Prominente Trauerfälle

Prominente Trauerfälle: Hanna Köhler

Hanna Köhler

geboren: 05.März 1944

gestorben: 17.März 2011

Die deutsche Sängerin und Schauspielerin Hanna Köhler ist tot. Sie starb am 17. März 2011 in Ulm. Die Todesursache ist bisher noch nicht bekannt.

Köhler absolvierte ihr Studium am Richard-Strauß-Konservatorium in München.

Bekannt wurde die beliebte Schauspielerin durch Ihre Rolle der temperamentvollen Oma Francesca „Nonna“ Maldini, in der Fernsehserie „Marienhof“. Dort spielte Hanna Köhler in den Jahren von 2001 bis zu ihrem Ausstieg 2008 in über 1600 Folgen mit.

Hanna Köhler starb in einem Seniorenheim in der Nähe von Ulm.

Wann und Wo die Bestattung/ Trauerfeier für die Schauspielerin stattfindet, ist noch nicht bekannt.

Prominente Trauerfälle: Peter Alexander

Peter Alexander Ferdinand Maximilian Neumayer

Geboren: 30. Juni 1926
Gestorben:  12. Februar 2011

Der österreichische Sänger, Schauspieler und Showmaster, Peter Alexander, ist tot. Er starb am 12. Februar 2011, in Wien.

Der erfolgreiche deutschsprachige Sänger, war der Sohn eines Bankangestellten und einer Musikalienhändlerin.

Seid 1946 absolvierte Peter Alexander Neumayer eine Schauspiel-Ausbildung und schloss sie 1948 mit Auszeichnung ab. Dabei nannte er sich erstmals unter Weglassung aller weiteren Namen nur noch „Peter Alexander“. Schon hier zeichnete sich ab, dass Peter Alexander eher für das komödiantische Fach bestimmt war. Er brachte sich Gesang und Klavierspiel autodidaktisch bei. Sein großes Vorbild war Frank Sinatra.

Im Jahre 1951 erschien Peter Alexanders erste Schallplatte („Das machen nur die Beine von Dolores“). Bis 1981 hatte Alexander als Sänger 38 Top-Ten-Hits in der Bundesrepublik Deutschland und war 80-mal in den Top Hundert vertreten.

Für seine Schallplatten, Filme und Fernsehshows erhielt der österreichisch-deutsche Showdino zahlreiche Preise und Auszeichnungen wie z.B. die Goldene Kamera (1970, 1980, 1984), 10x den Bambi, sowie verschiedene Ehrenabzeichen der Republik Österreich.

In den Jahren von 1965 bis 1983 wurden über 15 Millionen Langspielplatten und 25 Millionen Singles von Peter Alexander verkauft. Allein in Deutschland werden Alexanders Tonträgerverkäufe seit 1956 auf über 46 Millionen Stück geschätzt. Zu seinen größten musikalischen Erfolgen zählen Hit´s wie: „Der Mond hält seine Wacht“, „Ich weiß, was dir fehlt“ und „Der letzte Walzer“.

Im Zeitraum von 1969 (erste Deutschland-Tournee) bis zu seiner letzten Tournee 1991 war Peter Alexander, neben Udo Jürgens, der erfolgreichste Tourneekünstler im gesamten deutschen Sprachraum, vor allem aber in Deutschland errang er größte Beliebtheit.

Peter Alexander war ein gern gesehener Gast in Fernseh-Shows wie: „Der goldene Schuß“, „ZDF-Hitparade“, „Die Rudi Carrell Show“ und Gottschalks „Wetten, dass..?“.

Peter Alexander war mit der Schauspielerin Hildegarde Haagen von 1952 bis zu Ihrem Tod 2003 verheiratet. Zusammen hatten sie zwei gemeinsame Kinder. 2009 starb seine Tochter bei einem Autounfall in Thailand.

Wann und wo die Trauerfeier für den verstorbenen Entertainer stattfindet, ist noch nicht bekannt.

