Bestattungsvorsorgevertrag wichtiger denn je
Bestattungsvorsorge ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Immer mehr Menschen leben alleine oder haben keine Angehörigen, die sich im Todesfall um die Abwicklung der Bestattung kümmern. Ein Bestattungsvorsorgevertrag ist hier die sichere Garantie, dass alle Wünsche und Vorstellungen, die man mit der eigenen Bestattung verbindet, auch realisiert werden.
Auch eine Beerdigung, die bei nicht vorhandenen bzw. nicht auffindbaren Angehörigen / Bestattungspflichtigen durch das städtische Ordnungsamt veranlasst würde und bei der mit Sicherheit die eigenen Gedanken unrealisiert bleiben, wird so vermieden.
Weitere Informationen zur Bestattungsvorsorge, finden Sie z.B. hier.
Patientenverfügung
Die Patientenverfügung ist ein Begriff, der zwar kaum jemandem auf Anhieb etwas sagt, aber ein sehr wichtiges Dokument zum Schutze der eigenen Persönlichkeit darstellt: Ist zum Beispiel jemand durch einen Unfall, eine Krankheit oder auch Altersverwirrtheit nicht oder nur bedingt geschäfts-/ zurechnungsfähig, kann -auch ohne Berücksichtigung von Angehörigen ersten Grades-, vom Amtsgericht ein Betreuer (früher Vormund) bestellt werden.
Hierbei handelt es sich zum Beispiel um einen Rechtsanwalt oder Sozialarbeiter, dessen Aufgabenkreis dann unter anderem die Sorge für die Gesundheit, die Bestimmung des Aufenthaltes wie Einweisung in ein Krankenhaus, die Verwaltung von vorhandenen Spar- und sonstigen Konten, Wohnungs- und Heimangelegenheiten sowie die Entgegennahme und Bearbeitung von Post, umfasst.
Da es eigentlich niemandem egal sein dürfte, dass Fremde mit den persönlichsten / intimsten Dingen beauftragt werden, sollte man frühestmöglich verfügen, dass bei einem eintretenden Fall ausschließlich die Person des eigenen Vertrauens mit der Betreuung beauftragt wird.
Informationen zur Christlichen Patientenvorsorge finden Sie z.B. hier.
Prominente Trauerfälle: Gunter Sachs
Fritz Gunter Sachs
Geboren: 14. November 1932
Gestorben: 07. Mai 2011
Der deutsch-schweizerische Bobfahrer, Kunstsammler, Fotograf und Lebemann, Gunter Sachs, ist tot. Er starb am 07. Mai 2011, im Alter von 78 Jahren in Gstaad.
Gunter Sachs war der jüngere Sohn des deutschen Industriellen Willy Sachs, der ab 1932 Alleininhaber des Sachs-Konzerns war. Gunter Sachs’ Großvater väterlicherseits war Geheimrat Ernst Sachs, der Erfinder des Fahrrad-Freilaufs und Mitgründer des Unternehmens. Der Großvater mütterlicherseits, Wilhelm von Opel, war der Sohn des Opel-Gründers Adam Opel.
Die Familie des Playboys Sachs bestätigte, er habe sich wegen einer “ausweglosen Krankheit” das Leben genommen. Das geht aus seinem Abschiedsbrief des Toten hervor. Gunter Sachs war am Samstag in seinem Schweizer Chalet in Gstaad tot aufgefunden worden. “Er war eine einmalige Persönlichkeit, die stets gradlinig und mit Herz für seine Familie und Freunde da gewesen ist”, heißt es in der Erklärung.
Seine Ex-Frau, die Film-Diva Brigitte Bardot sei über den Tod informiert worden und “zusammengebrochen”, teilte ihre Stiftung mit. Sie habe auch nach der Scheidung “eine sehr enge Verbindung mit Gunter Sachs” gepflegt, der sie seit 20 Jahren bei ihrer ihrer Tierschutz-Stiftung unterstützte.
