Trend geht zu pflegearmen Gräbern
Der bundesdeutsche Trend nimmt nicht nur bei Urnenbestattungen zu- auch Gräber müssen für die Angehörigen pflegeleicht sein. Dies hat sicher auch mit dem demografischen Wandel, sowie dem Wegzug neuer Generationen aus vielen ländlichen Gebieten zu tun. Das ist nach Ansicht des Vorsitzenden des Bestatterverbandes MV, Arndt, der Hauptgrund für das deutliche Überwiegen von Urnenbestattungen. In einem Gespräch mit der dpa schätzte er den Anteil der Feuerbestattungen auf 75 bis 80 Prozent.
Ebenso seien Beerdigungen auf Gemeinschaftsanlagen im Trend, sowohl für Urnengräber als auch für Erdbestattungen. „Das muss nicht unbedingt anonym sein“, sagte Arndt. Es gebe solche Anlagen auch mit Namensstelen oder Grabplatten. Um die Pflege müssten sich die Angehörigen nicht kümmern. „Das ist vielen Menschen wichtig, gerade wenn die Kinder weggezogen sind“, sagte Arndt.
Eine etwas andere Schaufenstergestaltung
Da bekommt das Wort „todkomisch” eine neue Qualität …
In Wuppertal (NRW) wirbt ein Beerdigungsinstitut mit dem Slogan „Game over“. Das Schaufenster schmücken Skat-Karten, Fußballfiguren, und Mikado-Stäbe.
Darf man so um Aufträge bei trauernden Hinterbliebenen werben?
Antwort des Bestatters: „Warum nicht? Der Tod gehört doch zum Leben dazu. Wir wollen uns ja schließlich von der Konkurrenz abheben. Und mit dieser Dekoration bleiben wir bei Passanten im Gespräch.“
Ob die verspielte Schaufenstergestaltung des Bestatters allerdings bei den Leuten gut ankommt, konnte er auch nicht mit Gewissheit sagen. (bild.de)
OnkelSeosErbe – erben ohne vorangehenden Tot

OnkelSeosErbe
Nicht immer ist der Tot eine zwingende Voraussetzung für ein Erbe. So ist es auch beim aktuellen “OnkelSeosErbe” Wettbewerb der Suchmaschinenoptimierer, welcher vom Veranstalter seoincentives.de am 14. Oktober gestartet wurde.
Dabei geht es darum mit dem Begriff “Onkelseoserbe” am 15. Dezember 2011 um Punkt 14 Uhr bei Google auf Pos.1 zu sein. Der Begriff “Onkelseoserbe” wurde deshalb gewählt, weil er noch bisher in dieser Form noch nicht bei Google zu finden war und ein zweiter Grund ist sicherlich beim Sponsor dieses Wettbewerb zu finden -> erbrecht-heute.de
Der Onkelseoserbe Contest dominiert Google zum Begriff “Onkels Erbe”
Am 14.10.2011 hat am frühen Abend der OnkelSeosErbe Search Engine Optimization-Bewerb begonnen & ist vermutlich der letzte des Jahres 2011. Der neue Suchbegriff OnkelSeosErbe wurde abermals frei erdacht und wäre nur für jenen Search Engine Optimization Wettstreit nach vorn zu bringen. Aller Voraussicht nach entdecken die Interessierten wieder gute Mitstreiter unter den Wettkämpfern, die ihre probaten Masterpläne heranziehen oder eventuell auch komplett neue austesten. OnkelSeosErbe bringt den Teilnehmern ab dem 14. Oktober diesen Jahres mittelschwere Balgereien um gute Positionen bei Google. Organisator ist, so wie beim Suchmaschinenoptimierer Bewerb “Kubaseoträume” der Familienbetrieb Seoincentives, welcher Geldgeber finden konnte, welche verlockende Belohnungen für die Gewinner anbieten. Auch in diesem Fall hatte man vorher 8 TopLevel Url’s versteigert & die übrig gebliebenen 2 Seiten später verschenkt.
