Artikel-Schlagworte: „Naturbestattung“

Bestattungsart: Natur- oder Waldbestattung

Die Wald- und Naturbestattung ist eine der in den letzten Jahren immer häufiger gewählten Bestattungsarten nach einer Kremation. Dabei wird die Asche in einer schnell vergänglichen Urne in einem dafür offiziell ausgewiesenem Waldstück beigesetzt. In Hessen zum Beispiel müssen diese Beisetzungsorte laut hessischem Bestattungsgesetz unter kommunaler Aufsicht stehen, durch Begrenzungen ausgewiesen und öffentlich zugänglich sein.

Bei der Auswahl der Bestattungsbäume unterscheiden die Anbieter Gemeinschaftsbäume mit einzel zu erwerbenden Urnenplätzen und Familien- oder Freundschaftsbäume mit zehn bzw. zwölf Urnenplätzen. Die Grabplätze werden auf Friedhofsdauer, d.h. 99 Jahre, gerechnet nach der Eröffnung des Bestattungswaldes, erworben.

Häufig werden die Bestattungswälder überregional betrieben und stehen somit jedem Interessierten, unabhängig von dessen Wohnsitz, zur Verfügung.

Einige Gemeinden bieten als Alternative zu den Waldbestattungen auf ihren Friedhöfen Baumbestattungen an.

Weitere Naturbestattungen werden in der Schweiz angeboten. Hier ist es möglich z. B. auf einer Almwiese an einem Baum oder einem Felsen eine Grabstätte zu erwerben. Die Asche des Verstorbenen wird dort ohne Aschenurne, gemäß schweizerischem Gesetz, im Erdreich bestattet.

Neuvorstellung: Angebot des Monats

 Urne Direkt, Ihr Bestattungs- und Trauerwarenhandel, erweitert ab sofort sein Urnenangebot.

Wir führen ab sofort das Angebot des Monats in unserem 24h Onlineshop ein. Im Monat November bieten wir Ihnen neu ins Sortiment aufgenommene hochwertige, aus massivem Kiefernholz gefertigte Urnen zum Einführungspreis an.

Die von Hand lackierten Kiefernholzurnen bestechen durch Ihre warmen Braun- und Rottöne.

 

Die Urnen sind ökologisch unbedenklich, vollständig abbaubar, und sowohl für herkömmliche Bestattungen als auch Naturbestattungen geeignet.

Nach dem Verlust eines geliebten Menschen fragen sich viele, ob andere die Trauer verstehen können? Unser Team versteht Sie und versucht Ihnen durch Beratung, Unterstützung, Zeit und Mitgefühl die emotionale Zeit ein wenig leichter zu machen.

In unserem 24h Urnenshop finden Sie u.a.:

  • freiverkäufliche Urnen (z.B. Holzurnen, Friedwald Urnen, Biournen, Seeurnen, Kupferurnen, Bestattungsurnen, Keramikurnen, Designerurnen, Kinderurnen)
  • Grabkerzen/ Trauerkerzen/ Grablichter
  • Grablaternen
  • Grabschmuck/ Gedenksteine
  • Grabvasen
  • Trauerkarten

Feuerbestattung im Wandel der Zeit

Feuerbestattung

Die Wahl bei der Bestattung eines Leichnams fällt aus vielen verschiedenen Gründen häufig auf die Feuerbestattung. Auch wenn eine Feuerbestattung aus kirchlichen Gründen für lange Zeit verboten war, ist dies keineswegs eine neuzeitliche Entwicklung. In vielen Kulturen gilt die Feuerbestattung stattdessen als typisch. Die Asche des Verstorbenen wurde schließlich nach der Verbrennung verstreut oder in einer Urne aufbewahrt. Je nach dem, in welcher Region die Feuerbestattung stattfand, war es üblich, diese an Land, oder auch in einem Gewässer zu verstreuen.

Das Christentum war lange Zeit gegen die Feuerbestattung, da man davon ausging, dass es eine Missachtung Gottes sei, wenn der Körper, welcher bei der Auferstehung Gottes wieder lebendig werden sollte, durch das Feuer zerstört wurde. Später wurde die Feuerbestattung auch vom Christentum erlaubt mit der Voraussetzung, dass dadurch in keiner Weise eine Leugnung des Glaubens an die Auferstehung ausgedrückt wird. Häufig fällt die Wahl auf eine Feuerbestattung zum einen aus finanziellen Gründen, da ein Urnengrab bei weitem weniger Kosten und auch damit verbundene Arbeit verursacht, zum anderen aber auch aus hygienischen Gründen, da man eine Verwesung eines Leichnams, vor allem auch die Verwesung eines Leichnams mit ansteckenden Krankheiten, als unhygienisch betrachtet wird.

Vorsichtig sind Angehörige allerdings auch, denn die Skepsis, ob tatsächlich die Asche des Verstorbenen übergeben wird, ist ebenfalls bei einer Feuerbestattung vorhanden. Diese ist allerdings unbegründet in Anbetracht der Tatsache, dass im Krematorium grundsätzlich eine Nummer auf einem Schamottestein verzeichnet wird und Name des Verstorbenen, sowie Datum der Einäscherung eindeutig zugeordnet wird. Auch sind die Öfen so konzipiert, dass ausschließlich ein Sarg mit der Leiche Platz darin findet, sodass es auch nicht zu einer mehrfachen Verbrennung kommen kann. Eine Feuerbestattung findet allerdings, abgesehen von den finanziellen und hygienischen Vorteilen, auch eine weitere Begründung. So gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die Asche beizusetzen.

