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Stilvoll den Abschied gestalten

Stilvoll den Abschied gestalten

mo van de kamp bereichert mit Gesamtkonzepten die Bestattungsbranche

Paderborn, Winter 2011. Einfühlungsvermögen, Sensibilität und Kreativität sind Markenwerte der neuen, innovativen Geschäftsidee des Paderborner Unternehmens mo van de kamp, das die Bestattungsbranche mit hochwertigen, geschmackvollen Gesamtkonzepten rund um das Thema Beerdigung bereichert.

Wer einen geliebten Menschen verliert, befindet sich in einem emotionalen Ausnahmezustand.  Gut, wenn es da Bestattungsunternehmer gibt, die nicht nur alle Formalitäten erledigen, sondern es auch verstehen, sich in die Wünsche der Trauernden einzufühlen. Mit mo van de kamp gibt es nun einen Partner, der es Bestattern ermöglicht, ihren Kunden ein stilvolles und zeitgemäßes Gesamtpaket für den Abschied zu schnüren. Neben Urnen bietet das Unternehmen auch emotionale Beigaben für die Hinterbliebenen wie Erinnerungsdosen und Porzellananhänger sowie Kerzen, Trauerpapiere und Traueranzeigenvorlagen an. Alle Produkte sind inhaltlich und gestalterisch aufeinander abgestimmt und formen eine runde, geschlossene Produktpalette, die bewusst auf religiöse Symbole und die Farbe Schwarz verzichtet. Zwei Kollektionen wurden für die Urnen-Hauptbestattungsarten entwickelt: Eine Holzkollektion für Erd- und Waldbestattungen und eine Porzellankollektion für Beisetzungen in Friedhofwand und Kolumbarium.

„Die Produkte von mo van de kamp zielen auf eine hohe Emotionalität, die dem Verstorbenen eine besondere Wertschätzung entgegenbringt“, erklärt Inhaberin und Geschäftsführerin Peggy Morenz die Philosophie ihres Unternehmens. Individualität und die Liebe zum Detail sind hierfür selbstverständliche Grundwerte. Denn: So unterschiedlich jeder Mensch, so unterschiedlich auch sein Abschied. „Es ist wichtig, dem zunehmenden Wunsch nach Individualisierung, Personalisierung und Ritualisierung Rechnung zu tragen“, so Morenz, „denn nur so kann der Verstorbene geehrt und ausreichend Raum für Erinnerung geschaffen werden.“

Die Geschäftsidee von Peggy Morenz entstammt ihrer langjährigen Berufserfahrung in der GPK Branche. Als Teil eines Innovationsteams bei einem früheren Arbeitgeber kam sie auf der Suche nach neuen Geschäftsbereichen für das Material Porzellan in Kontakt mit Urnen und entwickelte ihre Idee der individuellen Gestaltung eines ästhetischen Abschieds nach einem erfüllten Leben. „Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass hauptsächlich Einzelprodukte am Markt angeboten werden, die sich Bestatter je nach Bedarf und Anfrage mühsam als Paket zusammenstellen müssen“, erinnert sich Morenz. „Mo van de kamp liefert Bestattern und damit auch Endkunden nun optisch und emotional  ansprechende, liebevolle Gesamtpakete mit qualitativ hochwertigen und liebevoll gestalteten Produkten made in Germany.“

Der Name des Unternehmens, der für die Verbindung von moderner Feuerbestattung und Trauerkultur mit ihren traditionellen Werten und Produkten steht, wurde bewusst gewählt: mo van de kamp – das bedeutet zunächst Modernität durch konzeptionelle Produkte, die die Bestattungskultur in die heutige Ästhetik transportieren. Mit van de lehnt sich die Marke an die Liberalität der Feuerbestattung in den Niederlanden an und lebt mit ihrer konfessionslosen und integrierenden Produktwelt diese Werte. Kamp spannt den Bogen von der Eleganz des Campo Santo, einer Friedhofsart die zu Zeiten der Reformation in Deutschland Einzug fand, zu den Friedhöfen und Friedwäldern der Gegenwart.

