Artikel-Schlagworte: „Prominente Trauerfälle“

Prominente Trauerfälle: Heidi Kabel

Heidi Bertha Auguste Kabel

Geboren: 27. August 1914
Gestorben: 15. Juni 2010

Die bekannte Schauspielerin, Heidi Kabel, ist tot. Sie starb am 15. Juni 2010, im Alter von 95 Jahren in Hamburg.

Die bekannte und beliebte Volksschauspielerin Kabel, war die Tochter eines Druckereibesitzers und einer Hausfrau aus Hamburg.

1932 begleitete sie eine Freundin zum Vorsprechen in der „Niederdeutschen Bühne Hamburg“, dem heutigen Ohnsorg- Theater. Im Ohnsorg- Theater werden Stücke in plattdeutscher Sprache aufführt. Dabei wurde sie entdeckt und erhielt von Theatergründer Richard Ohnsorg ihr erstes Engagement. Kabel nahm Schauspielunterricht und blieb über 66 Jahre auf der Bühne. Ihre einmalige Schauspielkarriere umfasst insgesamt 75 Jahre.

1937 heiratete sie ihren Schauspielkollegen Hans Mahler (1900–1970). Ihr Mann wurde 1949 Leiter des Ohnsorg- Theaters und hatte großen Einfluss auf die Rollen Heidi Kabels. Heidi Kabel erreichte seit 1954 durch die Fernsehübertragungen der für das Fernsehen meist missingschen Theateraufführungen aus dem Hamburger Ohnsorg- Theater große Bekanntheit im deutschsprachigen Raum.

Kabel übernahm noch 2007 im hohen Alter von 92 Jahren eine kleine Rolle an der Seite ihrer Tochter Heidi Mahler.

Heidi Kabel erhielt im Laufe Ihrer Jahre zahlreiche Auszeichnungen wie: 1967 und 1972 Goldener Bildschirm, 1983 den Richard-Ohnsorg-Preis, 1985: die Goldene Kamera für ihre Arbeit im Ohnsorg-Theater, 1989, 1990 und 2004 Bambi, 1989 die Ehrenmedaille für Kunst und Wissenschaft, Hamburg, 1992 die Ohnsorg- Verdienstmedaille, 1994 Ehrenkommissarin der Hamburger Polizei und 2004 die Ehrenmitgliedschaft im Ohnsorg- Theater.

Einen ihr angetragenen Bundesverdienstorden lehnte die Schauspielerin entsprechend hanseatischer Tradition ab.

Prominente Trauerfälle: Dennis Hopper

Dennis Hopper

Geboren: 17. Mai 1936
Gestorben: 29. Mai 2010

Der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur Dennis Hopper, ist tot. Er starb am 29. Mai 2010, im Alter von 74 Jahren in seinem Haus in Kalifornien. Der beliebte, aber auch als stur bekannte Schauspieler war an Prostatakrebs erkrankt.

Zusammen mit dem Regisseur Peter Fonda, drehte Hopper 1969 das Roadmovie Easy Rider. Easy Rider galt als Kulthit der Hippie-Bewegung und wurde schließlich zur Legende, ebenso wie der weltberühmte Titelsong Born to Be Wild.
Seine größten Erfolge feierte Dennis Hopper mit den Filmen: „Denn sie wissen nicht was sie tun“(1955), „Hängt ihn höher“(1968), „Easy Rider“ (1969), „Blue Velvet“ (1986), „Speed“ (1994), „Waterworld“ (1995) und „L.A.Crash“ (2008-2009)

Der US-Schauspieler war 1970 und 1987 für den Oscar nominiert, erhielt 1995 einen MTV Movie Award und wurde am 26. März 2010 mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.

Dennis Hopper war fünfmal verheirat und hat 4 Kinder.

