Beerdigung in der digitalen Welt: Neuer Dienst regelt soziale Netzwerke nach dem Tod
Facebook, XING, studiVZ, Wer-Kennt-Wen: Im Netz haben wir viele Freunde, Daten und oft auch pikante Geheimnisse. Doch was passiert damit, wenn wir sterben? Wer seine sozialen Netzwerke nicht dem Zufall und seine Nachrichten nicht dem Ehepartner überlassen möchte, dem hilft ab sofort „lastmessage“.
lastmessage informiert im Todesfall alle Kontakte in den persönlichen Netzwerken des Nutzers. So warten diese Personen nicht verwundert wochen- oder monatelang auf Antworten auf Ihre abgeschickten Nachrichten, ohne die Hintergründe dafür zu erfahren. Denn was werden Online-Freunde, Geschäftspartner oder der geheime Flirt denken, wenn ihnen plötzlich nicht mehr geantwortet wird?
Neben der „letzten Nachricht“ kümmert sich lastmessage auch zuverlässig um die korrekte Löschung der Benutzerprofile in der digitalen Welt. So ist sichergestellt, dass keine Profile und Daten mehr über die Online-Aktivitäten des Verstorbenen im Netz für jeden einsehbar veröffentlicht sind, wie es leider oft der Fall ist.
Oftmals mangelt es an einer vertrauten Person, der man zu Lebzeiten Zugriff auf seine kompletten Benutzerdaten geben würde, der man diese Mühe aufbürden möchte und der man eine kompetente Erledigung zutraut. Nicht selten existieren auch pikante Nachrichten in den Postfächern der digitalen Netzwerke oder es gibt Online-Freunde, von denen der eigene Partner bislang nichts wusste und somit ebenfalls nicht unbedingt für eine Erledigung der Aufgaben in Frage kommt. All dies sind Gründe für ein zuverlässiges „Outsourcing“ dieser Aufgaben an lastmessage.
lastmessage wahrt die Privatsphäre und kümmert sich zuverlässig um die letzte Nachricht und die Beerdigung in der digitalen Welt; egal ob durch ein Unglück bereits morgen oder erst in vielen Jahren.
Um den Dienst für sich in Anspruch zu nehmen reicht eine kurze Anmeldung unter lastmessage.de. Per Post sendet lastmessage einem dann Vollmachtsformulare für die Login-Daten der Online-Netzwerke sowie einen speziellen Umschlag nebst Klebesiegeln zum eigenhändigen Versiegeln der Dokumente.
Nach Eingang des versiegelten Umschlags bei lastmessage erhält der Nutzer eine Urkunde, die er seinen wichtigen Dokumenten (z.B. Versicherungspolicen, Testament, etc.) beifügt. Angehörige, Pfleger, Behörden, usw. haben so alle notwendigen Informationen zur Hand, um lastmessage im Sterbefall entsprechend zu Benachrichtigen.
Den vom Nutzer selbst versiegelten Umschlag deponiert lastmessage in Schließfächern einer deutschen Großbank. Der Umschlag mit den Benutzerdaten wird nur dann geöffnet, wenn lastmessage nachweislich vom Versterben des Nutzers benachrichtigt wird. In der Regel geschieht dies durch die Übersendung einer Sterbeurkunde oder anderer üblicher Dokumente.
Um die Durchführung dieser Aufgabe auch in ferner Zukunft noch zu garantieren, hinterlegt lastmessage zu jeder Anmeldung eine Sicherheitsleistung. (quelle lastmessage.de)

