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Anonyme Bestattung immer beliebter
Es entscheiden sich in Deutschland immer mehr Menschen dazu, sich anonym bestatten zu lassen und ziehen die Feuerbestattung einer traditionellen Beisetzung vor. Gerade der Trend zu der anonymen Bestattung nimmt immer mehr zu, so ein Theologieprofessor aus Rostock. Dieser Trend hat nicht nur etwas mit dem Finanziellen zu tun, sondern auch mit Scham, sagte der Professor weiter aus. Es wäre so, das die Menschen sich nicht als „opulent präsentieren“ wollen nach ihrem Tod, gerade dann, wenn ihnen das eigene Leben nicht als besonders gut erschienen ist. Bei einer anonymen Bestattung wird in den meisten Fällen die Urne des Verstorbenen auf einem Gemeinschaftsfeld beigesetzt und dort findet man keine Grabsteine oder eine namentliche Kennzeichnung. Laut dem Rostocker Professor nehmen auch die See- und Baumbestattungen zu.
Die anonyme Bestattung
In der heutigen Zeit wünschen sich immer mehr Menschen nach ihrem Ableben, anonym bestattet zu werden. Bei einer solchen anonymen Bestattung wird die Asche des Verstorbenen oder der Sarg an einem Ort beigesetzt, der weder mit seinem Namen oder den Lebensdaten versehen ist. Zumeist befinden sich diese anonymen Gräber unter Rasenflächen innerhalb des Friedhofs, wo mehrere Urnen und Särge beigesetzt werden. In der Regel dürfen bei einer solchen Beisetzung die Angehörigen nicht dabei sein, es gibt jedoch Ausnahmen. Die Anzahl der anonymen Bestattungen wächst stetig und die Gründe dafür sind oft die Abscheu vor einem ungepflegten Grab. Man möchte einfach den Hinterbliebenen die Grabpflege nicht aufbürden. Doch zudem ist die anonyme Beisetzung ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen vereinsamen und der Tod einfach verdrängt wird.
Memoria Vitae – In Erinnerung an das Leben
Der Tod ist ein Thema, das viele lieber nicht ansprechen wollen. Aber Leben und Tod sind nun einmal untrennbar miteinander verbunden. Und wenn ein Mensch geht, ist es die Aufgabe der Hinterbliebenen, mit einer würdevollen, individuellen Bestattung ein Zeichen des Andenkens zu setzen. Und es ist unsere Aufgabe, die Angehörigen auf der schweren Wegstrecke bis zum Tag – und auch danach- der Bestattung etwas zu entlasten. Dadurch kann für die Hinterbliebenen die Trauer und Erinnerung ganz im Vordergrund stehen.
Für die Angehörigen ist es wichtig, dass sie die Wünsche des Verstorbenen kennen und erfüllen können. Deshalb ist es richtig, sich rechtzeitig Gedanken zu machen und Vorkehrungen zu treffen. Wir möchten Sie mit unseren Internetseiten entsprechend informieren und etwas mehr Transparenz in ein Tabu-Thema der Gesellschaft bringen. Wir laden Sie herzlich ein, sich in Ruhe bei uns im blog oder auch im Urnenshop umzusehen.
Auf unseren Seiten finden Sie ausführliche Informationen über unsere Leistungen vor. Erkundigen Sie sich in aller Ruhe über die verschiedenen Bestattungsarten (Erd-Bestattung, Feuer-Bestattung und See-Bestattung) sowie mögliche Grabarten und die anonyme Bestattung. Natürlich sind wir ebenfalls bemüht, Ihnen allgemeine Informationen rund um das Thema Trauer und Trauerbewältigung zur Verfügung zu stellen.
Prüfverfahren für Sozialbestattung verhindert Bestattung
Wie die Bild Zeitung am 30.12.09 berichtete, liegt der Leichnam des am 06.12.09 verstorbenen Rentners Norbert S. (†74) immer noch im Kühlraum eines Bestattungshauses. Die Witwe Inge S. (81) hat aufgrund hoher Schulden und geringer Einnahmen, kein Geld für die Bestattung. Das Sozialamt will bisher die Beerdigungskosten von 1.500 Euro nicht übernehmen und verlangt stattdessen von der Witwe Unterlagen die belegen, dass sie wirklich mittellos ist.
Ein Anwalt- den der Bestatter der Witwe vermittelt hat- stellte indes einen Eilantrag an das Sozialgericht. Dort sieht man aber weiteren Klärungsbedarf und so herrscht Funkstille zwischen dem Bestattungsinstitut und dem Amt. Zum Leidwesen der trauernden Hinterbliebenen, werden diese Streitereien immer öfter auf deren Rücken ausgetragen.