Urne von Eichinger im Familienkreis beigesetzt

Urne Eichinger´s beigesetzt

Bereits einen Tag nach der berührenden Trauerfeier um den Produzenten und Regisseur Bernd Eichinger wurde bekannt, dass die Urne von Eichinger bereits im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt wurde. Wo die Urnenbeisetzung stattfand, wollte die Familie nicht bekannt geben.

Bei der live im TV übertragenen 100-minütigen Trauerfeier in der Münchner St. Michaelskirche, nahmen am Montag ca. 1000 Menschen Abschied vom Filmproduzenten Bernd Eichinger. Eichinger war am 24. Januar 2011 im Alter von 61 Jahren in Los Angeles an einem Herzinfarkt gestorben.

Prominente Trauerfälle: Bernd Eichinger

Bernd Eichinger

Geboren: 11. April 1949
Gestorben:  24. Januar 2011

Der deutsche Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor Bernd Eichinger, ist tot. Er starb am 24. Januar 2011, im Alter von 61 Jahren in Los Angeles an einem Herzinfarkt.

Der in Neuburg an der Donau geborene und erfolgreiche Filmproduzent begann seine Karriere im Jahre 1970 an der Münchener Filmhochschule. 1974 gründete er bereits seine erste Filmproduktionsgesellschaft und erwarb 1979 einen Großteil der Filmrechte an der angeschlagenen Verleihfirma „Constantin Film“.

Produzent Eichinger feierte mit seinem 1981 verfilmten Drogendrama „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ seinen internationalen Durchbruch. Es folgten Blockbuster wie „Die unendliche Geschichte“ (1984 mit Wolfgang Petersen als Regisseur), „Der Name der Rose“ (1986), „Resident Evil“ (2002), „Der Untergang“ (2004), „Fantastic Four“ (2005), „Das Parfum“ (2006) und „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008).

In Deutschland hatte Eichinger – spätestens nach „Werner- Beinhart!“ (1990) oder der Komödie „Manta, Manta (mit Til Schweiger 1991), eine große Fangemeinde. Eichinger galt als Deutschlands wichtigster Filmproduzent.

Bernd Eichinger wurde für sein Engagement u.a. mit dem Deutschen Filmpreis (1975, 1977, 1978, 1979, 1980, 2003 und 2010), dem Bayerischen Filmpreis und dem Bambi geehrt. Des weiteren war er zweimal für einen Oscar nominiert (2005, 2008) und war Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Eichinger hinterlässt seine Ehefrau – die Autorin Katja Eichinger und seine Tochter Nina Eichinger die als Fernsehmoderatorin arbeitet.

Planungen der Trauerfeier für den erfolgreichen Filmproduzenten gibt es nach Auskunft eine Sprecherin der Agentur Just Publicity im Namen der Produktionsfirma Constantin Film, noch nicht.

Prominente Trauerfälle: Roberto Alfonso Farrell

Roberto „Bobby“ Alfonso Farrell

Geboren: 06. Oktober 1949
Gestorben:  30. Dezember 2010

Der niederländische DJ, Tänzer und Sänger der legendären Musikgruppe Boney M., Bobby Farrell, ist tot. Er starb am 30. Dezember 2010, im Alter von 61 Jahren in St. Petersburg.

Der Sänger wurde mit Songs wie „Rivers of Babylon“ weltberühmt. Der Produzent Frank Farian holte 1976  Farrell als Sänger und Tänzer zur Gruppe Boney M.. Die Erfolgsband hatte alleine von 1976 bis 1979 acht Nummer-Eins-Hits in Deutschland, darunter „Daddy Cool”, „Sunny”, „Ma Baker” und „Rivers of Babylon”.

Der in Amsterdam lebende Sänger starb nach offiziellen Angaben am Donnerstagmorgen in einem Hotel in Sankt Petersburg. Nach einem Auftritt am Vorabend klagte Farrell bereits über Atemprobleme und Schmerzen in der Brust.

Schauspieler Leslie Nielsen gestorben

Der kanadische Schauspieler Leslie Nielsen ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Berühmtheit erlangte er durch seine Hauptrolle in der Komödie “Die nackte Kanone”.

Durch seine Rolle in der Slapstick-Komödie “Die nackte Kanone” wurde Nielson zum Star, nun ist der Schauspieler im Alter von 84 Jahren gestorben. Amerikanischen Medienberichten zufolge starb er am Sonntag in Florida an einer Lungenentzündung.

Mehr als dreißig Jahre spielte der Kanadier in erfolgreichen Streifen wie, „Alarm im Weltall“, „Drei Fremdenlegionäre“ und legendären Fernsehserien „Columbo“, „MASH“, wurde aber nie zum Star. Der große Durchbruch gelang ihm erst im Alter von über 60 Jahren in den drei „Nackte Kanone“-Filmen (1988, 1991 und 1994). In der Komödie „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ spielte er einen Arzt, der hochseriös wirkte und damit seine verrückten Monologe noch verstärkte. Mit demselben Profil wurde aus dem Arzt der Polizist Drebin in der Fernsehserie „Die nackte Pistole“, aus der schließlich die Filmreihe „Die nackte Kanone“ wurde.

Leslie Nielsen war viermal verheiratet und hat 2 Töchter.

Prominente Trauerfälle: Maria Hellwig

Maria Hellwig

Geboren: 22. Februar 1920

Gestorben:  26. November 2010

Die deutsche Sängerin und Moderatorin, Maria Hellwig, ist tot. Sie starb am 26. November 2010, im Alter von 90 Jahren im Krankenhaus Ruhpolding.

Hellwig´s Karriere startete 1946 an der Hamburger Volksoper. 1957 nahm sie ihre erste Schallplatte auf und startete so ihre zweite Laufbahn als Sängerin volkstümlicher Musik und Jodlerin. Dies brachte ihr auch den Namen „Edelweißprinzessin“ ein.

Der Durchbruch gelang ihr Anfang der 1970er Jahre, als sie vier Folgen der Sendereihe Musik macht Laune moderierte. Daraufhin bekam Hellwig ab 1973 eine eigene Sendereihe, Die Musik kommt. Die Reihe machte Maria Hellwig einem Millionenpublikum bekannt. Zu Beginn waren wenige Folgen vom ZDF geplant, doch der Erfolg führte dazu, dass die Sendereihe 10 Jahre lang bis 1983 produziert wurde. 1984 bis 1991 moderierte sie mit ihrer Tochter Margot bei RTL die Sendung Heimatmelodie, gefolgt von Servus, Gruezi und Hallo bis 1993.

1986 und 2006 nahm Maria Hellwig gemeinsam mit ihrer Tochter Margot für Deutschland am Grand Prix der Volksmusik 1986 teil.

Zu den größten Auszeichnungen der beliebten Sängerin zählen: die Hermann-Löns-Medaille, ein Ehren-Bambi, die Krone der Volksmusik und einige goldene Schallplatten.

Prominente Trauerfälle: Harry Mulisch

Harry Mulisch

Geboren: 29. Juli 1927
Gestorben: 30. Oktober 2010

Der niederländische Schriftsteller, Harry Mulisch, ist tot. Er starb am 30. Oktober 2010, im Alter von 83 Jahren in Amsterdam.

Der Schriftsteller Mulisch, war Sohn eines österreichischen Offiziers und einer Frankfurter Jüdin.

„Jeder Autor ist Gott“, fand Harry Mulisch. Schließlich erschaffe er Welten. Dafür lieferte der Autor nicht zuletzt mit seinem Jahrhundertroman „Die Entdeckung des Himmels“ ein eindrucksvolles Beispiel. Der Roman wurde 1992 ein internationaler Bestseller.

Sein Schaffen umfasst mehr als 60 Romane, Reportagen, Dramen, Opern und Gedichtbänden. Ein paar seiner Bücher wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt und verkauft.

Harry Mulisch wurde für seine Werke, u.a. mit verschiedenen Literaturpreisen und dem Bundesverdienstkreuz 1.Klasse (2002) geehrt. Für viele Leser und Kritiker galt er jahrelang als Anwärter für den Literaturnobelpreis.

Prominente Trauerfälle: WM-Orakel Paul

Krake Paul

Geboren: 26. Januar 2008
Gestorben: 25. Oktober 2010

Wie das Oberhausener Sea Life Aquarium am Dienstag mitteilte, ist der WM Orakel-Krake Paul in der Nacht zum Dienstag verstorben.

“Paul begeisterte Menschen aller Kontinente, als er sieben Mal nacheinander die richtigen Vorhersagen für die deutsche Nationalmannschaft sowie das Finale richtig orakelte”, sagt General Manager Stefan Porwoll. “Er ist uns allen sehr ans Herz gewachsen und wir werden ihn schmerzlich vermissen“.

Der achtarmige Krake Paul starb in der Nacht friedlich und eines natürlichen Todes. Besondere Bekanntheit erreichte der Krake Paul, der während der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 als Orakel-Tier den Ausgang aller getippten Fußballspiele korrekt “voraussagte“. Am 9. Juli tippte Paul erstmals ein Spiel ohne deutsche Beteiligung und sagte zutreffend einen Sieg Spaniens im Finale gegen die Niederlande voraus.

Prominente Trauerfälle: Loki Schmidt

Hannelore „Loki“ Schmidt

Geboren: 03. März 1919
Gestorben: 21. Oktober 2010

Die Ehefrau des Altbundeskanzlers Helmut Schmidt, Loki Schmidt, ist tot. Sie starb am 21. Oktober 2010, im Alter von 91 Jahren in ihrem Wohnhaus in Hamburg Langenhorn.

Die Lehrerin und Autorin Schmidt, war die Tochter eines Werftarbeiters und kam aus ärmlichen Verhältnissen.

Nach bestandenem Abitur 1937 absolvierte sie ein Pädagikikstudium auf Lehramt in Hamburg. Loki Schmidt war von 1940 bis 1974 an verschiedenen Hamburger Volks- bzw. Hauptschulen als Lehrerin tätig.

Schon aus Kinder- und Schultagen kannten sich Loki und Helmut Schmidt. Am 27. Juni 1942 heiratete sie den ein Jahr jüngeren Offizier und späteren Bundeskanzler Helmut Schmidt. Gemeinsam hatten sie zwei Kinder- der Sohn starb aber noch vor seinem ersten Geburtstag, wahrscheinlich an Meningitis. Tochter Susanne wurde 1947 geboren, sie arbeitet heute für den Wirtschaftsfernsehsender Bloomberg Television in London und war in der Stunde des Abschieds an der Seite ihrer Mutter. Loki Schmidt erlitt zudem mehrere Fehlgeburten.

Zwischen 1974 und 1982 nahm sie protokollarische Aufgaben als Ehefrau des Bundeskanzlers wahr. 1976 gründete Loki Schmidt die „Stiftung zum Schutze gefährdeter Pflanzen“. Diese Stiftung wurde mit der „Stiftung Naturschutz Hamburg zur „Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt fusioniert. Die Stiftung vergibt seit 1977 die Auszeichnung der “Loki-Schmidt-Silberpflanze”; ein Umweltpreis, der an Menschen vergeben wird, denen der Naturschutz am Herzen liegt.

Loki Schmidt wurde für ihr Engagement im Pflanzen- und Naturschutz mehrfach ausgezeichnet. Zu ihrem 80. Geburtstag erhielt sie für ihre Verdienste von der Universität Hamburg den Professorentitel (1999). Außerdem wurde sie Ehrendoktor der Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg (1997) und der Universität Hamburg (2000). Am 12.Februar 2009 wurde sie außerdem zu Ehrenbürgerin der Freien und Hansestadt Hamburg ernannt.