Artikel-Schlagworte: „Bestatter“

Missverständnisse und fehlende Urne sorgen bei Trauerfeier für Eklat

Missverständnisse zwischen Friedhofsverwaltung und Bestatter

Die Urnenbestattung am 23. Dezember 2010, wird den Trauernden wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Die Trauerfeier für eine 83-jährige, war für den Vortag vor Heiligabend angesetzt. Angehörige und Freunde kamen wie mit dem Bestatter abgesprochen zusammen, um die Urne beizusetzen.

Die Überraschung bei den Trauernden war groß, als sie erfuhren, das die Urne der Verstorbenen nicht da und auch das Urnengrab für die Urnenbeisetzung nicht vorbereitet war.

Der beauftragte Bestatter erklärt den peinlichen Vorfall auf dem Friedhof mit Missverständnissen über die Terminvergabe zwischen der zuständigen Kirchengemeinde und ihm. Man konnte sich lediglich bei den Familieangehörigen entschuldigen und die Urne schnellstmöglich zum Friedhof bringen. Zwischenzeitlich hatten Friedhofsmitarbeiter die Trauerfeier und die Beisetzung der Verstorbenen im Familiengrab vorbereitet, so dass die Trauerfeier mit gut einstündiger Verspätung hatte stattfinden können.

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Haustier zusammen mit Herrchen begraben

Arm in Arm spazieren Herr und Frau Seyfferth jeden Tag zum „Bärliner Tierfriedhof“ und besuchen Benny, ihren West Highland White Terrier. „Wir vergessen Dich nie“, steht auf seinem herzförmigen Grabstein zwischen Grablicht und zwei Engeln. Die beiden Rentner möchten eines Tages ihr Grab möglichst nahe bei ihrem geliebten Hund wissen. „Wir haben veranlasst, dort direkt am Tierfriedhof beerdigt zu werden“, sagt Herr Seyfferth und zeigt auf die erste Grabreihe des Friedhofs Berlin- Steglitz. Nur ein grüner Maschenzaun trennt hier die Gräber von Mensch und Tier.

Ein Tierfriedhof im brandenburgischen Teltow könnte in etwa zwei Jahren als erster Friedhof in Deutschland eine Genehmigung für die gemeinsame Bestattung von Hund und Herrchen erhalten. Der Geschäftsführer möchte in einem Wald neben dem Tierfriedhof die menschliche Asche mit dem Tierkörper begraben. Die Nachfrage nach solchen Bestattungsformen sei sehr groß und fügt hinzu: „Wenn man auf den Humanfriedhöfen mal die Gräber öffnen würde, wäre man erstaunt, was man dort alles an Tieren finden könnte.“

Bisher sehen die Bestattungsgesetze der Länder solche Gemeinschaftsgräber nicht vor. Ausnahmen jedoch sind möglich.

Offiziell darf die Urne eines Tieres nicht mit in den Sarg des Verstorbenen gelegt werden, so die Aussage von einem Bestatter aus Berlin. Doch er könne sich durchaus vorstellen, dass der ein oder andere Bestatter auf diesen immer wieder geäußerten Wunsch der Kunden eingeht. (greenpeace-magazin.de)

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Urne mit Asche eines Verstorbenen stand sechs Jahren im Spind eines Bauarbeites

In der österreichischen Gemeinde Mauerbach ist ein Streit um die Urnenbeisetzung eines Einwohners entbrannt.

Niemand interessiert der Verbleib der Urne

Die Odyssee der Urne mit der Asche des Verstorbenen dauert mittlerweile mehr als sechs Jahre. Einige Jahre wurde die Urne von einem Gemeindearbeiter in einem Spind am Bauhof aufbewahrt angeblich wusste niemand wohin mit ihr.

Auf Nachfrage bestätigte der Bürgermeister von Mauerbach diesen Vorfall. Mit den Worten: „Wir dürfen die Urne nicht bestatten lassen“, verteidigt sich dieser aber. Diese sei Eigentum der Familie. „Die Gemeinde versucht seit Jahren, das zu regeln. Die Familie hat aber auch keine Verzichtserklärung unterschrieben, somit können wir nichts tun.“

Unterdessen wurde die Urne in die Leichenhalle verbracht- die Amtsleitung sowie Bestatter suchen nun nach Möglichkeiten einer zeitnahen Urnenbeisetzung.

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Hohe Haftstrafen im Mordprozess gegen zwei Bestatter

Bereits am 31.Januar 2010 berichteten wir über den anstehenden „Mordprozess gegen zwei Bestatter“ an einem Kollegen. Heute wurden nun die beiden Beklagten vor dem Landgericht Nürnberg zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Einen der beiden Täter plagte wohl das schlechte Gewissen und er gestand das spätere Opfer, einen 43-Jährigen Bestatter, an Ostern 2007 mit einem Kantholz erschlagen und ihn später dann unter falschem Namen im Krematorium Passau verbrannt zu haben.

