Posts Tagged ‘Bestatter’

31
Jan

Mordprozess gegen zwei Bestatter

   Posted by: admin    in News



Ab Dienstag beginnt vor dem Landgericht Nürnberg der Mordprozess gegen 2 Bestatter. Die beiden Bestatter sollen ihren Ex-Mitbewerber getötet und später dann eingeäschert haben.

Hintergrund der Tat soll sein, das dass Opfer sein Bestattungsinstitut im Jahre 2007 an einen der Täter verkauft hatte, dieser aber nicht wie vereinbart, der Zahlung des Kaufpreises nachkam. So kam es zu einem erneuten Treffen am Ostersamstag 2007, wo es nach Darstellung der Staatsanwaltschaft zu der Bluttat kam. Dabei soll einer der Täter mit einem Kantholz mehrfach auf das Opfer eingeschlagen haben, so dass dieser an den Folgen starb. Die Leiche soll dann in einem Sarg ins Krematorium nach Passau gefahren und unter Vorlage falscher Papiere verbrannt worden sein. Einer der Täter, der früher in Schlüsselfeld dem Bestatter-Gewerbe nachging, soll den Mord in der Zwischenzeit gestanden haben.

Der Schriftsteller T. Kammerer hat diese mysteriöse Bluttat zum Anlass genommen, in seinem Krimibuch „The Undertaker“ die Mordgeschichte unter Bestattern zu Papier zu bringen. Auf dem Einband prangt das Konterfei des Mordverdächtigen aus Unterfranken.

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11
Jan

Krematorien zahlen Bestattern Leichenprämien

   Posted by: admin    in News

Zu einer neuen makaberen Geschäftemacherei scheint es im Großraum Frankfurt a. Main gekommen zu sein.

Auf der einen Seite steht das städtische Krematorium auf dem Frankfurter Hauptfriedhof und zum anderen die privatwirtschaftlich geführten Krematorien in Offenbach und Obertshausen. Diese zahlen den regionalen Bestattern sogenannte Leichenprämien von bis zu 100 €uro. Offiziell spricht man dabei von einer Leistungsrückerstattung. Das diese aber zu Lasten der Hinterbliebenen geht, sieht man freilich erst auf den zweiten Blick, denn wer die Preise zwischen dem städtischen und den privaten Krematorien vergleicht, wird leicht erkennen, das eine Kremierung in der Main-Metropole bedeutend günstiger ist. Da das städtische Krematorium diesem Trend nicht mitträgt, hat es mit schwindenden Aufträgen zu kämpfen. Wo noch vor ein paar Jahren 4.500 Kremierungen pro Jahr stattfanden, sind es derzeit nur noch 1.500. Das knapp 20 Autominuten entfernte Krematorium in der viel kleineren Gemeinde Offenbach hingegen, hat eine Auslastung von 4. 000 Kremierungen pro Jahr. In Frankfurt gibt es einige Bestatter, die diese Entwicklung bedauern und sich klar gegen eine „Leichenkutscherei“ aussprechen.

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30
Nov

Buch-Tipp: Nimm den Tod persönlich

   Posted by: admin    in Bücher

Nimm den Tod persönlich – Praktische Anregungen für einen individuellen Abschied

Fritz Roth / Georg Schwikart

Verlag: Gütersloher Verlagshaus, 2009

  ISBN- 978-3-579-06829-9

Preis: 14,95 €uro

Kurzbeschreibung

Praktische Anregungen für einen individuellen Abschied

Der Bestatter & Trauerbegleiter Fritz Roth und der Religionswissenschaftler Georg Schwikart, beschreiben in ihrem neu erschienen Buch, wie Hinterbliebene die Zeit zwischen dem Tod und der Beerdigung persönlich und aktiv gestalten können. Ein Künstler, ein Steinmetz und ein Theologe geben hilfreiche Tipps.

Themen wie z.B. die Anfertigung des Leichentuchs oder die passende Musik bis hin zur Erinnerungsfeier werden in diesem Buch eindrucksvoll beschrieben. Die Autoren wurden bei ihren Recherchen von Künstlern wie Alfred J. Opiolka, dem Steinmetz Gunnar Ravn oder dem Theologe Christian Fleck unterstützt und geben hilfreiche Tipps.

