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Regelungen und Vorsorge für den Tag X
Tag aus- Tag ein sind wir mit dem Tod konfrontiert – Wir alle wissen um das Unausweichliche – den Tod. Da uns dieser Gedanke jedoch schreckt, schieben wir ihn gerne beiseite. Umso unvorbereiteter trifft es uns dann an dem Tage, an dem wir mit dem Tod konfrontiert werden.
Wer keine Angehörigen hat und dennoch sichergehen will, dass er seinen Wünschen und Vorstellungen getreu die letzte Ruhe findet, wo und wie er es möchte, kann mit einem Bestattungsinstitut einen Vorsorgevertrag abschließen, der alles Wesentliche regelt:
- Trauerfeier
- Sarg bzw. Urne
- Blumen und Kränze
- Form der Bestattung
- Grabstein
Solche Verträge oder auch private Niederschriften müssen im Todesfall von den Hinterbliebenen berücksichtigt werden.
Digitales Zeitalter macht auch vor dem Tod nicht halt
Bisher sah man höchstens ein Bild des Verstorbenen – eingelassen in einem Grabstein.
Nun bietet eine holländische Firma einen LCD-Bildschirm an, der in eine kleine Aussparung im Grabstein eingelassen wird. Dieser kleine Computer mit LCD-Schirm, wird über Solar oder Batterie mit ausreichend Energie versorgt. Bis zu 3 x täglich kann man mit Hilfe eines kodierten Schalters in Verbindung mit einem Infrarotsystem den Computer starten und der Besucher des Grabes wird für 1 bis 3 Minuten informiert. Im Dunkeln und unter null Grad Außentemperatur funktioniert das Gerät leider nicht. Der Bildschirm wird durch eine Halterung aus Edelstahl und durch Verbundglas vor Vandalismus und äußeren Witterungseinflüssen geschützt. Leider ist diese Idee nicht ganz billig: Die Kosten für eine digitale Grabplatte belaufen sich auf 2500 – 5000 Euro.
Diese digitale Grabplatte ermöglicht es den Hinterbliebenen mehr über ihre geliebten Verstorbenen in Erinnerung zu halten. Mit Hilfe eines Computerprogramms, könnten so z. B. persönliche Bilder oder Filmsequenzen zu Erlebnissen, Beruf, Lebensverhältnisse des Verstorbenen informativ dargestellt werden.
Wer entsorgte Grabstein und Menschenknochen im Wald
Ein Spaziergänger entdeckte in einem Waldstück im saarländischen Wadgassen, die achtlos entsorgten Überreste einer vor 42 Jahren verstorbenen Frau. Laut dem Spaziergänger waren neben dem Grabstein auch noch Knochen und Überreste des Sarges gut zu erkennen. Das Waldstück liegt nur wenige Meter vom örtlichen Friedhof entfernt.
Auf die Frage, wer die letzte Ruhestätte eines Menschen so würdelos in einem Waldstück entsorgt, konnten die Stadt und die Friedhofsverwaltung keine Angaben machen. Die stellvertretende Amtsleiterin zeigte sich empört und bestürzt und hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