OnkelSeosErbe wird womöglich der letzte Suchmaschinenoptimierungs-Wettstreit 2011.
Jene Teilnahmekonditionen hatte man im Vorfeld publiziert, die Champions werden anhand der Rangfolge der Suchergebnisse bei google.de am 15. Dezember des Jahres um zwei Uhr bekannt gegeben. Im Kontrast zu dem letzten SEO Wettbewerb “Jahresendseo”, welcher lediglich vierzehn Tage währte, wird jeder bei diesem Contest gut 9 Wochen mit einen Tacken mehr Plan an die Angelegenheit herangehen und auch bei diesem Contest viel lernen. Bestimmt gäbe es auch bei Schnurpsel wieder die erstaunlichen Aufstellungen, die regelmäßig die Veränderungen in der Hierarchie zeigen. Im Moment gäbe es noch vernachlässigbare Werte für den Begriff OnkelSeosErbe in jenen Suchergebnisse, dessen ungeachtet wie stets wird sich dies fix ändern und viele Homepages zu OnkelSeosErbe entstehen. Jene Keywordurls sind bereits gekauft und gehen gleichfalls ins Rennen. Jeder dürfte ungeduldig sein, ob die geläufige oder eine spezielle neuere Homepage mit OnkelSeosErbe siegen kann.
Geburtstagsfeier im Krematorium
Falsche Telefonnummer auf Einladung zu Geburtstagsfest angegeben.
Einer kleinen schwedischen Kirchengemeinde ist ein äußerst peinlicher Fehler unterlaufen. Bei der an alle Gemeindemitglieder mit runden Geburtstagen über 75 verschickten Einladung zu einem gemeinsamen Geburtstagsfest wurde zur Anmeldung eine falsche Telefonnummer angegeben. Die Jubilare trauten ihren Ohren nicht, als sich am anderen Ende der Leitung das örtliche Krematorium meldete.
Der Pastor der Gemeinde war untröstlich: “Ein äußerst betrüblicher Irrtum. Eine Ziffer in der Telefonnummer war falsch. Wir haben nicht genau genug Korrektur gelesen”, so der zerknirschte Kirchenmann gegenüber der örtlichen Zeitung. Die rund 125 fehlgeleiteten Geburtstagskinder sollen nun noch einmal eingeladen werden – diesmal unter Angabe der richtigen Telefonnummer. (APA)
Prominente Trauerfälle: Steve Jobs
Steven Paul Jobs
Geboren: 24. Februar 1955
Gestorben: 05. Oktober 2011
Der US- amerikanische Unternehmer und Mitbegründer der Marke Apple Inc., Steve Jobs, ist tot. Er starb am 05. Oktober 2011 , im Alter von 56 Jahren in Kalifornien.
Der bekannte und erfolgreiche Computervisionär gründete 1976 mit zwei weiteren Gesellschaftern die Apple Computer Company. Fortan gehörte die kalifornische Firma mit dem Apfel-Logo mit Biss (Bite), zu den erfolgreichsten PC-Herstellern der Welt.
Nur wenige Wochen vor seinem Tod, trat Jobs als CEO von Apple zurück.
Der Apple-Gründer war seid 1991 mit Laurene Powell verheiratet- das Paar hat drei gemeinsame Kinder- eine weitere Tochter stammt aus einer Beziehung zu einer Journalistin.
Steven Jobs wurde im Jahre 2004 ein Tumor an der Bauspeicheldrüse operativ entfernt und er erhielt 2009 eine Lebertransplantation. Am 05. Oktober 2011 verlor Jobs den Kampf gegen den Krebs.
Der Konzern will für sein Gründungsmitglied eine Trauerfeier abhalten. Wo diese stattfindet, ist noch nicht bekannt.