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24
Nov

Bestatter mögen kein „grün“

   Posted by: admin    in News, Urne

Für den Bestatter gehören die dunklen Farben zum Arbeitsalltag und so ist es kaum verwunderlich, das sich die Branche noch immer gegen die Einführung einer umweltfreundlichen und biologisch abbaubaren Bio-Urne wehrt. Mit einem „grünen“ Gedanken können sich bisher nur weniger Bestatter anfreunden.

Eine Vielzahl der Menschen entscheiden sich für eine Einäscherung nach ihrem Tod, doch nur wenige wissen, dass ihre Asche nach Ablauf der Ruhezeit auf dem Friedhof in Massengräbern entsorgt wird, weil die Überreste noch längst nicht zu Erde geworden ist.

Den 61-jährigen Ingenieur Matthias Malok störte dieser Gedanke schon lange, wie die Chemnitzer Morgenpost berichtet. Weil die Kunststoffurnen, die zu DDR-Zeiten üblich waren, sich überhaupt nicht zersetzen und die heute üblichen Weißblech-Urnen zur Zersetzung viel länger brauchen, als die gesetzliche Ruhezeit andauert, hat er eine Bio-Urne erfunden. Die biologisch abbaubare Urne, die er schon Mitte der 90er Jahre entwickelt hat, besteht aus Weizenstärke und Holzfasern. Doch seine Idee von der Öko-Urne kommt in der Bestattungsindustrie nicht an – obwohl sein Modell umweltfreundlicher und preiswerter ist. Die wenigen Abnehmer in Süddeutschland reichen nicht aus, um seine Idee zu refinanzieren, deshalb hat Malok sich schweren Herzens dazu entschlossen, die Produktion einzustellen.

Noch nicht aufgegeben hat dagegen die Künstlerin Rita Capitain aus der Nähe von Bad Segeberg, die individuelle Bio-Urnen aus verschiedenen Materialien herstellt. Ihr Anliegen ist es, mit den Urnen der Individualität des Verstorbenen gerecht zu werden und gleichzeitig das Vergängliche auch in der Urne selbst umzusetzen. Ihre eiförmigen Urnen werden aus biologisch abbaubaren Materialien (Baumwolle, Papier, Stärke) gefertigt. Auch Rita Capitain kämpft gegen die Widerstände aus der Bestattungsbranche, aber sie will sich durchsetzen und bei ihrer Idee bleiben.

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10
Nov

PRO und CONTRA: handbemahlte Särge und Urnen kaufen

   Posted by: C.Kuehn    in News, Urne

Was spricht für oder gegen eine/n handbemalte/n Urne bzw. Sarg?

Die Medien berichten ja häufiger über Künstler die Särge und Urnen veredeln- nur was man häufig bei diesen Berichten vermisst, sind Angaben zu Lieferzeit und Preis.

Für ein handbemaltes Einzelstück steht natürlich die Individualität und vielleicht auch die Erfüllung eines letzten Wunsches.

Gegen eine handbemalte Urne bzw. Sarg sprechen sicher der erhöhte Preis und das Risiko einer verspäteten Lieferung.

Aus Sicht des Bestatters kann ich gut verstehen, dass er sich kaum verschiedene Modelle auf Lager stellt, wo man zum einen aus Kostengründen und auch aus Individualitätsgründen nicht mit Sicherheit sagen kann, wann er diese abverkaufen kann. Denn wer sich für einen handbemalten Sarg entscheidet, sucht sicher kein Motiv von der Stange, sondern hat seine ganz eigenen Vorstellungen. Leider hören wir in der Praxis häufiger, das eine individuelle Sargbemalung um die 14 Tage dauert und da muss man sich schon die Frage stellen, wie in der Zwischenzeit mit dem Verstorbenen verfahren werden soll.

Aus meiner persönlichen Sicht, würde ich also den Individualisten unter uns empfehlen, sich schon zu Lebzeiten ihren ganz persönlichen Designer-Sarg/ Urne zu kaufen und evt. in der Zeit bis zum Ableben als Schrank, Bücherregal oder ähnliches zu nutzen. Sicher, in diesem Punkt lässt sich über Pietät streiten.

