individuell wie eben möglich sein.
Regelungen und Vorsorge für den Tag X
Tag aus- Tag ein sind wir mit dem Tod konfrontiert – Wir alle wissen um das Unausweichliche – den Tod. Da uns dieser Gedanke jedoch schreckt, schieben wir ihn gerne beiseite. Umso unvorbereiteter trifft es uns dann an dem Tage, an dem wir mit dem Tod konfrontiert werden.
Wer keine Angehörigen hat und dennoch sichergehen will, dass er seinen Wünschen und Vorstellungen getreu die letzte Ruhe findet, wo und wie er es möchte, kann mit einem Bestattungsinstitut einen Vorsorgevertrag abschließen, der alles Wesentliche regelt:
- Trauerfeier
- Sarg bzw. Urne
- Blumen und Kränze
- Form der Bestattung
- Grabstein
Solche Verträge oder auch private Niederschriften müssen im Todesfall von den Hinterbliebenen berücksichtigt werden.
Trauerfeier für die Todesopfer der Massenkarambolage
Am 13.April 2011 soll bei einem ökumenischen Trauergottesdienst in Rostock der acht Todesopfer der Massenkarambolage auf der A 19 nahe Rostock gedacht werden.
Die evangelische und die katholische Kirche gaben bekannt, dass bei der Trauerfeier für jeden der acht Toten eine Kerze brennen soll.
Am 08. April 2011 waren bei dem Massencrash mehr als 80 Fahrzeuge ineinander gerast und zum Teil in Flammen aufgegangen. Behörden gaben an, dass dieser Unfall die schwerste Massenkarambolage in Deutschland seit 20 Jahren war.
Als Auslöser dieses schweren Unglücks gilt in erster Linie ein Sandsturm, aber die Unfallermittler der DEKRA gehen auch von einer Teilschuld einiger Fahrer durch unangepasste Geschwindigkeit und Unachtsamkeit aus. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Rostock dauern an.
Prominente Trauerfälle: Witta Pohl
Witta Pohl
Geboren: 01. November 1937
Gestorben: 04. April 2011
Der deutsche Schauspielerin, Witta Pohl, ist tot. Sie starb am 04. April 2011, im Alter von 73 Jahren in Hamburg.
Der erfolgreiche Schauspielerin Pohl, war die Tochter eines Gynäkologen und einer Hausfrau.
Die im polnischen Königsberg geborene Pohl war gelernte Kosmetikerin und nahm später Schauspielunterricht in Berlin. Sie arbeitete in ihrer Kariere an mehreren renommierten Theatern, Schauspielhäusern und Festspielen. Ihr Fernsehdebüt gab die Schauspielerin im Jahre 1960 und wirkte seitdem in über vierzig Fernsehproduktionen mit. In Deutschland erlangte sie ihren Kultstatus in der Rolle der resoluten „Vera Drombusch“ in der Fernsehserie „Diese Drombuschs“. Weiterhin spielte sie in einigen Folgen der Krimireihe „Schwarz Rot Gold“ mit und übernahm diverse Gastrollen in den Fernsehserien „Der Alte“ und dem „Tatort“.
Im Winter 2011 wurde bei dem Serienliebling Leukämie diagnostiziert, an deren Folgen Witta Pohl nun auch verstarb.
Pohl war zweimal verheiratet und hinterlässt 2 Kinder.
Witta Pohl wurde für ihre schauspielerischen Leistungen u.a. mit der Goldenen Kamera (1985, 1987 und 1993) und dem Bundesverdienstkreuz (2005) geehrt.
Wann und Wo die Bestattung/ Trauerfeier für die Schauspielerin stattfindet, ist noch nicht bekannt.
(10.04.2011 Nachtrag: Die Trauerfeier für Witta Pohl findet am 18. April 2011 im Hamburger Michel statt.)
Bestattungsvorsorge
Warum ist Bestattungsvorsorge wichtig?
Vorsorgen heißt:
- Selbst bestimmen
- Notwendiges regeln
- Verantwortung in eigener Sache
- Entlastung der Hinterbliebenen/Angehörigen
- rechtzeitig an die Zukunft denken.
Bei vielen Menschen besteht in der heutigen Zeit der Wunsch, den letzten Weg selbst mitzugestalten und die notwendigen Dinge selbst zu regeln. Auch wenn für einige Menschen diese Überlegungen noch nicht ganz selbstverständlich sind, möchten wir Sie zu diesem Schritt ermutigen.
Legen Sie eine Vorausverfügung fest, wie zum Beispiel:
- welche Bestattungsform (Erd- oder Feuerbestattung),
- wie die Bestattung ausgerichtet werden soll,
- welcher Personenkreis benachrichtigt werden soll,
- auf welchem Friedhof und in welchem Grab die Bestattung stattfinden soll,
- wie die Grabpflege geregelt werden soll,
- wie die Trauerfeier gestaltet werden soll,
- wie der Grabstein gestaltet werden soll,
- wie die Finanzierung geregelt werden kann,
- wer unser Ansprechpartner im Falle Ihres Todes sein wird.
Eine Vorsorgeberatung ist im Regelfall eine kostenlose Dienstleistung Ihres Bestatters. Nehmen Sie unsere Beratung in Anspruch, informieren Sie sich aus erster Hand über alle Möglichkeiten und teilen Sie dem Bestatter Ihre Wünsche mit.
Prominente Trauerfälle: Hanna Köhler
Hanna Köhler
geboren: 05.März 1944
gestorben: 17.März 2011
Die deutsche Sängerin und Schauspielerin Hanna Köhler ist tot. Sie starb am 17. März 2011 in Ulm. Die Todesursache ist bisher noch nicht bekannt.
Köhler absolvierte ihr Studium am Richard-Strauß-Konservatorium in München.
Bekannt wurde die beliebte Schauspielerin durch Ihre Rolle der temperamentvollen Oma Francesca „Nonna“ Maldini, in der Fernsehserie „Marienhof“. Dort spielte Hanna Köhler in den Jahren von 2001 bis zu ihrem Ausstieg 2008 in über 1600 Folgen mit.
Hanna Köhler starb in einem Seniorenheim in der Nähe von Ulm.
Wann und Wo die Bestattung/ Trauerfeier für die Schauspielerin stattfindet, ist noch nicht bekannt.