Die Beerdigung fand bereits am Freitag, 07. Oktober 2011 im engsten Familienkreis auf einem Friedhof vor den Toren seiner Heimatstadt Palo Alto statt.
Wohin mit Oma Gerdas Urne
Oma Gerdas Urne
Normalerweise wird ein Verstorbener zuerst eingeäschert und dann beerdigt. Bei Oma Gerda K. war es andersrum: Ihre Urne wurde zehn Tage vor der Verbrennung ihrer sterblichen Überreste feierlich beigesetzt. So steht es in den amtlichen Unterlagen.
In der Tat geisterte Gerda K.’s Urne aber seit Jahren durch die Republik und landete schließlich in der RTL-Poststelle.
Was steckt hinter diesem Fall? EXTRA-Reporter Burkard Kress beschäftigt sich mit der Odyssee von Oma Gerdas Urne – und ist mit seinen Recherchen noch lange nicht am Ende. (Beitrag wird am 12.September 2011 ausgestrahlt/ RTL-EXTRA 22:15 Uhr)
Prominente Trauerfälle: Loriot
(eigentlich) Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow
Geboren: 12. November 1923
Gestorben: 22. August 2011
Der deutsche Humorist, Schauspieler und Regisseur, Vicco von Bülow, ist tot. Er starb am
22. August 2011, im Alter von 87 Jahren in Ammerland am Starnberger See.
Der Künstlername Loriot ist die französische Bezeichnung des Pirols, des Wappentieres der Familie von Bülow. In der mecklenburgischen Heimat des Adelsgeschlechtes ist Vogel Bülow eine gängige Bezeichnung für den Pirol.
Loriots zahlreiche Sketche sind legendär – etwa der missglückte Auftritt des Lottogewinners oder die Cartoons “Herren im Bad”. Loriot wurde zunächst mit Zeitschriften-Cartoons und Knollennasenmännchen bekannt. Später kamen die Fernseh-Sketche, etwa in der ARD-Serie “Loriot I-VI” (Erstausstrahlung 1976-1979), hinzu. In Sketchen wie über die Familie Hoppenstedt trat Loriot meist selbst als wandlungsfähiger Schauspieler hervor, oft mit seiner bereits 2007 gestorbenen Kollegin Evelyn Hamann. In seinen Kinofilmen begeisterte er Millionen Zuschauer.
Loriot wurde mit zahlreichen Film- und Fernsehpreisen ausgezeichnet. Er war u.a. Träger des „Großen Verdienstkreuzes mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“. 1973 erhielt er den „Grimme-Preis in Silber“, 1984 den „Erich-Kästner-Preis für Literatur“, 1988 und 1992 den „Bambi“ und 2004 den „Jacob-Grimm-Preis“ für seinen Einsatz um die deutsche Sprache. Zuletzt erhielt Loriot 2007 den „Wilhelm-Busch-Preis“ für sein Lebenswerk und 2009 den „Lola-Ehrenpreis“ der Deutschen Filmakademie.
Loriot zählte mit „Auf den Hund gekommen“ (1954) zu den ersten Autoren des Diogenes Verlags. In über fünfzig Jahren erschienen 114 verschiedene Bände von Loriot-Büchern bei Diogenes, in einer Gesamtauflage von mehreren Millionen Exemplaren. Das letzte Buch von Loriot „Bitte sagen Sie jetzt nichts“, Gespräche mit Loriot aus vier Jahrzehnten, war geplant für November 2011, es erscheint jetzt Mitte September 2011.
Ob eine Trauerfeier für Loriot stattfindet, ist noch nicht bekannt. Die Beerdigung soll im engsten Familienkreis stattfinden.