Im Prozess beteuerte der Haupttäter hingegen bis zuletzt seine Unschuld. Seinen Ausführungen nach, lebt das Opfer in den USA oder sei untergetaucht. Das Landgericht sah aufgrund der Beweislage und den Aussagen des zweiten Beteiligten, die Schuld als erwiesen an und verurteilte den Haupttäter zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe, sowie seinen Komplizen zu 13 Jahren Haft.

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Mordprozess gegen zwei Bestatter

Ab Dienstag beginnt vor dem Landgericht Nürnberg der Mordprozess gegen 2 Bestatter. Die beiden Bestatter sollen ihren Ex-Mitbewerber getötet und später dann eingeäschert haben.

Hintergrund der Tat soll sein, das dass Opfer sein Bestattungsinstitut im Jahre 2007 an einen der Täter verkauft hatte, dieser aber nicht wie vereinbart, der Zahlung des Kaufpreises nachkam. So kam es zu einem erneuten Treffen am Ostersamstag 2007, wo es nach Darstellung der Staatsanwaltschaft zu der Bluttat kam. Dabei soll einer der Täter mit einem Kantholz mehrfach auf das Opfer eingeschlagen haben, so dass dieser an den Folgen starb. Die Leiche soll dann in einem Sarg ins Krematorium nach Passau gefahren und unter Vorlage falscher Papiere verbrannt worden sein. Einer der Täter, der früher in Schlüsselfeld dem Bestatter-Gewerbe nachging, soll den Mord in der Zwischenzeit gestanden haben.

Der Schriftsteller T. Kammerer hat diese mysteriöse Bluttat zum Anlass genommen, in seinem Krimibuch „The Undertaker“ die Mordgeschichte unter Bestattern zu Papier zu bringen. Auf dem Einband prangt das Konterfei des Mordverdächtigen aus Unterfranken.

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Krematorien zahlen Bestattern Leichenprämien

Zu einer neuen makaberen Geschäftemacherei scheint es im Großraum Frankfurt a. Main gekommen zu sein.

Auf der einen Seite steht das städtische Krematorium auf dem Frankfurter Hauptfriedhof und zum anderen die privatwirtschaftlich geführten Krematorien in Offenbach und Obertshausen. Diese zahlen den regionalen Bestattern sogenannte Leichenprämien von bis zu 100 €uro. Offiziell spricht man dabei von einer Leistungsrückerstattung. Das diese aber zu Lasten der Hinterbliebenen geht, sieht man freilich erst auf den zweiten Blick, denn wer die Preise zwischen dem städtischen und den privaten Krematorien vergleicht, wird leicht erkennen, das eine Kremierung in der Main-Metropole bedeutend günstiger ist. Da das städtische Krematorium diesem Trend nicht mitträgt, hat es mit schwindenden Aufträgen zu kämpfen. Wo noch vor ein paar Jahren 4.500 Kremierungen pro Jahr stattfanden, sind es derzeit nur noch 1.500. Das knapp 20 Autominuten entfernte Krematorium in der viel kleineren Gemeinde Offenbach hingegen, hat eine Auslastung von 4. 000 Kremierungen pro Jahr. In Frankfurt gibt es einige Bestatter, die diese Entwicklung bedauern und sich klar gegen eine „Leichenkutscherei“ aussprechen.

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Buch-Tipp: Nimm den Tod persönlich

Nimm den Tod persönlich – Praktische Anregungen für einen individuellen Abschied

Fritz Roth / Georg Schwikart

Verlag: Gütersloher Verlagshaus, 2009

  ISBN- 978-3-579-06829-9

Preis: 14,95 €uro

Kurzbeschreibung

Praktische Anregungen für einen individuellen Abschied

Der Bestatter & Trauerbegleiter Fritz Roth und der Religionswissenschaftler Georg Schwikart, beschreiben in ihrem neu erschienen Buch, wie Hinterbliebene die Zeit zwischen dem Tod und der Beerdigung persönlich und aktiv gestalten können. Ein Künstler, ein Steinmetz und ein Theologe geben hilfreiche Tipps.

Themen wie z.B. die Anfertigung des Leichentuchs oder die passende Musik bis hin zur Erinnerungsfeier werden in diesem Buch eindrucksvoll beschrieben. Die Autoren wurden bei ihren Recherchen von Künstlern wie Alfred J. Opiolka, dem Steinmetz Gunnar Ravn oder dem Theologe Christian Fleck unterstützt und geben hilfreiche Tipps.

