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Beerdigungskosten senken Erbschaftssteuer

Beerdigungskosten steuerlich absetzbar

Angehörige können das Finanzamt an den Beerdigungskosten beteiligen, denn diese mindern als Nachlassverbindlichkeiten die Bemessungsgrundlage für die Erbschaftsteuer.

Sollte kein Nachlass vorhanden sein oder reicht er für die Beerdigungskosten nicht aus, kommt ein Abzug der Beerdigungskosten als außergewöhnliche Belastung in der Einkommensteuererklärung in Betracht, wenn es sich um die Beerdigung eines nahen Angehörigen handelt und die Aufwendungen notwendig und angemessen waren.

Abzugsfähig sind nur unmittelbare Beerdigungskosten, wie beispielsweise für Sarg, Urne, Blumen und Kränze. Absetzbar sind auch Überführungskosten, Kosten der Todesanzeige oder des Beerdigungsinstitutes, Gebühren für Abschriften der Sterbeurkunde, Kosten für Grabstätte, Grabstein und die erste Bepflanzung.

Nicht abzusetzen sind dagegen die Kosten für Grabpflege, Trauerkaffee sowie die Trauerkleidung. Von den zu berücksichtigenden Kosten sind der Wert des Nachlasses und eventuell noch erhaltene Leistungen, zum Beispiel aus Versicherungen, abzuziehen.

Regelungen und Vorsorge für den Tag X

Tag aus- Tag ein sind wir mit dem Tod konfrontiert – Wir alle wissen um das Unausweichliche – den Tod. Da uns dieser Gedanke jedoch schreckt, schieben wir ihn gerne beiseite. Umso unvorbereiteter trifft es uns dann an dem Tage, an dem wir mit dem Tod konfrontiert werden.

Wer keine Angehörigen hat und dennoch sichergehen will, dass er seinen Wünschen und Vorstellungen getreu die letzte Ruhe findet, wo und wie er es möchte, kann mit einem Bestattungsinstitut einen Vorsorgevertrag abschließen, der alles Wesentliche regelt:

Solche Verträge oder auch private Niederschriften müssen im Todesfall von den Hinterbliebenen berücksichtigt werden.

Digitales Zeitalter macht auch vor dem Tod nicht halt

Bisher sah man höchstens ein Bild des Verstorbenen – eingelassen in einem Grabstein.

Nun bietet eine holländische Firma einen LCD-Bildschirm an, der in eine kleine Aussparung im Grabstein eingelassen wird. Dieser kleine Computer mit LCD-Schirm, wird über Solar oder Batterie mit ausreichend Energie versorgt. Bis zu 3 x täglich kann man mit Hilfe eines kodierten Schalters in Verbindung mit einem Infrarotsystem den Computer starten und der Besucher des Grabes wird für 1 bis 3 Minuten informiert. Im Dunkeln und unter null Grad Außentemperatur funktioniert das Gerät leider nicht. Der Bildschirm wird durch eine Halterung aus Edelstahl und durch Verbundglas vor Vandalismus und äußeren Witterungseinflüssen geschützt. Leider ist diese Idee nicht ganz billig: Die Kosten für eine digitale Grabplatte belaufen sich auf 2500 – 5000 Euro.

Diese digitale Grabplatte ermöglicht es den Hinterbliebenen mehr über ihre geliebten Verstorbenen in Erinnerung zu halten. Mit Hilfe eines Computerprogramms, könnten so z. B. persönliche Bilder oder Filmsequenzen zu Erlebnissen, Beruf, Lebensverhältnisse des Verstorbenen informativ dargestellt werden.

Wer entsorgte Grabstein und Menschenknochen im Wald



Ein Spaziergänger entdeckte in einem Waldstück im saarländischen Wadgassen, die achtlos entsorgten Überreste einer vor 42 Jahren verstorbenen Frau. Laut dem Spaziergänger waren neben dem Grabstein auch noch Knochen und Überreste des Sarges gut zu erkennen. Das Waldstück liegt nur wenige Meter vom örtlichen Friedhof entfernt.

Auf die Frage, wer die letzte Ruhestätte eines Menschen so würdelos in einem Waldstück entsorgt, konnten die Stadt und die Friedhofsverwaltung keine Angaben machen. Die stellvertretende Amtsleiterin zeigte sich empört und bestürzt und hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.