Der ganzheitliche Ansatz der Kollektionen von mo van de kamp und ihre Anknüpfungspunkte für das Trauern und Erinnern, hilft dabei Abschied zu nehmen und den verlorenen Menschen als Bereicherung des eigenen Lebens wertschätzen zu können.

 



Gestaltung einer Trauerfeier

Die Angehörigen, Freunde, Bekannten usw. nehmen in den meisten Fällen in der Friedhofskapelle mit einer Trauerfeier nochmals Abschied von ihrem Verstorbenen.
Je nach der gewünschten Bestattungsart wird der Sarg oder die Urne daran anschließend in einer entsprechenden Grabstätte beigesetzt.

Bei Feuerbestattungen kann einen Trauerfeier auch vor der Einäscherung stattfinden. Die Beisetzung der Urne erfolgt dann zu einem späteren Zeitpunkt, meist in aller Stille oder im Kreis der nächsten Angehörigen.

Eine Trauerfeier bedeutet jedoch auch das letzte Zusammensein mit, bzw. der Abschied von einem Verstorbenen und hinterlässt daher meist einen bleibenden Eindruck. Man sollte diese daher so individuell wie möglich gestalten. Zwar dürften z.B. bei einer christlichen Bestattung bestimmt Elemente nicht außer Acht bzw. fortgelassen werden, es steht aber auch nichts im Wege, hier etwas zu ergänzen bzw. erweitern.

Musik auf einer Trauerfeier

So könne traditionellen und charakteristischen Beerdigungslieder durch moderne weltliche Lieder bzw. Lieblingslieder der/des Verstorbenen ersetzt werden. Angehörige und Freunde sollten sich nicht scheuen, selbst einmal einige Worte zu sprechen oder einen Text / ein Gedicht vorzutragen.

Die Aufzählung könnte zwar beliebig fortgesetzt werden, sie soll aber hauptsächlich dazu anregen, sich einmal im voraus Gedanken über die Gestaltung einer Trauerfeier zu machen.

Vor allem darf der im Wort enthaltenen Begriff „Trauer“ aber den zweiten Begriff „Feier“ nicht verdrängen, denn der Abschied von einem Mitmenschen sollte auch so feierlich und individuell wie eben möglich sein.

Bestattungsvariante: Diamantenbestattung

Bei der Diamantbestattung handelt es sich um eine relativ junge Bestattungsart, die eine Feuerbestattung voraussetzt. Der Begriff „Diamantbestattung“ meint die Umwandlung von Teilen der menschlichen Kremationsasche in einen Diamanten. Der Diamant wird von den Hinterbliebenen als Urnenersatz oder in einem Schmuckstück eingebunden zur Erinnerung an den Verstorbenen genutzt.

Bestattungsvorsorge

Warum ist Bestattungsvorsorge wichtig?

Vorsorgen heißt:

  • Selbst bestimmen
  • Notwendiges regeln
  • Verantwortung in eigener Sache
  • Entlastung der Hinterbliebenen/Angehörigen
  • rechtzeitig an die Zukunft denken.

Bei vielen Menschen besteht in der heutigen Zeit der Wunsch, den letzten Weg selbst mitzugestalten und die notwendigen Dinge selbst zu regeln. Auch wenn für einige Menschen diese Überlegungen noch nicht ganz selbstverständlich sind, möchten wir Sie zu diesem Schritt ermutigen.

Legen Sie eine Vorausverfügung fest, wie zum Beispiel:

  • welche Bestattungsform (Erd- oder Feuerbestattung),
  • wie die Bestattung ausgerichtet werden soll,
  • welcher Personenkreis benachrichtigt werden soll,
  • auf welchem Friedhof und in welchem Grab die Bestattung stattfinden soll,
  • wie die Grabpflege geregelt werden soll,
  • wie die Trauerfeier gestaltet werden soll,
  • wie der Grabstein gestaltet werden soll,
  • wie die Finanzierung geregelt werden kann,
  • wer unser Ansprechpartner im Falle Ihres Todes sein wird.

Eine Vorsorgeberatung ist im Regelfall eine kostenlose Dienstleistung Ihres Bestatters. Nehmen Sie unsere Beratung in Anspruch, informieren Sie sich aus erster Hand über alle Möglichkeiten und teilen Sie dem Bestatter Ihre Wünsche mit.