Die Beerdigung Gunter Sachs, soll bereits am kommenden Freitag in Gstaad stattfinden.
Auch der Vater von Gunter Sachs, Willy Sachs, beging im November 1958 Suizid.
Gestaltung einer Trauerfeier
Die Angehörigen, Freunde, Bekannten usw. nehmen in den meisten Fällen in der Friedhofskapelle mit einer Trauerfeier nochmals Abschied von ihrem Verstorbenen.
Je nach der gewünschten Bestattungsart wird der Sarg oder die Urne daran anschließend in einer entsprechenden Grabstätte beigesetzt.
Bei Feuerbestattungen kann einen Trauerfeier auch vor der Einäscherung stattfinden. Die Beisetzung der Urne erfolgt dann zu einem späteren Zeitpunkt, meist in aller Stille oder im Kreis der nächsten Angehörigen.
Eine Trauerfeier bedeutet jedoch auch das letzte Zusammensein mit, bzw. der Abschied von einem Verstorbenen und hinterlässt daher meist einen bleibenden Eindruck. Man sollte diese daher so individuell wie möglich gestalten. Zwar dürften z.B. bei einer christlichen Bestattung bestimmt Elemente nicht außer Acht bzw. fortgelassen werden, es steht aber auch nichts im Wege, hier etwas zu ergänzen bzw. erweitern.
Musik auf einer Trauerfeier
So könne traditionellen und charakteristischen Beerdigungslieder durch moderne weltliche Lieder bzw. Lieblingslieder der/des Verstorbenen ersetzt werden. Angehörige und Freunde sollten sich nicht scheuen, selbst einmal einige Worte zu sprechen oder einen Text / ein Gedicht vorzutragen.
Die Aufzählung könnte zwar beliebig fortgesetzt werden, sie soll aber hauptsächlich dazu anregen, sich einmal im voraus Gedanken über die Gestaltung einer Trauerfeier zu machen.
Vor allem darf der im Wort enthaltenen Begriff „Trauer“ aber den zweiten Begriff „Feier“ nicht verdrängen, denn der Abschied von einem Mitmenschen sollte auch so feierlich und individuell wie eben möglich sein.
Terrorchef Osama bin Laden ist tot
(eigentlich) Usāma ibn Muhammad ibn Awad ibn Lādin
Geboren: 10. März 1957
Gestorben: 01. März 2011
Der Terrorist und weltweite Führer der al-Qaida, Osama bin Laden, ist tot. Er starb am 01. März 2011, in Folge einer Militäroperation in Pakistan.
Osama bin Laden galt als die meißtgesuchte Person weltweit. Auf Hinweise zu seinem Verbleib hatte der US-Senat ein Kopfgeld in Höhe von 50 Millionen Dollar ausgesetzt.
Der Terrorfürst wurde für unzählige Anschläge auf der Welt verantwortlich gemacht. Die bekanntesten Anschläge in den Vereinigten Staaten, waren die Terroranschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center und das Pentagon, bei denen alleine fast 3000 Menschen ihr Leben verloren.
“Der Gerechtigkeit wurde Genüge getan”, gab US-Präsident Barack Obama in der Nacht zum 02. Mai 2011 den Tod bin Ladens bekannt.
Osama bin Laden soll bereits an einem noch unbekannten Ort zur See bestattet worden sein.