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Bestatter mögen kein „grün“

Für den Bestatter gehören die dunklen Farben zum Arbeitsalltag und so ist es kaum verwunderlich, das sich die Branche noch immer gegen die Einführung einer umweltfreundlichen und biologisch abbaubaren Biourne wehrt. Mit einem „grünen“ Gedanken können sich bisher nur weniger Bestatter anfreunden.

Eine Vielzahl der Menschen entscheiden sich für eine Einäscherung nach ihrem Tod, doch nur wenige wissen, dass ihre Asche nach Ablauf der Ruhezeit auf dem Friedhof in Massengräbern entsorgt wird, weil die Überreste noch längst nicht zu Erde geworden ist.

Den 61-jährigen Ingenieur Matthias Malok störte dieser Gedanke schon lange, wie die Chemnitzer Morgenpost berichtet. Weil die Kunststoffurnen, die zu DDR-Zeiten üblich waren, sich überhaupt nicht zersetzen und die heute üblichen Weißblech-Urnen zur Zersetzung viel länger brauchen, als die gesetzliche Ruhezeit andauert, hat er eine Biourne erfunden. Die biologisch abbaubare Urne, die er schon Mitte der 90er Jahre entwickelt hat, besteht aus Weizenstärke und Holzfasern. Doch seine Idee von der Öko-Urne kommt in der Bestattungsindustrie nicht an – obwohl sein Modell umweltfreundlicher und preiswerter ist. Die wenigen Abnehmer in Süddeutschland reichen nicht aus, um seine Idee zu refinanzieren, deshalb hat Malok sich schweren Herzens dazu entschlossen, die Produktion einzustellen.

Noch nicht aufgegeben hat dagegen die Künstlerin Rita Capitain aus der Nähe von Bad Segeberg, die individuelle Biournen aus verschiedenen Materialien herstellt. Ihr Anliegen ist es, mit den Urnen der Individualität des Verstorbenen gerecht zu werden und gleichzeitig das Vergängliche auch in der Urne selbst umzusetzen. Ihre eiförmigen Urnen werden aus biologisch abbaubaren Materialien (Baumwolle, Papier, Stärke) gefertigt. Auch Rita Capitain kämpft gegen die Widerstände aus der Bestattungsbranche, aber sie will sich durchsetzen und bei ihrer Idee bleiben.

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PRO und CONTRA: handbemahlte Särge und Urnen kaufen

Was spricht für oder gegen eine/n handbemalte/n Urne bzw. Sarg?

Die Medien berichten ja häufiger über Künstler die Särge und Urnen veredeln- nur was man häufig bei diesen Berichten vermisst, sind Angaben zu Lieferzeit und Preis.

Für ein handbemaltes Einzelstück steht natürlich die Individualität und vielleicht auch die Erfüllung eines letzten Wunsches.

Gegen eine handbemalte Urne bzw. Sarg sprechen sicher der erhöhte Preis und das Risiko einer verspäteten Lieferung.

Aus Sicht des Bestatters kann ich gut verstehen, dass er sich kaum verschiedene Modelle auf Lager stellt, wo man zum einen aus Kostengründen und auch aus Individualitätsgründen nicht mit Sicherheit sagen kann, wann er diese abverkaufen kann. Denn wer sich für einen handbemalten Sarg entscheidet, sucht sicher kein Motiv von der Stange, sondern hat seine ganz eigenen Vorstellungen. Leider hören wir in der Praxis häufiger, das eine individuelle Sargbemalung um die 14 Tage dauert und da muss man sich schon die Frage stellen, wie in der Zwischenzeit mit dem Verstorbenen verfahren werden soll.

Aus meiner persönlichen Sicht, würde ich also den Individualisten unter uns empfehlen, sich schon zu Lebzeiten ihren ganz persönlichen Designer-Sarg/ Urne zu kaufen und evt. in der Zeit bis zum Ableben als Schrank, Bücherregal oder ähnliches zu nutzen. Sicher, in diesem Punkt lässt sich über Pietät streiten.

Ich würde dieses Thema gerne aufgreifen, ein wenig näher beleuchten und freue mich auf Ihre Meinung!

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Betrugsfall- Bestatter zu 2 Jahren Haft verurteilt

Vor dem Ahlener Amtsgericht wurde heute ein besonders schäbiger Betrugsfall verhandelt und ging für den Angeklagten mit einer 2 jährigen Haftstrafe auf Bewährung + 100 Stunden soziale Arbeit zu Ende.

Hintergrund: Der Bestatter Stephan G. steckte sich über einen längeren Zeitraum Versicherungsgelder für Beerdigungen sowie Einäscherungen in die eigene Tasche. Des weiteren bezahlte er keine Rechnungen bei Blumenlieferanten, Friedhofsverwaltungen und Krematorien. Für außerordentlich pietätlos erscheint der Fall einer alten Dame. Dabei hatte der Angeklagte die Totenasche + Urne in einem Putzschrank entsorgt.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 50.000 €uro.

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