Feuerbestattung im Wandel der Zeit

Feuerbestattung

Die Wahl bei der Bestattung eines Leichnams fällt aus vielen verschiedenen Gründen häufig auf die Feuerbestattung. Auch wenn eine Feuerbestattung aus kirchlichen Gründen für lange Zeit verboten war, ist dies keineswegs eine neuzeitliche Entwicklung. In vielen Kulturen gilt die Feuerbestattung stattdessen als typisch. Die Asche des Verstorbenen wurde schließlich nach der Verbrennung verstreut oder in einer Urne aufbewahrt. Je nach dem, in welcher Region die Feuerbestattung stattfand, war es üblich, diese an Land, oder auch in einem Gewässer zu verstreuen.

Das Christentum war lange Zeit gegen die Feuerbestattung, da man davon ausging, dass es eine Missachtung Gottes sei, wenn der Körper, welcher bei der Auferstehung Gottes wieder lebendig werden sollte, durch das Feuer zerstört wurde. Später wurde die Feuerbestattung auch vom Christentum erlaubt mit der Voraussetzung, dass dadurch in keiner Weise eine Leugnung des Glaubens an die Auferstehung ausgedrückt wird. Häufig fällt die Wahl auf eine Feuerbestattung zum einen aus finanziellen Gründen, da ein Urnengrab bei weitem weniger Kosten und auch damit verbundene Arbeit verursacht, zum anderen aber auch aus hygienischen Gründen, da man eine Verwesung eines Leichnams, vor allem auch die Verwesung eines Leichnams mit ansteckenden Krankheiten, als unhygienisch betrachtet wird.

Vorsichtig sind Angehörige allerdings auch, denn die Skepsis, ob tatsächlich die Asche des Verstorbenen übergeben wird, ist ebenfalls bei einer Feuerbestattung vorhanden. Diese ist allerdings unbegründet in Anbetracht der Tatsache, dass im Krematorium grundsätzlich eine Nummer auf einem Schamottestein verzeichnet wird und Name des Verstorbenen, sowie Datum der Einäscherung eindeutig zugeordnet wird. Auch sind die Öfen so konzipiert, dass ausschließlich ein Sarg mit der Leiche Platz darin findet, sodass es auch nicht zu einer mehrfachen Verbrennung kommen kann. Eine Feuerbestattung findet allerdings, abgesehen von den finanziellen und hygienischen Vorteilen, auch eine weitere Begründung. So gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die Asche beizusetzen.

Beisetzungsmöglichkeiten bei einer Feuerbestattung

Naturverbündete Menschen möchten womöglich den Weg der Feuerbestattung wählen, um die Erde nicht mit Gasen und Verwesung zu belasten, wofür sich nicht zuletzt die Naturbestattung in Verbindung mit dem Pflanzen eines Baumes, aber auch in der Nähe von Wurzeln eignet. Mit dem Pflanzen eines Baumes auf der Grabstätte des Verstorbenen wird schließlich auch ein besonderer Ausdruck verliehen. Ebenfalls bietet sich bei einer Feuerbestattung auch das Ausstreuen der Asche auf einer Streuwiese oder das Absenken einer Seeurne in Gewässern an. Auch in Deutschland sind die vielfältigen Möglichkeiten der Feuerbestattung gegeben, wobei gewisse Voraussetzungen beachtet werden müssen. Eine weitere beliebte Form der Feuerbestattung ist die Verarbeitung der Asche in einen Diamanten, der schließlich Platz in einem Ring findet und somit den Verstorbenen immer bei sich tragen lässt.

Eine Feuerbestattung bietet zahlreiche Möglichkeiten der Beisetzung, was diese vermutlich auch zu einer so beliebten Version werden lässt. Gerade das Abgeben der Asche an die Mutter Natur sei es über die Luft, das Wasser oder die Erde versinnbildlicht im selben Moment die Wertschätzung des Lebens und der Glaube an den unendlichen Fluss. Dass die Kosten einer Feuerbestattung zudem wesentlich geringer sind, als bei anderen Bestattungs-Möglichkeiten, ist ein positiver Nebeneffekt. Ältere Menschen stehen der Feuerbestattung häufig noch mit Vorbehalt gegenüber, was wohl aus den früheren Bestimmungen der Kirchen herrührt. Allerdings sind diese völlig unbegründet, denn die Zeremonie einer Feuerbestattung kann womöglich auch besonderen Trost den Angehörigen spenden.

