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Rehe bedienen sich am Grabschmuck
Vom Grabschmuck sind nur noch einige Stängel übrig. Rehe haben sich wieder auf dem Zentralfriedhof in Stralsund MV bedient. „Besonders Stiefmütterchen fressen die Tiere ab“, sagt Leiterin Eva Schubert. Mehrere Grabreihen sind betroffen. „Die üppigen Blüten und der Duft locken die Rehe an.“
Auf dem Zentralfriedhof wurden bereits vor einiger Zeit Zäune zum Schutz vor Rehen verstärkt. Doch einen totalen Schutz gebe es nicht, sagt Friedhofsleiterin Eva Schubert. Rehe würde einen Weg finden, Angehörige müssten deshalb immer wieder mit abgefressenen Stiefmütterchen rechnen. „Ich weiß, dass die Pflanzen viel Geld kosten und die Leute total unglücklich sind, wenn so etwas passiert. Aber gerade Stiefmütterchen wachsen schnell und bekommen dann mehr Knospen.“ (OZ- H.Engel)
Mörder legten Toten auf dem Friedhof ab
Eine Sonderkommission „Friedhof“ aus bayerischen und baden-württembergischen Polizeibeamten fahndet mit Hochdruck nach vier mutmaßlichen Mördern eines 51 Jahre alten Mannes. Die Leiche des Mannes wurde auf einem Friedhof im baden-württembergischen Fichtenau von Besuchern des Friedhofes gefunden. Die Besucher entdeckten eine Blutspur im Schnee die zur Leiche des Mannes führte.
Eine sofortige Obduktion ergab, dass der Verstorbene als Folge massiver Gewalteinwirkung gestorben ist. Nach Aussage der ermittelnden Beamten deutet alles darauf hin, dass der 51 Jahre alte Mann in einem Wohnhaus in unmittelbarer Nähe des Friedhofes umgebracht worden ist.
Die Kripo fahndet inzwischen bundesweit nach vier dringend der Tat verdächtigen Personen. Die drei Männer und eine Frau sollen den 51 jährigen in Fichtenau so massiv misshandelt haben, dass er an seinen Verletzungen gestorben ist. Das Motiv für die Bluttat ist bisher noch ungeklärt.
Grabstättenform: Urnenbaum- Familiengruft
Bei einer Urnenbaum- Familiengrabstätte handelt es sich um einzelne Friedhofs- Bäume, die mit einem Belegrecht für bis zu 4 Urnenbeisetzungen vergeben werden. Hierbei wird die Urne mit der Asche des Verstorbenen unter einem Baum beigesetzt. Ein Grabbeet wird nicht angelegt und der gesamte Bereich unter dem Baum bleibt naturbelassen.
Auf einigen Friedhöfen besteht die Möglichkeit einer Grabplatte (bestimmte Form und Größe), die im Boden eingelassen wird. Weiterhin bestehen keine Grabgestaltungsmöglichkeiten. Unter jeden Baum werden bis zu 4 Urnen der Reihe nach rundum beigesetzt. Grundsätzlich besteht keine alternative Wahlmöglichkeit für die Lage auf dem Friedhof. Das Nutzungsrecht beträgt in aller Regel 25 Jahre und kann nicht verlängert oder wiedererworben werden.
Grabstättenform: Urnenbaum-Reihengrabstätte
Bei einer Urnenbaum-Reihengrabstätte wird die Urne mit der Asche des Verstorbenen unter einem Baum beigesetzt. Ein Grabbeet wird nicht angelegt und der gesamte Bereich unter dem Baum bleibt naturbelassen. Auf einigen Friedhöfen besteht die Möglichkeit einer Grabplatte (bestimmte Form und Größe), die im Boden eingelassen wird. Weiterhin bestehen keine Grabgestaltungsmöglichkeiten. Unter jeden Baum werden bis zu 4 Urnen der Reihe nach rundum beigesetzt. Grundsätzlich besteht keine alternative Wahlmöglichkeit für die Lage auf dem Friedhof. Das Nutzungsrecht beträgt in aller Regel 25 Jahre und kann nicht verlängert oder wiedererworben werden.
