Neun Mitarbeiter des Hamburger Krematoriums auf dem Öjendorfer Friedhof wurden wegen des Verdachts des Diebstahls von Edelmetallen aus der Asche Verstorbener vorläufig vom Dienst freigestellt. Der Sprecher der Hamburger Friedhöfe, Lutz Rehkopf, sagte am Freitag der Nachrichtenagentur dpa, „Anfang des Jahres sei der Geschäftsführung aufgefallen, dass die übliche Menge an Zahngold und Edelmetallen signifikant gesunken sei“. Daraufhin seien Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschaltet worden. Im Zuge der Ermittlungen seien am vergangenen Freitag Spinde von Krematoriums Mitarbeitern durchsucht und neun Angestellte befragt worden. Alle neun Mitarbeiter sind daraufhin beurlaubt worden. Um welchen Umfang es sich bei der fehlenden Edelmetallmenge handelt, wollte er sich derzeit nicht äußern. (dpa)