Auf der Suche nach der richtigen Urne

Werte Kunden & liebe Freunde,

viele Male pro Woche helfen wir Familien und Angehörigen in einer schwierigen Situation. Vertrauen Sie uns und lassen Sie sich durch unsere mitfühlenden und gut ausgebildeten Mitarbeiter, individuell und qualifiziert zu Themen wie der Feuerbestattung oder Urnenbeisetzung beraten. Wir führen hochwertigen Grabschmuck und eine große Auswahl an Urnen- ein Denkmal für Ihre Bedürfnisse, Ihren Geschmack.

In unserem Urnen-Onlineshop http://www.urne-direkt.de finden Sie außergewöhnliche und erschwingliche Urnen, die höchsten Ansprüchen  an Qualität und Verarbeitung genügen. Egal ob Sie nur eine Ascheurne suchen, oder aber eine Urne aus Holz, Keramik, Marmor, Stahl, Cupat, Granulat oder eine umweltverträgliche Bio-Urne, unser Team würde sich sehr freuen, Sie bei Ihrer Suche zu unterstützen.

Wir bieten neben hochwertigen Produkten von Wert, auch einen exzellenten Service der sich in einer 100%igen Kundenzufriedenheit widerspiegelt.

Totenasche im Rosenbeet

Europa stöhnte in den letzten Wochen unter der Asche und dem Rauch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull, doch die Neuseeländer haben ein doppeltes Ascheproblem. Vielerorts sind hitzige Debatten ausgebrochen, wo die Einwohner die Asche ihrer Verstorbenen bestatten oder vielmehr entsorgen.

Neuseeland hat ein sehr liberales Bestattungsgesetz- prinzipiell kann dort jeder die Urne mit den Überresten seiner Angehörigen mit nach Hause nehmen und die Asche verstreuen, wo es beliebt – mitten in der Landschaft, an Stränden, in Flüssen und sogar in Parks.

Die Parkverwaltung der Hauptstadt Wellington habe beklagt, das die phosphatreichen Überreste von Verstorbenen die Blumen im Rosengarten umbringe. Nicht nur das die Rosenbeete unter einer Ascheschicht liegen, aus dieser sollen sogar ab und zu Knochen ragen. Eine Mitarbeiterin des Rosengarten berichtete, das 1-2 mal pro Woche jemand seine Asche verstreut und wenn man bedenkt, dass bei einer Feuerbestattung ca. 2 Kilo Asche anfallen, kann man sich die Probleme vorstellen.

Auch in Christchurch, der größten Stadt der Südinsel Neuseelands, gab es Beschwerden, weil am Strand im Vorort New Brighton so viel ins Meer geworfene Asche angespült wurde, dass es unangenehm wurde.

Zeig mir Dein Grab und ich sage dir, wer Du warst!

In der heutigen Zeit, zeigen die Menschen gerne was sie erreicht haben oder zumindestens was sie gerne darstellen möchten.

Dieser Trend macht auch vor der Bestattungskultur in Deutschland keinen Halt und so ist es bei einem Gang über unsere Friedhöfe kaum verwunderlich, das es auch hier mehr oder weniger schöne oder große Grabanlagen zu bewundern gibt. Der Individualität des einzelnen sind da wenige Grenzen gesetzt und so verraten uns die Gestaltung der Grabanlagen, Gräber oder die Beigabe von Grabschmuck viel über den Bestatteten, aber noch viel mehr über die Zeit, in der sie gestaltet wurden.

Bis zum Ende des 17.Jahrhunderts gab es in Europa keine herkömmlichen Friedhöfe, die „Arbeiterklasse“ wurde in Massengräbern beigesetzt. Nur den reichen Kaufleuten, Adligen und besondere Menschen war es vergönnt, ihrer Person in Form eines Einzelgrabes oder einer Familiengruft auch nach dem Tod zu huldigen.