Umstrittener Trend: Anonyme Gräber stärker gefragt
Am Totensonntag (22.11.) gehen wieder viele Menschen ihrer verstorbenen Angehörigen oder Freunde gedenken, aber auf vielen Gräbern ist kein Platz zum Ablegen für Blumen oder das Entzünden einer Kerze. Der Grund dafür ist, dass immer häufiger die Verstorbenen anonym und ohne Grabstein bestattet werden. Nach der Kremierung wird die Urne auf einer Rasenfläche des Friedhofs beigesetzt. Dieser umstrittene Trend ist in Norddeutschland und in Ballungsräumen ausgeprägter, als in traditionell religiös geprägten Landstrichen. In Großstädten wie Hamburg oder Berlin, kommt es auf einigen Friedhöfen inzwischen zu 50 % anonymer Bestattungen.
Die Gründe hierfür sind unterschiedlich: Eine nicht unbedeutende Rolle spielt dabei die Vereinsamung der Menschen und die häufig entfernt lebenden Angehörigen, die sich nicht in der Lage fühlen, das Grab zu pflegen. Ein weiterer Grund sind die hohen Beerdigungskosten. Bei Erdbestattungen betragen die Gebühren ca. 3000 €uro bei einer anonymen Bestattung sind es dagegen nur rund 1000 €uro. Weiterhin fallen bei einer anonymen Bestattung keine künftigen Friedhofspflegekosten an. Das dieser Trend steigend ist, belegen die Zahlen: noch vor 5 Jahren waren noch 3 von 10 Bestattungen anonym, heute sind es schon 7.
Laut einem Bericht der Evangelischen Kirche, kommt es bundesweit zu 15 % anonymer Bestattungen und lehnt diese Bestattungsform ab.
Vergaengliche Aschekapseln
Die Urne ist ein fester Bestandteil der Bestattungskultur in Deutschland sowie ein fester Bestandteil einer Feuerbestattung. Die Urne ist ein Bestattungsgefäß, welches in unserer Bestattungskultur eine sehr große Bedeutung zukommt. Die Urne dient der Aufbewahrung, dem Transport und zur Beisetzung der Asche einer verstorbenen Person.
Zumeist aus dekorativen Zwecken wird die Metall-Aschekapsel mit einer schmückenden Überurne beigesetzt. Durch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten einer Urne kann den individuellen Wünschen der Hinterbliebenen optimal entsprochen werden.
Ausführliche Informationen zum Thema vergängliche Aschekapseln, kommentiert von unserer Gastkommentatorin Frau Rita Capitain:
Überwiegend verwenden die Krematorien in Deutschland für die Asche die sogenannte Aschenkapsel – ein schwarzer Behälter aus Weißblech. Diese Weißblechkapsel wird dann auch zum Transport zum Bestatter genutzt. Es gibt aber auch schon Krematorien, die vergängliche Kapseln benutzen. Wenn Menschen nichts anderes ausgesucht haben, wird die Krematoriumskapsel in die Erde gegeben, z.B. bei einer Bestattung von Sozialschwachen oder anonymen Bestattungen. Viele Friedhofssatzungen haben nun ihre Statuten aber schon dahingehend geändert, dass nur noch vergängliche Urnen eingebracht werden dürfen.
Dort darf z.B. die Weißblechkapsel nicht mehr verwendet werden! Die Friedhofverwaltungen sahen und sehen sich immer noch mit der Entsorgung der Metallkapseln nach Ablauf des gemieteten Grabes konfrontiert. Die Entsorgung findet meistens anschließend in Sammelgräbern statt. Weil die Kapsel ganz schlicht ist, suchen sich viele Menschen beim Bestatter eine Überurne, auch genannt „Schmuckurne“ aus. Diese Überurne wird in vielen Materialien beim Bestatter angeboten. Vergängliche und unvergängliche Überurnen stehen zur Verfügung. Man spricht bei dieser Handhabung von einem Zwei-Urnen-Gefäßsystem: Aschenkapsel und Überurne.
Es gibt aber auch die Möglichkeit nur ein einziges Gefäß einzusetzen. Dabei entfällt die Aschenkapsel, die noch überwiegend aus Weißblech benutzt wird und ohnehin unvergänglich ist. Die Asche wird direkt in eine individuell hergestellte Form gefüllt. Diese Form muss gemäß den Neuregelungen der Friedhöfe vergänglich sein. So kann sich die Asche mit der Erde direkt verbinden.
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Anonyme Bestattung
Bereits ein drittel der Hinterbliebenen kann sich vorstellen, den nächsten Angehörigen anonym zu bestatten. Das anonyme Grab, gehört zu den günstigsten Varianten einer Bestattung. Anonyme Gräber sind Reihengrabstätten für Erd- oder Urnenbestattungen. Anonyme Gräber werden alleinig durch die Friedhofsverwaltungen gepflegt. Weiterhin besteht die Möglichkeit einer Verstreuung. Dies geschieht auf dafür vorgesehenen Streu- oder Feldwiesen.
Kosten für ein anonymes Erdgrab: von 900 € bis 1.900 €
Kosten für ein anonymes Urnengrab: von 600 € bis 1.200 €
Kosten für die Verstreuung: von 600 € bis 1.100 €
Die Kosten für eine Bestattung durch den von Ihnen ausgesuchten Bestatter, setzen sich individuell zusammen.
Die hier angegebenen Preise, dienen ausschließlich als Orientierungshilfe.