Prominente Trauerfälle: Paul Augustinus (Kardinal) Mayer

Paul Augustinus Mayer

Geboren: 23. Mai 1911
Gestorben: 30. April 2010

Der älteste Kardinal der Welt, Paul Augustinus Mayer, ist tot. Er starb am 30. April 2010, im Alter von 98 Jahren in Rom.

Der deutsche Kurienkardinal Paul Augustinus Mayer starb am Freitagmorgen nur wenige Tage vor seinem 99. Geburtstag. Mayer studierte von 1932 bis 1937 Philosophie und Katholische Theologie in Salzburg und Sant´Anselmo. 1935 empfing Mayer die Priesterweihe und war von 1966 bis 1971 Abt des niederbayerischen Klosters Metten sowie von 1985 bis 1988 Präfekt der damals noch getrennten Kongregationen für Sakramente und Gottesdienst in Rom. Danach bekleidete er bis 1991 das Amt des Präsidenten der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Die“, die sich um die Integration romtreuer Traditionalisten bemüht. Mayer gehörte seit 1985 dem Kardinalskollegium an.

Der nachfolgend älteste Kardinal wird nun der 95-jährige emeritierte Erzbischof von Ravenna-Cervia, Ersilio Tonini.

Am 03.Mai 2010 findet im Petersdom ein Requiem für den Verstorbenen statt; die Aussegnung des Leichnams wird Papst Benedikt XVI persönlich vornehmen. Paul Augustinus Mayer wird am 12. Mai 2010 in der Abtei Metten zu Grabe getragen werden.

Prominente Trauerfälle: Lech Kaczynski

Lech Kaczynski

Geboren: 18. Juni 1949
Gestorben: 10. April 2010

Der polnische Präsident, Lech Kaczynski, ist tot. Er starb am 10. April 2010, bei einem Flugzeugunglück auf dem Flughafen im westrussischen Smolensk.

Kaczynski war seid dem 23. Dezember 2005 Präsident der Dritten Polnischen Republik. Sein Zwillingsbruder Jaroslaw Kaczynski war von 2006 bis 2007 Ministerpräsident von Polen.

Der Mitbegründer der nationalkonservativen Partei Prawo i Sprawiedliwość (PiS) verkündete am 19. März 2005 offiziell seine Kandidatur für die polnischen Präsidentschaftswahlen im Herbst 2005. In der Stichwahl am 23. Oktober 2005, konnte sich Kaczynski gegen Donald Tusk durchsetzen und machte so den Erfolg für seine Partei PiS komplett.

Am Tag seines Todes war Kaczyński mit seinem Flugzeug, einer Tupolew Tu-154M der polnischen Luftwaffe, auf dem Weg zu einer Gedenkfeier zur Erinnerung an die Ermordung polnischer Offiziere durch den sowjetischen Geheimdienst vor 70 Jahren im russischen Katyn. Die Maschine stürzte bei der Landung auf dem Flughafen im westrussischen Smolensk ab. Zum Zeitpunkt des Absturzes herrschte offenbar Nebel über dem Flughafen.

An Bord der Maschine befanden sich neben dem Präsidenten und seiner Ehefrau noch weitere hochrangige polnische Politiker. Der Gouverneur von Smolensk, Sergej Antufijew bestätigte den Tod Kaczynskis. Niemand habe den Absturz überlebt, sagte der russische Politiker im Fernsehen.

Prominente Trauerfälle: Wolfgang Wagner

Wolfgang Wagner

Geboren: 30. August 1919
Gestorben: 21. März 2010

Der langjährige künstlerische Leiter der Bayreuther Festspiele, Wolfgang Wagner, ist tot. Er starb am 21. März 2010, im Alter von 90 Jahren in Bayreuth.

Der Opern- Regisseur und Bühnebildner Wagner, war ein Sohn des Komponisten Siegfried Wagner, ein Enkel des Komponisten Richard Wagner und ein Urenkel des Komponisten Franz Liszt.