In der heutigen Zeit zeigt sich unsere errungene Individualität auch nach dem Tod. Wo unser letzter Ruheplatz liegt- oder wie er gestaltet sein soll, können wir schon zu Lebzeiten bestimmen. Da fallen uns spontan Bestattungsvarianten wie: Erdbestattung, Feuerbestattung, Seebestattung, Friedwald-Bestattung, Kolumbarien aber auch so ungewöhnliche wie: Himmelsbestattung, Bergbestattung, Nordpool-Bestattung ein.

Jeder nach seiner Fasson…für den Bescheidenen gibt es den Karton-Sarg, für den Extravaganten eine Bestattung im Bronzesarg. Daher ist es auch nicht verwunderlich, das sich viele bereits zu Lebzeiten einen Sarg oder eine Urne kaufen. Für Umweltbewusste gibt es die Bio-Urne, für den modernen Menschen die Designer-Urne. Die Auswahl ist groß: Es gibt Urnen aus Holz, Kupfer, Edelstahl, Marmor, Keramik, Glas oder Granulat. In den letzten Jahren, erfreuen sich dabei Urnenbeisetzungen oder Friedwald-Bestattungen immer größerer Beliebtheit.

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Begriff Feuerbestattung

Für eine Feuerbestattung (auch Kremierung) benötigt man einen Kremationssarg und eine Überurne worin die Aschekapsel mit der Totenasche eingelassen wird. Bei einem Kremationssarg, handelt es sich in aller Regel um einen ungebeizten Natursarg ohne Nägel und Metallgriffe. Nachdem der Sarg mit dem Verstorbenen verbrannt wurde, wird die Asche in eine Aschekapsel gefüllt und wenn gewünscht, in einer Schmuckurne bestattet.

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Was tun nach Todesfall

Viele Angehörige fragen sich, was sie als erstes tun sollten, wenn ein Todesfall eingetreten ist.

In jedem Fall müssen Sie einen Arzt benachrichtigen, der die Todesbescheinigung (auch Totenschein genannt) ausstellt. In Krankenhäusern und Altenheimen geschieht das im Regelfall durch die Leitung des Hauses. Als nächsten Schritt, sollten Sie nahe Verwandte benachrichtigen und nachfragen, ob der Verstorbene seinen letzten Willen bezüglich seiner Bestattung schriftlich hinterlassen hat und mit diesen das weitere Vorgehen besprechen. Hat der Arzt den Tod festgestellt und den Leichnam freigegeben, muss der Leichnam innerhalb von 24 – 36 Stunden durch ein Bestattungsunternehmen, in eine Leichenhalle überführt werden. Eine Abschiednahme und Aufbahrung im Wohnhaus des Verstorbenen, ist für einen Zeitraum von 1-2 Tagen möglich, sofern der Verstorbene nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gelitten hat. Die Bestattungsgesetze der einzelnen Bundesländer, sehen eine Erdbestattung spätestens 5-12 Tage nach dem Todesfall vor. Die Feuerbestattung ist grundsätzlich nur möglich, wenn der Verstorbene dies schriftlich verfügt hat. Für die Kremierung und anschließenden Beisetzung der bleiben bis zu 6 Wochen Zeit. Die Beisetzung der Asche erfolgt in der Regel in einem Urnengrab mit oder ohne Urne. Dies geschieht entweder auf einem Friedhof, in Friedwäldern oder durch Verstreuen der Totenasche auf ausgewiesenen Streuwiesen oder der See. Eine UrnenBestattung kann jedoch frühestens 24 Stunden nach dem Ausstellen des Totenscheins erfolgen.

Nachdem man die Bestatterkosten verglichen und sich für ein Bestattungsunternehmen entschieden hat, bleibt den Hinterbliebenen die Möglichkeit, die Wünsche des Verstorbenen zu besprechen sowie Art und Weise der Bestattung festzulegen. Dabei können die  Hinterbliebenen entscheiden, welche Schritte der Bestatter ihnen abnimmt, z.B. Behördengänge (Beurkundung auf dem Standesamt) oder Gespräche mit der Friedhofsverwaltung und zuständigen Kirchengemeinde.