Rehe bedienen sich am Grabschmuck
Vom Grabschmuck sind nur noch einige Stängel übrig. Rehe haben sich wieder auf dem Zentralfriedhof in Stralsund MV bedient. „Besonders Stiefmütterchen fressen die Tiere ab“, sagt Leiterin Eva Schubert. Mehrere Grabreihen sind betroffen. „Die üppigen Blüten und der Duft locken die Rehe an.“
Auf dem Zentralfriedhof wurden bereits vor einiger Zeit Zäune zum Schutz vor Rehen verstärkt. Doch einen totalen Schutz gebe es nicht, sagt Friedhofsleiterin Eva Schubert. Rehe würde einen Weg finden, Angehörige müssten deshalb immer wieder mit abgefressenen Stiefmütterchen rechnen. „Ich weiß, dass die Pflanzen viel Geld kosten und die Leute total unglücklich sind, wenn so etwas passiert. Aber gerade Stiefmütterchen wachsen schnell und bekommen dann mehr Knospen.“ (OZ- H.Engel)
Bestattungsart: Natur- oder Waldbestattung
Die Wald- und Naturbestattung ist eine der in den letzten Jahren immer häufiger gewählten Bestattungsarten nach einer Kremation. Dabei wird die Asche in einer schnell vergänglichen Urne in einem dafür offiziell ausgewiesenem Waldstück beigesetzt. In Hessen zum Beispiel müssen diese Beisetzungsorte laut hessischem Bestattungsgesetz unter kommunaler Aufsicht stehen, durch Begrenzungen ausgewiesen und öffentlich zugänglich sein.
Bei der Auswahl der Bestattungsbäume unterscheiden die Anbieter Gemeinschaftsbäume mit einzel zu erwerbenden Urnenplätzen und Familien- oder Freundschaftsbäume mit zehn bzw. zwölf Urnenplätzen. Die Grabplätze werden auf Friedhofsdauer, d.h. 99 Jahre, gerechnet nach der Eröffnung des Bestattungswaldes, erworben.
Häufig werden die Bestattungswälder überregional betrieben und stehen somit jedem Interessierten, unabhängig von dessen Wohnsitz, zur Verfügung.
Einige Gemeinden bieten als Alternative zu den Waldbestattungen auf ihren Friedhöfen Baumbestattungen an.
Weitere Naturbestattungen werden in der Schweiz angeboten. Hier ist es möglich z. B. auf einer Almwiese an einem Baum oder einem Felsen eine Grabstätte zu erwerben. Die Asche des Verstorbenen wird dort ohne Aschenurne, gemäß schweizerischem Gesetz, im Erdreich bestattet.
Ostergottesdienste 2011
Ostergottesdienste im Internet finden
Der Besuch eines Gottesdienstes an Ostern ist für viele Menschen selbstverständlich, egal ob sie die Festtage zu Hause verbringen oder auf Reisen sind. Für andere ist die Osterzeit Anlass, nach längerer Zeit wieder eine Kirche aufzusuchen. Doch wie erfahren Interessierte, wo und wann ein Gottesdienst, eine Messe oder eine Andacht gefeiert werden? Auch in diesem Jahr bieten die evangelische und die katholische Kirche wieder Hilfe bei der Suche nach Ort und Zeit der vielfältigen Angebote an.
Unter der Internetadresse www.ostergottesdienste.de/kalender.php ist ab sofort die ökumenisch- und bundesweite Suchfunktion nun freigeschaltet. Erstmals ist auch eine Suche nach fremdsprachigen Gottesdiensten möglich.
Regelungen und Vorsorge für den Tag X
Tag aus- Tag ein sind wir mit dem Tod konfrontiert – Wir alle wissen um das Unausweichliche – den Tod. Da uns dieser Gedanke jedoch schreckt, schieben wir ihn gerne beiseite. Umso unvorbereiteter trifft es uns dann an dem Tage, an dem wir mit dem Tod konfrontiert werden.
Wer keine Angehörigen hat und dennoch sichergehen will, dass er seinen Wünschen und Vorstellungen getreu die letzte Ruhe findet, wo und wie er es möchte, kann mit einem Bestattungsinstitut einen Vorsorgevertrag abschließen, der alles Wesentliche regelt:
- Trauerfeier
- Sarg bzw. Urne
- Blumen und Kränze
- Form der Bestattung
- Grabstein
Solche Verträge oder auch private Niederschriften müssen im Todesfall von den Hinterbliebenen berücksichtigt werden.