Der in Bayreuth geborene Wolfgang Wagner absolvierte ab 1940 eine theaterpraktische und musikalische Ausbildung an der Staatsoper Berlin. Gemeinsam mit seinem Bruder Wieland Wagner übernahm er nach dem Zweiten Weltkrieg die Gesamtleitung der Bayreuther Festspiele. In den Jahren nach dem Tod Wieland Wagners (1966), wurde der Familienbetrieb in die 1973 gegründete Richard-Wagner-Stiftung überführt. Seit 1986 war Wolfgang Wagner Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Bayreuther Festspiele GmbH.

Im Jahre 2008 trat Wolfgang Wagner aufgrund seines Alters und seines gesundheitlichen Zustands von diesem Vorsitz zurück. Als seine Nachfolgerinnen wurden nach längeren Streitigkeiten seine Töchter Eva Wagner-Pasquier (aus der ersten Ehe) und Katharina Wagner (aus der zweiten Ehe) benannt.

Zu Wolfgang Wagners größten Verdiensten zählte die Stabilisierung der Festspiele in Bayreuth und die wegweisenden Verpflichtungen von innovativen Gastregisseuren wie Harry Kupfer für den („Fliegenden Holländer“) 1978, Götz Friedrich („Tannhäuser“) 1972 und zuletzt Christoph Schlingensief („Parsifal“) 2004.

Prominente Trauerfälle: He Pingping

He Pingping

Geboren: 13. Juli 1988
Gestorben: 13. März 2010

Der kleinste Mann der Welt He Pingping ist tot. Er starb am 13. März 2010, in einem Krankenhaus in Rom, vermutlich an einem Herzleiden.

Der in China geborene He Pingping galt mit einer Größe von nur 74,6 cm offiziell als kleinster Mann der Welt. 2008 erhielt er damit einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde. Pingping litt an einer besonders ausgeprägten Form von Osteogenesis imperfecta, einer Krankheit, die das Knochenwachstum hemmt und wurde nur 21 Jahre alt.

Im Jahr 2007 entdeckte ihn ein Journalist zufällig bei Arbeiten in seinem Heimatdorf. Pingping wurde durch das Internet und Fernsehen nach und nach zu einer weltweiten Berühmtheit. Menschen, die He Pingping begegneten, beschreiben ihn durchgängig als umgänglichen sowie lebensfrohen Menschen, der sich trotz seiner Behinderung nicht den Spaß am Leben nehmen ließ.

Prominente Trauerfälle: Peter Graves

Peter Graves/ geb. als Peter Aurness

Geboren: 18. März 1926
Gestorben: 14. März 2010

Der US-amerikanische Schauspieler Peter Graves ist tot. Er starb am 14. März 2010, kurz vor seinem 84.Geburtstag, in Pacific Palisades/ LA/ Kalifornien an einem Herzinfarkt.

Graves gab sein schauspielerisches Debüt im Jahre 1951 in „Rogue River“. Der große Durchbruch gelang ihm durch die Filmrolle des Jim Phelps in der Agenten-Serie „Kobra, übernehmen Sie“. Für diese Rolle wurde der Schauspieler 1971 mit dem Golden Globe als bester Fernsehdarsteller geehrt.

Peter Graves spielte dann in den 70er, 80er und 90er Jahren in über 70 weiteren Filmen wie, „In geheimer Mission“ (1988-1990), „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ (1980), „Die unglaubliche Reise in einem verrücktem Raumschiff“ (1982) sowie in „Men in Black II“ (2002) mit.

Peter Graves hinterlässt eine Frau und drei Töchter.

Prominente Trauerfälle: Josef Rommerskirchen

Josef Rommerskirchen

Geboren: 16. Februar 1916
Gestorben: 09. März 2010

Der Mitgründer des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR), Josef Rommerskirchen ist tot. Er starb nach langer Krankheit, am 09. März 2010 in Wachtberg bei Bonn.