Ich würde dieses Thema gerne aufgreifen, ein wenig näher beleuchten und freue mich auf Ihre Meinung!

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10
Sep

Betrugsfall- Bestatter zu 2 Jahren Haft verurteilt

   Posted by: admin    in News

Vor dem Ahlener Amtsgericht wurde heute ein besonders schäbiger Betrugsfall verhandelt und ging für den Angeklagten mit einer 2 jährigen Haftstrafe auf Bewährung + 100 Stunden soziale Arbeit zu Ende.

Hintergrund: Der Bestatter Stephan G. steckte sich über einen längeren Zeitraum Versicherungsgelder für Beerdigungen sowie Einäscherungen in die eigene Tasche. Des weiteren bezahlte er keine Rechnungen bei Blumenlieferanten, Friedhofsverwaltungen und Krematorien. Für außerordentlich pietätlos erscheint der Fall einer alten Dame. Dabei hatte der Angeklagte die Totenasche + Urne in einem Putzschrank entsorgt.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 50.000 €uro.

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18
Aug

Bestatterkosten

   Posted by: admin    in Bestattungskosten

Seit dem Wegfall des Sterbegeldes, fallen die Umsätze bei den Bestattern. Wer nicht privat vorgesorgt hat, muss seit 2004 die Bestattungskosten zu 100% selbst tragen, infolge dessen viele Leute kritischer auf die Bergungskosten schauen.

Kosten von 300 €uro und mehr für einen bescheidenen Kiefernsarg, bis über 5.000 €uro sind keine Seltenheit, wobei schon ein bescheidenes Holzkreuz mit 50 €uro zu Buche schlagen kann. Wenn die Hinterbliebenen noch einen handgearbeiteten Grabstein samt Umrandung wünschen, können die Kosten dafür schnell mal die 10.000 €uro Marke überschreiten.

Wie mehrere Tests bestätigen, gibt es große Unterschiede bei den Bestattungskosten: Mancherorts reichen 600 €uro für eine einfache Beerdigung, aber wer mehr will, sollte eher von 6.000 bis 10.000 €uro ausgehen. Hinzu kommen dann noch 600 € bis 2.300 € anFriedhofs- und Bestattungsgebühren.

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17
Aug

Finanzkrise auch beim Bestatter

   Posted by: admin    in News

Durch die Finanzkrise schauen viele Angehörige auch bei Beerdigungen aufs Geld. Nach einer Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Bestatter, ist ganz klar zu erkennen, dass immer mehr Kunden nach günstigen Beisetzungsarten suchen. Diese Suche nimmt zuweilen etwas skuriele Formen an, wie z.B. den Leichnam selber waschen. Bereits ein drittel der Hinterbliebenen kann sich vorstellen, den nächsten Angehörigen anonym zu bestatten. Das anonyme Grab, gehört zu den günstigsten Varianten einer Bestattung.

Bei dieser Bestattungsvariante, werden mehrere Urnen auf extra Rasenfelder innerhalb des Fiedhof´s, im nahen Abstand zueinander und ohne Kennzeichnung bestattet. Der verständliche Wunsch der Verstorbenen, den Angehörigen eine jahrelange Grabpflege zu ersparen, ist oft nebensächlich, denn bei den meisten steht die Geldnot vieler Angehöriger im Vordergrund.

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13
Aug

Telefonieren auf Beerdigungen?

   Posted by: admin    in News

Laut einem Bericht der Märkische Allgemeine, klagen Bestatter über ein zunehmend schlechtes Benehmen auf Beerdigungen. Für manche scheint es bei einer Beerdigung kein passenderes Thema als die Wettervorhersage zu geben, klagt ein Bestatter.

Ein Beispiel von vielen, denn stille Trauer scheint bei heutigen Beerdigungen und Trauerfeiern nicht mehr hoch im Kurs zu stehen. Da klingelt schon mal das Handy und eine Gruppe Trauernder wird durch kreuzende Fahrradfahrer unsanft zur Seite gedrängt.

Kurios ist die Beobachtung, dass fehlende Rücksicht auf Beerdigungen kein jugendliches Phänomen ist, sondern in erster Linie ältere Menschen damit auffallen.

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