News

Prominente Trauerfälle: Ludwig Munzinger junior

Geboren: 24. Februar 1921
Gestorben: 07. April 2012

Der deutsche Rechtsanwalt, Verleger und Publizist, Ludwig Munzinger junior, ist tot. Er starb am 07. April 2012, im Alter von 91 Jahren in Ravensburg.

Der erfolgreiche Verleger Munzinger, war der Sohn des Munzinger Archiv Gründers, Ludwig Munzinger senior.

Der in Weingarten geborene Ludwig Munzinger studierte Rechtswissenschaften in Leipzig, München und Tübingen. Zwischenzeitlich verbrachte Munzinger mehrere Jahre in amerikanischer und sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Über seine dortigen Erlebnisse veröffentlichte er später im Buch „Am Rande des Lebens: Aufzeichnungen über d. Gefangenschaft; 1945 – 1949“.

1957 übernahm Munzinger junior die Leitung des Munzinger-Archivs von seinem verstorbenen Vater Ludwig Munzinger senior. Sein Sohn Ernst (* 1953) wiederum übernahm 1988 die Geschäftsführung des Munzinger-Archivs.

Im Munzinger-Archiv (gegründet 1913 in Ravensburg) findet die Öffentlichkeit Informationen unter anderem über berühmte Personen.

Der Herausgeber Munzinger war seit 1951 mit Maria verheiratet. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor.

Wann eine Trauerfeier/ Beerdigung für Ludwig Munzinger junior stattfindet, ist noch nicht bekannt.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 3.7/5 (3 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +2 (from 2 votes)

Prominente Trauerfälle: Ferdinand Alexander Porsche

(genannt) „Butzi“

Geboren: 11. Dezember 1935
Gestorben:  05. April 2012

Der deutsche Designer und Gründer der Porsche Design GmbH, Ferdinand Alexander Porsche, ist tot. Er starb am 05. April 2012, im Alter von 76 Jahren in Salzburg.

Der erfolgreiche Designer Porsche, war der Sohn von Ferry Porsche und Enkel von Ferdinand Porsche.

Der in Stuttgart geborene Ferdinand Alexander Porsche begann schon im Jahre 1957 seine erste Tätigkeit im Porsche Werk. Bereits 1962 wurde er Designdirektor bei Porsche. Zu seinen bekanntesten Designwerken gehört die Sportwagenikone, der 911 Porsche (901), der 1963 auf der IAA vorgestellt wurde. Weitere bekannte Entwürfe waren, der Formel 1-Rennwagen Typ 804 oder der Porsche 904 Carrera GTS. 1972 gründete er seine eigene Firma, das Porsche Design Studio mit Sitz im österreichischem Zell am See.

1990 wurde Ferdinand Alexander Porsche Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG, Stuttgart, dem Aufsichtsrat gehörte er bis zum Januar 2005 an, als er zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrates der Porsche AG ernannt wurde.

Wann eine Trauerfeier/ Beerdigung für Ferdinand Alexander Porsche stattfindet, ist noch nicht bekannt.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 3.5/5 (2 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +3 (from 3 votes)

2011 wurden in Deutschland mehr Menschen in Urnen als im Sarg beigesetzt

Nach Aussagen des Bundesverbands Deutscher Bestatter wurden in Deutschland 2011 erstmals mehr Menschen in der Urne als im Sarg beerdigt.

Dieser Trend hat natürlich auch seine Schattenseiten und stellt die deutschen Friedhöfe vor Herausforderungen. „Die Flächen, die vorher intensiv belegt worden sind, haben heute einen Leerstand“, sagte ein Sprecher eines der größten Friedhöfe Europas in Hamburg-Ohlsdorf. Denn auf den Platz für einen Sarg passen acht Urnen. Auf den Flächen, auf denen eigentlich Tote liegen sollten, entstünden jetzt Parkanlagen.

