Artikel-Schlagworte: „anonyme Bestattung“
Memoria Vitae – In Erinnerung an das Leben
Der Tod ist ein Thema, das viele lieber nicht ansprechen wollen. Aber Leben und Tod sind nun einmal untrennbar miteinander verbunden. Und wenn ein Mensch geht, ist es die Aufgabe der Hinterbliebenen, mit einer würdevollen, individuellen Bestattung ein Zeichen des Andenkens zu setzen. Und es ist unsere Aufgabe, die Angehörigen auf der schweren Wegstrecke bis zum Tag – und auch danach- der Bestattung etwas zu entlasten. Dadurch kann für die Hinterbliebenen die Trauer und Erinnerung ganz im Vordergrund stehen.
Für die Angehörigen ist es wichtig, dass sie die Wünsche des Verstorbenen kennen und erfüllen können. Deshalb ist es richtig, sich rechtzeitig Gedanken zu machen und Vorkehrungen zu treffen. Wir möchten Sie mit unseren Internetseiten entsprechend informieren und etwas mehr Transparenz in ein Tabu-Thema der Gesellschaft bringen. Wir laden Sie herzlich ein, sich in Ruhe bei uns im blog oder auch im Urnenshop umzusehen.
Auf unseren Seiten finden Sie ausführliche Informationen über unsere Leistungen vor. Erkundigen Sie sich in aller Ruhe über die verschiedenen Bestattungsarten (Erd-Bestattung, Feuer-Bestattung und See-Bestattung) sowie mögliche Grabarten und die anonyme Bestattung. Natürlich sind wir ebenfalls bemüht, Ihnen allgemeine Informationen rund um das Thema Trauer und Trauerbewältigung zur Verfügung zu stellen.
Prüfverfahren für Sozialbestattung verhindert Bestattung
Wie die Bild Zeitung am 30.12.09 berichtete, liegt der Leichnam des am 06.12.09 verstorbenen Rentners Norbert S. (†74) immer noch im Kühlraum eines Bestattungshauses. Die Witwe Inge S. (81) hat aufgrund hoher Schulden und geringer Einnahmen, kein Geld für die Bestattung. Das Sozialamt will bisher die Beerdigungskosten von 1.500 Euro nicht übernehmen und verlangt stattdessen von der Witwe Unterlagen die belegen, dass sie wirklich mittellos ist.
Ein Anwalt- den der Bestatter der Witwe vermittelt hat- stellte indes einen Eilantrag an das Sozialgericht. Dort sieht man aber weiteren Klärungsbedarf und so herrscht Funkstille zwischen dem Bestattungsinstitut und dem Amt. Zum Leidwesen der trauernden Hinterbliebenen, werden diese Streitereien immer öfter auf deren Rücken ausgetragen.
Umstrittener Trend: Anonyme Gräber stärker gefragt
Am Totensonntag (22.11.) gehen wieder viele Menschen ihrer verstorbenen Angehörigen oder Freunde gedenken, aber auf vielen Gräbern ist kein Platz zum Ablegen für Blumen oder das Entzünden einer Kerze. Der Grund dafür ist, dass immer häufiger die Verstorbenen anonym und ohne Grabstein bestattet werden. Nach der Kremierung wird die Urne auf einer Rasenfläche des Friedhofs beigesetzt. Dieser umstrittene Trend ist in Norddeutschland und in Ballungsräumen ausgeprägter, als in traditionell religiös geprägten Landstrichen. In Großstädten wie Hamburg oder Berlin, kommt es auf einigen Friedhöfen inzwischen zu 50 % anonymer Bestattungen.
Die Gründe hierfür sind unterschiedlich: Eine nicht unbedeutende Rolle spielt dabei die Vereinsamung der Menschen und die häufig entfernt lebenden Angehörigen, die sich nicht in der Lage fühlen, das Grab zu pflegen. Ein weiterer Grund sind die hohen Beerdigungskosten. Bei Erdbestattungen betragen die Gebühren ca. 3000 €uro bei einer anonymen Bestattung sind es dagegen nur rund 1000 €uro. Weiterhin fallen bei einer anonymen Bestattung keine künftigen Friedhofspflegekosten an. Das dieser Trend steigend ist, belegen die Zahlen: noch vor 5 Jahren waren noch 3 von 10 Bestattungen anonym, heute sind es schon 7.
Laut einem Bericht der Evangelischen Kirche, kommt es bundesweit zu 15 % anonymer Bestattungen und lehnt diese Bestattungsform ab.
Kosten für Sozialbestattungen steigen rasant an
Dresden/Königswinter (dpa/sn) – Die Beerdigungskosten für Sozialbestattungen sind in Sachsen in den vergangenen Jahren explodiert. Zwischen 2005 und 2008 seien die Ausgaben der Städte und Landkreise um knapp 40 Prozent auf mehr als 2,5 Millionen Euro gestiegen, teilte der Verein Aeternitas für Bestattungskultur am Dienstag in Königswinter (Nordrhein-Westfalen) mit. Für 2009 werde mit einer Summe von 3,1 Millionen Euro gerechnet. Den Angaben zufolge müssten in Sachsen immer häufiger die Sozialämter Beerdigungskosten übernehmen, weil die Verstorbenen kein Vermögen hinterließen und Hinterbliebene sich eine Beerdigung oft nicht leisten könnten.
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Anonyme Bestattung
Bereits ein drittel der Hinterbliebenen kann sich vorstellen, den nächsten Angehörigen anonym zu bestatten. Das anonyme Grab, gehört zu den günstigsten Varianten einer Bestattung. Anonyme Gräber sind Reihengrabstätten für Erd- oder Urnenbestattungen. Anonyme Gräber werden alleinig durch die Friedhofsverwaltungen gepflegt. Weiterhin besteht die Möglichkeit einer Verstreuung. Dies geschieht auf dafür vorgesehenen Streu- oder Feldwiesen.
Kosten für ein anonymes Erdgrab: von 900 € bis 1.900 €
Kosten für ein anonymes Urnengrab: von 600 € bis 1.200 €
Kosten für die Verstreuung: von 600 € bis 1.100 €
Die Kosten für eine Bestattung durch den von Ihnen ausgesuchten Bestatter, setzen sich individuell zusammen.
Die hier angegebenen Preise, dienen ausschließlich als Orientierungshilfe.