Beisetzungsmöglichkeiten bei einer Feuerbestattung

Naturverbündete Menschen möchten womöglich den Weg der Feuerbestattung wählen, um die Erde nicht mit Gasen und Verwesung zu belasten, wofür sich nicht zuletzt die Naturbestattung in Verbindung mit dem Pflanzen eines Baumes, aber auch in der Nähe von Wurzeln eignet. Mit dem Pflanzen eines Baumes auf der Grabstätte des Verstorbenen wird schließlich auch ein besonderer Ausdruck verliehen. Ebenfalls bietet sich bei einer Feuerbestattung auch das Ausstreuen der Asche auf einer Streuwiese oder das Absenken einer Seeurne in Gewässern an. Auch in Deutschland sind die vielfältigen Möglichkeiten der Feuerbestattung gegeben, wobei gewisse Voraussetzungen beachtet werden müssen. Eine weitere beliebte Form der Feuerbestattung ist die Verarbeitung der Asche in einen Diamanten, der schließlich Platz in einem Ring findet und somit den Verstorbenen immer bei sich tragen lässt.

Eine Feuerbestattung bietet zahlreiche Möglichkeiten der Beisetzung, was diese vermutlich auch zu einer so beliebten Version werden lässt. Gerade das Abgeben der Asche an die Mutter Natur sei es über die Luft, das Wasser oder die Erde versinnbildlicht im selben Moment die Wertschätzung des Lebens und der Glaube an den unendlichen Fluss. Dass die Kosten einer Feuerbestattung zudem wesentlich geringer sind, als bei anderen Bestattungs-Möglichkeiten, ist ein positiver Nebeneffekt. Ältere Menschen stehen der Feuerbestattung häufig noch mit Vorbehalt gegenüber, was wohl aus den früheren Bestimmungen der Kirchen herrührt. Allerdings sind diese völlig unbegründet, denn die Zeremonie einer Feuerbestattung kann womöglich auch besonderen Trost den Angehörigen spenden.

Produktvorstellung: Kreativ- Designerurne

Unsere Kreativ- Designerurnen, zeichnen sich durch innovatives Design, edle Materialien und sorgfältige Verarbeitung aus.

Jede Urne ist ein handgefertigtes Unikat!

Die von uns angebotenen Urnen, bestehen aus hochwertigem Massivholz und außergewöhnlichen Furnieren, die in Verbindung mit Blattgold die besondere Wertschätzung eines geliebten Menschen ausdrücken.

Alle Urnen sind- da ökologisch unbedenklich- sowohl für herkömmliche Bestattungen als auch für Naturbestattungen geeignet.

Abmessungen der quaderförmigen Urnen:

Ausgesuchte Edelfurniere auf Pappelquadern

  • Höhe: 29,6 cm
  • Durchmesser: 19,6 x 19,6 cm
  • Gewicht: 1500 g

Abmessungen der runden Urnen:

Gedrechselt aus feinstem heimischen Kirschbaumholz

  • Höhe: 23 cm
  • Durchmesser: 23 cm
  • Gewicht: 1500 g

(alle Maße verstehen sich als Circa.-Angabe)

In unserem Urnen- Onlineshop finden Sie u.a.:

  • freiverkäufliche Urnen (z.B. Holzurnen, Friedwald Urnen, Bio-Urnen, Granulat Urnen, Marmorurnen, Kupferurnen, Schmuckurnen, Keramikurnen, Designerurnen)
  • Grabkerzen/ Trauerkerzen/ Grablichter
  • Grablaternen
  • Grabschmuck/ Gedenksteine
  • Grabvasen


Materialien einer Urne

Nach der Kremierung, wird die Asche in Aschekapseln fest eingeschlossen, die in der Regel aus Eisenblech oder Keramik bestehen. Die Aschekapsel dient dabei der Sicherung der Asche und ist vom Material so ausgeführt, dass es innerhalb der üblichen Ruhefrist zum Zerfall kommt. Früher kamen Duroplasten dafür zum Einsatz, was aber zur Folge hatte, das die Urnen die Ruhefrist unbeschadet überstanden. Heute verwendet man Aschekapseln aus:

  • Eisen, was je nach Bodenbeschaffenheit verrostet,
  • Keramik an das Sollbruchstellen eingebracht wurden, die durch die Wirkung von Wasser + Frost zum Zerfall führen,
  • Salzurnen- vorwiegend für Seebestattungen genutzt,
  • Aschekapseln aus biologisch abbaubarem Material, wie z.B. Maisstärke oder Flüssigholz, werden hauptsächlich bei Naturbestattungen im Wald verwendet,

Metall- Aschekapseln werden meist aus dekorativen Zwecken mit einer schmückenden Überurne beigesetzt. Auf Wunsch können auch biologisch abbaubare Eingefäß-Urnen mit dekorativer Gestaltung eingesetzt werden.

Im Hinblick auf die Wünsche der Hinterbliebenen, kommt es zu kommerziellen Entwicklungen, wie z.B. der Abfüllung einer kleinen Aschemenge in Miniurnen für die Aufbewahrung zu Hause, denn anders als etwa in Österreich oder Frankreich, wo die Urne im eigenen Garten bestattet werden darf, besteht in Deutschland, nach wie vor die Pflicht zur Beisetzung der Urne auf einem Friedhof oder einem vergleichbar pietätsgewidmeten Gelände, in Wald, Wiese oder Bach (Naturbestattungen).