Bereits im Dezember 2011 berichteten wir über die Schließung des Friedhofes Altona.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 4.5/5 (4 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +6 (from 6 votes)

Grab von verstorbenen Sohn des Kölner OB- Schrammas mit Farbe besprüht

Unbekannte haben auf einem Kölner Friedhof das Grab von Stephan Schramma (†31), dem verstorbener Sohn von Alt-OB Fritz Schramma geschändet.

Die Täter besprühten die Grabplatte, die Grabstatue sowie den Friedhofshauptweg mit Farbe und hinterließen Worte wie:  „Hau ab“, Verpiss dich“ oder „Mach dich vom Acker, Fritz Schramma“.

Ein Polizeisprecher bestätigte den Vorfall und gab an, dass der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen hat, da ein politisch motivierter Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 2.7/5 (3 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +1 (from 1 vote)

Buch-Tipp: Ente, Tod und Tulpe

In ganz einfachen Worten und sehr beeindruckenden Zeichnungen ist dieses Bilderbuch zum behutsamen Gesprächseinstieg über den Tod bestens geeignet. (Gebundene Ausgabe 32 Seiten) 9,90 €

Wolf Erlbruch

Verlag: Antje Kunstmann Velag

  ISBN-10: 3888974615

  ISBN-13: 978-3888974618

Kurzbeschreibung

Der großartige Texter und Illustrator Wolf Erlbruch erzählt in seinem wunderbaren, nur wenige Seiten langen Büchlein “Ente, Tod und Tulpe” nicht nur die Geschichte des Weggehens und des Sterbens, sondern skizziert leichthändig auch die Parabel einer kurzen Berührung zweier Einsamkeiten.

Zart, warm und melancholisch ist der Ton der kurzen Bildtexte und sanft der Strich der Illustrationen.

“Ein Kinderbuch? Kein Kinderbuch? Ein Buch vom Leid? Ein Buch vom Schluss? Erzählt es eine Fabel? Ein Märchen? Überhaupt eine Geschichte? Oder ist es vielmehr eine Meditation?”, fragte sich Benedikt Erenz in der Zeit, als “Ente, Tod und Tulpe” im März 2010 erschien. Und befand, dass es ein Buch sei für kleine und für große Menschen: Ein Verwegen, lautlos, geisterhaft, meisterhaftes und ein unendlich tröstliches Buch.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 3.5/5 (2 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +1 (from 1 vote)

Buch-Tipp: Meine Rechte und Pflichten als Erbe

Ein Ratgeber der umfassend und verständlich Auskunft bei allen Fragen rund um die Erbschaft gibt. (Broschiert 307 Seiten) 8,90 €

Wolfgang Däubler

Verlag: Nomos Verlag; Dtv/ Auflage 3 (2009)

  ISBN-10: 3423581379

  ISBN-13: 9783423581370

Kurzbeschreibung

Wer eine Erbschaft macht, wird mit zahlreichen Problemen konfrontiert.

Wie erfährt man, was alles zum Nachlass gehört? Ab wann kann man selbst über das ererbte Vermögen verfügen? Was passiert, wenn der Erblasser angeblich kurz vor seinem Tod noch ein anders lautendes Testament gemacht haben soll?

Auf diese und viele andere Fragen gibt der Ratgeber eine Antwort. Besonderes Gewicht wird auf die Stellung der Pflichtteilsberechtigten gelegt, die ihren Anteil am Nachlass verlangen. Muss der Erbe hier wirklich die Karten voll auf den Tisch legen? Auch Probleme der Erbschaftsteuer und der Vererbung von Auslandsvermögen werden eingehend erörtert.

Der Autor Prof. Dr. Wolfgang Däubler lehrt Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht an der Universität Bremen. Er ist Mitglied im Aufsichtsrat und im Kreditausschuss der Bremer Landesbank. Seit 2005 ist er »Beratender Professor« an der Tongji- Universität in Shanghai und nahm 2006 eine Gastprofessur an der Universität Trient wahr. Er ist bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen zum Zivilrecht und zum Arbeitsrecht sowie durch Rundfunksendungen.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 4.0/5 (5 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +4 (from 4 votes)

Bestattungs-Betrüger vor Gericht

Die Versuchung des schnellen Geldes war zu groß.

Seit Mittwoch wird vor dem Aachener Amtsgericht ein Prozess gegen einen betrügerischen Bestatter (48) verhandelt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Bestatter 34 Fälle vor, in denen er die im Voraus bezahlte Bestattungskosten in die eigene Tasche gesteckt und nicht an Steinmetze und Friedhöfe weitergeleitet haben soll. Der Schaden soll sich auf rund 100.000 EURO belaufen.

Bisher schweigt der Bestattungs- Betrüger vor Gericht. Für eine große Tageszeitung gab der Bestatter aber ein Interview und verriet einiger seiner Tricks und Methoden unseriöser Kollegen. „Ich bin sicher, 80 Prozent der Bestatterbranche macht auf krumm.“ Dabei werden die Särge in Polen für 50 – 70 EURO pro Stück bestellt um sie dann an den heimischen Kunden für 1500 EURO weiter zu verkaufen. Bei ihm würde somit eine Bestattung welche um die 4000 EURO kostet, einen Gewinn von fast 3000 EURO gemacht.“

Weitere unseriöse Methoden sind etwa:

„Das Entfernen von Goldzähnen ist strafbar – nicht aber das der Goldfüllungen. Und Die teuren Batterien aus Herzschrittmachern sind ebenso begehrt und lassen sich gut verkaufen.“

„Der Leichnam wird häufig nackt in den Sarg gelegt- die Kosten für Totenhemd und Sargeinlagen aber den Hinterbliebenen in Rechnung gestellt.“

„Vielen Menschen ist die Vorsorge für eine würdevolle Bestattung sehr wichtig – sie vertrauen dem Bestatter und schließen Bestattungsvorsorgeverträge bei diesem ab. Im Todesfall kommt es dann aber vor, das diese das Guthaben nicht an die ahnungslosen Angehörigen auszahlen.“

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 3.7/5 (3 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +2 (from 2 votes)

Liegenschaftsfond verkauft Krematorium in Berlin Mitte

Zwei Berliner Filmemacher und Immobilienkaufleute haben den Zuschlag für das ca. 8500 qm große Areal in der Weddinger Gerichtstraße vom Liegenschaftsfond Berlin erhalten.

Die neuen Besitzer – Kulturpark Wedding GmbH – planen das denkmalsgeschützte Krematorium in den kommenden Jahren zu einem Kunst- und Kulturcampus umzugestalten. Geplant sind u.a. Galerien und Ateliers für junge Künstler und Stiftungen. Derzeit stünden aber noch keine künftigen Mieter fest, denn die neuen Eigentümer rechnen mit einer Umbauphase die nicht vor 2013 beendet sein dürfte.

Das Weddinger Krematorium wurde vom Architekten William Müller entworfen und eröffnete im Jahre 1912 als erstes Krematorium in Preußen. Knapp 90 Jahre später wurde das Krematorium aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 3.7/5 (3 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +4 (from 4 votes)

Urnendesignerin setzt neue Trends in der Schaufenstergestaltung

Rundum sorglos Paket für Bestatter

mo van de kamp setzt Trends in der Schaufenstergestaltung

Paderborn, März 2012. Seit vergangenem Jahr steht der Name mo van de kamp für moderne Bestattungskultur mit hochwertigen und kreativen Gesamtkonzepten rund um das Thema Beerdigung. Als innovativer Partner für Bestattungsunternehmen setzt das Unternehmen nun auch in der Schaufenstergestaltung neue Trends.

Sie sind weder schlicht noch grau, sondern farbenfroh und emotional: Mit einer neuen Art der Schaufenstergestaltung bietet mo van de kamp Bestattern ein optisches Forum, das Thema Tod und Bestattung in den Blickpunkt zu rücken. Die Schaufenster, die bereits erfolgreich bei drei Bestattern getestet wurden, regen zum Nachdenken an – über das vergangene Leben des geliebten Menschen. Dabei wird Leichtigkeit statt Schwermut vermittelt.

Wie auch innerhalb der Kollektionen stellen die Schaufensterdekorationen die Urne als zentrales Element in den Mittelpunkt. Zu ihr reihen sich Accessoires, Motivanhänger, kleine Erinnerungsdosen sowie Trauerpapiere.

Luftig-leicht und blütenfroh präsentiert sich die erste Schaufenstergestaltung von mo van de kamp mit Produkten aus der Kollektion Belvedere. Die immer währenden Blumen auf Urne, Erinnerungsdose, Trauerpapieren und als Dekoration am Schaufenstergrund symbolisieren die Liebe über den Tod hinaus. Sie stehen für Demut, Treue und Hoffnung aber auch für Vergänglichkeit und Loslassen. Ähnlich einem opulenten Blumenstrauß schmücken die Urne – die mittig im Schaufenster platziert ist – viele detailreiche Blüten, die sich nicht wiederholen. So sieht die Urne von jeder Seite unterschiedlich aus und lädt zum Betrachten und Entdecken ein. Das Gefäß kann mit verschiedenen Anhängern aus unglasiertem Porzellan individualisiert und ganz persönlich beschriftet oder bemalt  werden. Das Motiv des Schmetterlings harmoniert dabei besonders gut mit den leuchtend farbigen Blütenmotiven und dem Firmenlogo im Hintergrund, das die aufgehende Sonne symbolisiert.

Neben der Urne ist auch die herzförmige Erinnerungsdose aus Porzellan optisch hervorgehoben. Sie besitzt die gleiche Symbolkraft wie die Blumenurne und dient zum Aufbewahren des Eherings, eines Fotos oder anderen Erinnerungen an den Verstorbenen. Zur Abrundung der Kollektion werden daneben die Trauerpapiere der Kollektion gezeigt.

Das optisch ansprechende Schaufenster von mo van de kamp wird für den Ausstellungsraum durch einen hochwertigen Warenträger ergänzt.

Alle Produkte von mo van de kamp werden in Deutschland gefertigt.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 4.0/5 (5 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +3 (from 3 votes)

Messetermin im Mai: “Leben und Tod”

Messe Bremen

“Leben und Tod”

Forum.Messe: Vorsorge, Pflege, Begleitung, Abschied & Trauer

 

In der Zeit vom 10. und 11. Mai 2012 widmet sich die Kongressmesse “Leben und Tod” in der Messe Bremen den Themen Tod, Vorsorge, Pflege, Begleitung, Abschied, Bestattung, Trauerbewältigung und Sterben in Würde.

Die Messeveranstaltung richtet sich dabei nicht nur an haupt- und ehrenamtliche Fachleute aus der Hospiz- und Altenpflege, dem Bestattungswesen, der Seelsorge, aus dem Friedhofswesen oder sonstige Dienstleistern. Vielmehr möchte man auch mit pflegenden Angehörigen und der interessierten Öffentlichkeit, offen über das Sterben sprechen. Des weiteren findet man auf dem Messegelände auch Aussteller, die mit den verschiedensten Beratungsangeboten und Produkten vor Ort sind.

„Dieses Forum wird dem Thema Sterben mehr Öffentlichkeit bieten – hier treffen zum einen Fachleute aufeinander, die sich vernetzten und weiterbilden können. „In unserer Gesellschaft wird immer noch ungern über das Sterben gesprochen, obwohl es doch jeden von uns betrifft. Dabei spielt das `Sterben in Würde´ bei allen Menschen eine wesentliche Rolle. Rund 90 Prozent wünschen sich, zuhause zu sterben, aber rund 80 Prozent scheiden immer noch im Krankenhaus aus dem Leben. Den meisten Menschen sind ihre Möglichkeiten gar nicht bekannt. Deshalb wollen wir ein Forum schaffen, in dem ganz offen und in angenehmer Atmosphäre Fragen gestellt werden dürfen“.

Öffnungszeiten Besucher: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Eintritt: 8,00 Euro/ Tageskarte und 14,00 Euro/ 2-Tageskarte

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 4.0/5 (2 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: +2 (from 2 votes)