Japaner verstaute Leiche seiner Mutter im Rucksack

Japanische Beamte haben bei ihrer Suche nach vermissten Hundertjährigen erneut einen grausigen Fund gemacht. In Tokio fanden sie die Leiche einer angeblich 104 Jahre alten Frau, die im Rucksack ihres Sohnes steckte. Als Grund gab er an, er habe aber kein Geld für die Beerdigung gehabt.

Bei der Vernehmung erklärte der Sohn: „Sie starb im Haus“, „später wusch ich sie in der Badewanne und brach ihre Knochen, um sie in den Rucksack zu stecken.“

Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Beschädigung einer Leiche und Pensionsbetrugs ein. In Japan wird derzeit nach mehr als 200 Verschwundenen gesucht, die über hundert Jahre alt sind. Auslöser war der Fund des Skeletts eines vor Jahrzehnten Verstorbenen in Tokio, dem Behördenvertreter zum 111. Geburtstag gratulieren wollten. In Japan sind mehr als 40.000 Menschen gemeldet, die älter als hundert Jahre sind. (Quelle: Die Presse, 21.08.2010)

Kommentieren

Security Code: