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Totensonntag: Gedenktag der Verstorbenen

Der Totensonntag (auch Ewigkeitssonntag genannt), der in diesem Jahr am 21.November begangen wird, ist in Deutschland der evangelische Gedenktag für die Verstorbenen. Es ist der letzte Sonntag des Kirchenjahres, das mit dem ersten Advent beginnt.

In Gottesdiensten wird der Toten gedacht und viele Menschen besuchen an diesem tag die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen.

Der Totensonntag ist als Gedenktag in allen Bundesländern durch Feiertagsgesetze geschützt. An diesem Feiertag verbietet das Gesetz große Versammlungen unter freiem Himmel, öffentliche Sportveranstaltungen, besondere Veranstaltungen in Gasthäusern, den Betrieb von Spielhallen sowie das Betreiben von Autowaschanlagen.

Die Einführung des Totensonntags geht auf eine Order Friedrich Wilhelms III. von Preußen (1770-1840) aus dem Jahr 1816 zurück, in der er ein „allgemeines Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen“ von den evangelischen Kirchen in den preußischen Gebieten einforderte. Der Feiertag wurde später dann von den anderen evangelischen Landeskirchen übernommen.

Zum Totensonntag: Deutsche Friedhofsgesellschaft erweitert Trauerseiten im Internet

Die Deutsche Friedhofsgesellschaft erweitert den Service ihrer kostenfreien Internetseite. Auf www.ewigeerinnerung.de können Hinterbliebene für Verstorbene eine virtuelle Gedenkseite mit Kondolenzbuch einrichten. Über 2100 Angehörige nutzen bereits diesen Service.

War es bisher notwendig, einen Bestatter um Bestätigung der persönlichen Daten zu bitten, ist dies künftig nicht mehr notwendig. Die Gedenkseite für einen lieben Verstorbenen kann nun direkt von Angehörigen angelegt werden.

Diesen Service hat die Gesellschaft rechtzeitig vor dem diesjährigen Totensonntag am 21. November eingerichtet.

Volkstrauertag: Ein Tag des Gedenkens

Allerheiligen, Totensonntag, Volkstrauertag: Alle Jahre wieder ist der November für viele Menschen die Zeit des Gedenkens. Zu keiner anderen Zeit des Jahres besuchen so viele Angehörige und Hinterbliebene die Friedhöfe, um die Grabstellen mit Grabschmuck wie Kränzen und Gestecken zu schmücken. Man muss daher nicht religiös sein, um im Herbst von der Natur an den ewigen Kreislauf des Werdens – des Seins – und des Vergehens erinnert zu werden.

Totensonntag 2009



Am Sonntag dem 22.11. ist es wieder soweit.

Seit der Entwicklung des Kirchenjahres im Mittelalter, begehen wir am Sonntag vor dem 1. Advent traditionell den Totensonntag, der auch Ewigkeitssonntag genannt wird. Der Ewigkeitssonntag oder Totensonntag ist in der evangelischen Kirche in Deutschland ein Gedenktag für die Verstorbenen und wir erinnern uns an die Endlichkeit unseres eigenen Lebens und spenden uns gegenseitig Trost, wenn die Angst vor dem Sterben über uns kommt.

Die meisten Menschen verbinden diesen Tag mit einem Friedhofsbesuch, um die Ruhestätten ihrer verstorbenen Angehörigen aufzusuchen.

Der Totensonntag entstand im Jahre 1816 aufgrund einer Verordnung durch den König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, der für die evangelische Kirche in den preußischen Gebieten den Sonntag vor dem 1. Advent zum „allgemeinen Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen“ erklärte. Im Laufe der folgenden Jahre, übernahmen dann die anderen evangelischen Landeskirchen diese Bestimmung.

Der Totensonntag ist durch die Feiertagsgesetze aller Bundesländer außer Hamburg besonders geschützt. Sie bestimmen den Totensonntag als Trauer- und Gedenktag.