Buch-Tipp: Der letzte Wagen ist immer ein Kombi
Der letzte Wagen ist immer ein Kombi
Das Buch „Der letzte Wagen ist immer ein Kombi“ mit dem Untertitel „Die letzte Ruhestätte. Wissen von A bis Z“ (128 Seiten) 14,80 €
Volker Rethmeier
Verlag: Wagner Verlag
ISBN: 978-3-86683-922-9
Kurzbeschreibung
Das Buch der letzte Wagen ist immer ein Kombi mit dem Untertitel „Die letzte Ruhestätte. Wissen von A bis Z“ ist ein ernst gemeinter, aber nicht immer im ernsten Ton geschriebener Ratgeber rund um das Thema Bestattung und Bestattungsvorsorge. Der Autor kennt sich in der Branche aus, ist er doch bereits seit über 20 Jahren als Friedhofswärter auf dem städtischen Friedhof in Obernkirchen tätig. Zunächst sollte es nur eine kleine Informationsbroschüre werden. Am Schluss wurde es ein ganzes Buch.
Informationen über die Wahl der letzten Ruhestätte und was alles dabei beachtet werden muss, gibt es genügend.
Das Buch soll mit kurzen und leicht verständlichen Kapiteln Licht ins Vorschriftendickicht des Bestattungswesens bringen. So schreibt Rethmeier über alte und neue Bestattungsformen (wie FriedWald und Baumbestattung), informiert über die Vorschriften zur Gestaltung von Gräbern, über Grabnutzungsrechte und die Möglichkeit, seine eigene Beerdigung mit Hilfe von Verträgen und Vollmachten schon zu Lebzeiten zu regeln.
Es gibt aber auch Kapitel, die zum Schmunzeln einladen. So wird unter dem Titel „Kurioses aus aller Welt rund ums Sterben“ über verwunderliche Geschichten aus der Welt des Bestattungswesens berichtet.
Für eine Bestattung/ Bestatter benötigen Sie folgende Dokumente
Für eine Bestattung/ Bestatter benötigen Sie folgende Dokumente
- Personalausweis
- Geburtsurkunde (nur bei Ledigen)
- Heiratsurkunde / Familienstammbuch (bei Geschiedenen mit rechtskräftigem Scheidungsurteil, bei Verwitweten mit Sterbeurkunde des Ehegatten)
- Todesbescheinigung
- Rentennummern
- Mitgliedskarte der Krankenkasse
- Versicherungspolicen (Lebens- bzw. Sterbegeldversicherungen)
- eventuell Grabdokumente (Urkunden über Nutzungsrecht an einer vorhandenen Familien- oder Wahlgrabstätte).
Hinweis: Bei im Ausland ausgestellten Urkunden muss eine ins Deutsche übersetzte Urkunde vorliegen.
Erste Schritte nach Todesfall
Bei einem Todesfall im häuslichen Bereich benachrichtigen Sie bitte den Hausarzt oder den ärztlichen Notdienst. Der Arzt wird nach eingehender Untersuchung den Tod feststellen und eine entsprechende Bescheinigung ausstellen. Liegt diese vor, dürfen wir eine Überführung und entsprechende Versorgung vornehmen.
Bei einem Todesfall in einer Einrichtung, einem Krankenhaus, Seniorenheim oder Hospiz kümmert sich das Personal um alle erforderlichen Schritte zur Ausstellung der Todesbescheinigung.
Bei einem Unfallgeschehen oder einer unklaren Todesursache übernimmt in der Regel die Polizei zunächst alle Formalitäten rund um Abholung und Bergung eines Verstorbenen. Von der Polizei wird nach ein paar Tagen der Bearbeitung ein Beerdigungsschein ausgestellt. In diesem Fall ist es sinnvoll, uns trotzdem unmittelbar nach der Todesfeststellung zu informieren, um die Zwischenzeit zur Vorbereitung der Bestattung zu nutzen.
Wichtiges bei einem Sterbefall mit Polizei:
Sie müssen nicht den Bestatter nehmen, der die Überführung vom Sterbeort durchgeführt hat. Sie dürfen den Bestatter Ihrer Wahl mit der Beerdigung beauftragen.