Grabstättenform: Urnen-Reihengrabstätte
Urnen-Reihengrabstätten werden wie der Name es schon bezeichnet, der Reihe nach, ohne eine alternative Wahlmöglichkeit der Lage auf dem Friedhof zugesprochen. Das Nutzungsrecht beträgt in aller Regel 25 Jahre und kann nicht verlängert oder wiedererworben werden.
Grabstättenform: Reihengrabstätten
Reihengrabstätten werden wie der Name es schon bezeichnet, der Reihe nach, ohne eine alternative Wahlmöglichkeit der Lage auf dem Friedhof zugesprochen. Das Nutzungsrecht beträgt in aller Regel 25 Jahre und kann nicht verlängert oder wiedererworben werden.
Der Friedhof
Auf einem Friedhof (auch Kirchhof, Begräbnisplatz oder Gottesacker genannt) werden verstorbene Menschen in einem Grab bestattet. Ursprünglich leitet das Wort Friedhof sich vom altdeutschen Wort “frithof” ab. Als Frithof bezeichnete man damals den eingezäunten Vorhof einer Kirche.
Schon seid der frühen Steinzeit, bestatten Menschen an festgelegten Orten, ihre Verstorbenen in Grabstätten.
Als flächenmäßig größter Friedhof Europas, gilt der Friedhof in Hamburg- Ohlsdorf. Dieser wurde im Jahre 1877 eröffnet und ist die letzte Ruhestätte von ca. 1,7 Mio. Menschen, unter denen sich auch viele berühmte Leute befinden.
Grundsätzlich gilt, auf Friedhöfen werden bei einer Erdbestattung die Menschen in einem Sarg bestattet oder durch eine Feuerbestattung, bei der die Asche des Verstorbenen in einer Urne bestattet wird. Den Sarg oder die Urne auf dem eigenen Grundstück beizusetzen, ist in Deutschland aufgrund des Bestattungsgesetzes, nicht gestattet.
Wahl zur „Miss Friedhof“
Ja, diesen Titel muss man nicht verstehen. Erst auf den zweiten Blick gibt sich zu erkennen, das hier keine schönen Frauen gesucht werden, sondern der oder die schönsten Friedhöfe der Welt. Wer auf der Suche danach ist, wird im Internet schnell fündig. Auf der Webseite http://de.woobby.com/result/show/20103-Die-schoensten-Friedhoefe-der-Welt, können die User hierüber abstimmen und ihre Meinung kundtun. Momentan geht der 1.Platz an den Friedhof Hamburg-Ohlsdorf, dicht gefolgt vom Wiener Zentralfriedhof auf dem 2. Platz und Platz 3 geht an den Friedhof Père Lachaise in Paris. Auf den Plätzen 4, 5, 6 und 7, folgen der Nationalfriedhof von Arlington, La Recoleta in Buenos Aires, München Alter südlicher Friedhof und dem Gartenfriedhof „Mount Auburn“ in Cambridge. Die Abstimmung ist fortlaufend und kann somit das Ergebnis verändern.
Wie man sieht, hat der Tod auch seine schönen Seiten und man kann im Internet viele Webseiten finden, die sich mit dem Sterben/ Tod auf ihre ganz eigene Art auseinandersetzen. So findet man u.a. Seiten über alle Friedhöfe in Wien (www.wien.gv.at/kultur/friedhoefe). Die jüdischen Friedhöfe in Deutschland, sind unter: (www.uni-heidelberg.de/institute/sonst/aj/FRIEDHOF/ALLGEM/index.html) verzeichnet, oder die schönsten letzten Ruhestätten zwischen Ostsee und Alpen (www.dertot.com).
Tag des Friedhofs
Am 19.09 und 20.09.2009 findet wieder der Tag des Friedhofs statt. Friedhöfe sind Orte der Trauer, aber auch der Begegnung und des Lebens. Der Tag des Friedhofs basiert auf einer aus dem Jahr 2001 begonnenen, bundesweiten Initiative von Bestattern, Steinmetzen, Friedhofsverwaltungen, Friedhofsgärtnern, Floristen und verschiedenen Religionsgemeinschaften.