Rommerskirchen zählte im Jahre 1947 zu den Mitgründern des BDKJ und war bis 1952 auch dessen Vorsitzender. Von 1952 bis 1960 war er zunächst Referatsleiter und von 1976 bis 1981 dann Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung. Weiterhin war Rommerskirchen von 1982 bis 1992 Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bundeskanzler- Adenauer- Haus. In den Reihen der Bundeswehr erreichte er den Rang eines Oberst der Reserve.

Rommerskirchen war zudem seid mehr als 50 Jahren Mitglied der CDU und gehörte dem Deutschen Bundestag von 1960 bis 1976 an.

Prominente Trauerfälle: Alexander McQueen

Alexander McQueen

Geboren: 17. März 1969
Gestorben: 11. Februar 2010

Der Modeschöpfer Alexander Mc Queen ist tot. Er starb am 11. Februar 2010, in seiner Wohnung im Londoner Stadtteil Mayfair. McQueen wurde nur 40 Jahre alt. Die Sprecherin des Designers teilte mit, dass man McQueen leblos in seiner Wohnung gefunden habe. Medienberichten zufolge, beging Alexander McQueen nur wenige Tage nach dem Tod seiner Mutter Selbstmord.

Der im Londoner East End geborene McQueen, galt als einer der Schillernsten Designer in der Modeszene. Der umstrittensten Modeschöpfer Großbritanniens hatte großen Einfluss auf zahlreiche Designer. Wegen seiner oft schockierenden Kreationen galt er als “Enfant terrible”, “Fashion-Rottweiler” und “Rowdie-Couturier”. Mit seinem Talent brachte er es dennoch schon in jungen Jahren zum Nachfolger John Gallianos beim eher diskreten Modehaus Givenchy – die französische Presse betitelten ihn damals als “Hooligan der englischen Mode”. Später arbeitete er für Gucci und Puma. Er selbst nahm selten ein Blatt vor den Mund. “Klamotten sind mir scheißegal”, sagte er einmal. Sich selbst bezeichnete er schon mal als “dicke, fette Schwuchtel”.

Zu den Hintergründen des Todes ist bisher nur wenig bekannt. Britische Medien berichteten, dass sich McQueen in seiner Wohnung selbst umgebracht habe, vermutlich habe er sich erhängt. McQueens Mutter war vor elf Tagen gestorben, was ihn schwer getroffen haben soll. Und seine enge Freundin und Förderin Isabella Blow hatte sich vor etwa drei Jahren das Leben genommen. Die Polizei  hat eine Obduktion der Leiche angeordnet.

Prominente Trauerfälle: Regina von Habsburg

Regina von Habsburg

Geboren: 06. Januar 1925
Gestorben: 03. Februar 2010

Die Ehefrau von Otto von Habsburg Regina von Habsburg ist tot. Sie starb am 03. Februar 2010, im Alter von 85 Jahren, in ihrer „Villa Austria“ in Pöcking am Starnberger See.

Regina, geborene Prinzessin von Sachsen-Meinigen war seit dem 10.Mai 1951 mit dem ältesten Sohn des letzten österreichischen Kaisers, Otto von Habsburg, verheiratet. Zuvor hatte sie in Bamberg Sozialfürsorge studiert. Im Jahre 1954 zog das Adelspaar an den Starnberger See. Aus der gemeinsamen Verbindung gingen sieben Kinder hervor. Tochter Walburga durchschnitt bei dem von ihrem Vater initiierten “paneuropäischen Picknick” im August 1989 den Grenzzaun zwischen Österreich und Ungarn.

Regina von Habsburg war in zahlreichen karitativen Einrichtungen engagiert, etwa als oberste Schutzfrau des Sternkreuzordens. Gemeinsam mit Claus Hipp übernahm sie die Schirmherrschaft über die Münchner Tafel. Weiterhin war sie Ehren- und Devotionsgroßdame des Ritter- und Hospitalorden von HI.Johannes zu Jerusalem, genannt von Rhodos, genannt von Malta und Großmeisterin des österreichischen Elisabeth-Ordens.