Viele Friedhöfe und Kommunen bieten an diesem Tag z.B. Führungen über den Friedhof oder durch die Trauerhallen an. Vielerorts können Interessierte auch Gespräche mit ausstellenden Gärtnern/ Grabpflegern, Steinmetzen sowie Bestattern führen.
Bestattungsarten
Es gibt weltweit die verschiedensten Formen der Bestattung. In Europa und Amerika, werden Bestattungen üblicherweise in würdiger Form vorgenommen.
Ist die Bestattungsart vom Verstorbenen nicht festgelegt worden, müssen die Hinterbliebenen darüber entscheiden.
Bei der Sargbestattung wird der Verstorbene, in der Erde eines kommunalen bzw. kirchlichen Friedhofs eingelassen und es wird ein Nutzungsrecht (20-30 Jahre) erworben. Bei der Sargbestattung gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- Einzelgrab, als Wahlgrab oder in Reihenfolge als Reihengrab,
- Gemeinschaftsgrab (auch Familiengrab genannt), indem mehrere Bestattungsfälle gemeinsam erfolgen können,
- zu Krisenzeiten kann es unter Umständen auch zu einer Bestattung in einem Massengrab kommen,
- bei besonders würdevollen Bestattungen wird der Sarg in einem ummauerten Grab (auch Gruft genannt) oder in einem Mausoleum aufbewahrt,
- Als „Eselsbegräbnis“, wurden Bestattungen bekannt, wobei gesellschaftliche Außenseiter/ auch Suizidenten unter entwürdigenden Formen einer Sonderbestattung beigesetzt oder verscharrt wurden.
Eine weitere Form der Bestattung ist die Feuerbestattung, bei dem der Leichnam in einem Krematorium verascht wird. Die Feuerbestattung ist grundsätzlich nur möglich, wenn der Verstorbene diese Bestattungsart schriftlich verfügt hat. Die Beisetzung der Asche erfolgt in der Regel in einem Urnengrab mit oder ohne Urne:
- in der Erde, normalerweise auf einem umgrenzten, dafür vorgesehenen Friedhof.
- Möglich ist auch eine Bestattung in einer schnell abbaubaren Urne, die wiederum im Wurzelbereich von Bäumen oder auf Bergwiesen beigesetzt wird. Diese Naturbestattungen sollen den Kreislauf zu neuem Leben befördern.
- Für Urnen besteht auch die Möglichkeit des Einstellens in eine Urnenwand (Kolumbarium) oder in Nischen der Friedhofsmauer.
- Ohne Urne besteht die Möglichkeit des Verstreuens der Asche auf einer ausgewiesenen Aschestreuwiese oder einem See, denkbar auch aus einem Ballon.
Spezielle Sonderformen der Nutzung eines Teils der Asche in Nachfolge einer Feuerbestattung sind:
- die Umformung etwaigen amorphen Kohlenstoffs der Asche zum Diamanten, als Erinnerungsstück.
- In exklusiven Fällen kann auch ein geringer Teil der Asche mit Raketen in den Weltraum befördert und dort der Ewigkeit übergeben werden.
Eine Seebestattung erfordert eine Erklärung des Verstorbenen oder setzt einen Antrag der Hinterbliebenen voraus, aus dem eine besondere Verbundenheit des Verstorbenen zur See hervorgehen muß. Die Seebstattung erfordert, das nur die Asche eines Menschen der See übergeben werden darf, was widerrum eine Einäscherung voraussetzt. In der Regel erfolgt die Beisetzung in einer wasserlöslichen Urne von Schiffen aus.
In fernöstlichen Regionen, gibt es noch die Form der Himmelsbestattung. Sie ist eine religiös begründete sowie von den Naturbedingungen definierte Form der Bestattung und erfolgt bei den Parsen durch die Bestattung auf den „Türmen des Schweigens“ mittels Fraß durch Greifvögel.
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