Die Regelung des Erbes geht einher mit dem Gang bzw. dem ersten Kontakt mit verschiedenen Ämtern. In jedem Fall brauchen die Hinterbliebenen einen Totenschein. Der Totenschein berechtigt sie, beim Nachlassgericht den Erbschein zu beantragen. Sofern kein anerkanntes Testament vorliegt, gelten die gesetzlichen Regelungen der Erbfolge. In erster Linie sind die nächsten Angehörigen, insbesondere Kinder,...
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Dokumente, Testament & mehr
Wissenswertes zum Thema: Testament und mehr…
Nachlassreglung im Sterbefall
Sozialhilfeempfänger muss seinen Bestattungsvorsorgevertrag nicht kündigen
Der Bestattungsvorsorgevertrag eines Sozialhilfeempfängers ist nicht als Vermögen anrechenbar und somit ist eine Aufforderung zur Kündigung des Bestattungsvorsorgevertrages rechtswidrig. Dies entschied das Sozialgericht Karlsruhe in seinem Urteil vom 29.10.2009. (AZ: S 1 SO 4061/08)
Die Verwertung eines Bestattungsvorsorgevertrag stellt für den Hilfesuchenden grundsätzlich eine Härte dar (Anschluss an BSG, FEVS 60, 108). Deshalb ist die...
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Die Nachsorge
Insbesondere nach einer Bestattung beginnt eine schwierige Zeit für die Hinterbliebenen, denn zusätzlich zur Trauerbewältigung müssen sie sich um sämtliche Erledigungen, wie Abmeldungen laufender Abonnements, Versicherungen, etc. kümmern. Zur Nachsorge gehört u.a.:
die sorgfältige Verwahrung der Dokumente, wie Rechnungen + Gebührenbescheide
Kündigung von Verträgen des Verstorbenen...
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Welche Dokumente & Unterlagen werden im Trauerfall benötigt?
Für die Beurkundung des Sterbefalles beim zuständigen Standesamt, benötigen Sie folgende Dokumente:
eine vom Arzt ausgestellte Todesbescheinigung,
Personalausweis/ Reisepass
Stammbuch der Familie oder Heiratsurkunde,
Geburtsurkunde,
Sterbeurkunde des Ehegatten (wenn dieser bereits verstorben),
Scheidungsurteil oder Heiratsurkunde mit Scheidungsvermerk
Die Hinterbliebenen müssen den Sterbefall unverzüglich dem zuständigen Standesamt melden. Dasselbe gilt gemäß §18...
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Geliebten- oder Mätressentestament
Lange Zeit als umstritten und nach § 138 BGB als sittenwidrig galten, das sogenannte Geliebtentestament auch als Mätressentestament. Mittlerweile hat sich die Ansicht durchgesetzt, die ein Testament nur dann als sittenwidrig betrachtet, wenn die Geliebte allein wegen ihrer sexuellen Hingabe zur Alleinerbin eingesetzt wurde (auch: Hergabe für Hingabe). Der maßgebliche Zeitpunkt ist hierbei nach...
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Ehegatten- oder gemeinschaftliche Testament
Ein Testament kann nur durch den Erblasser selbst erstellt werden. Das gemeinschaftlichen Testament kann für Ehegatten und Lebenspartner in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft geeignet sein.
Es gibt mehrer Gestaltungsmöglichkeiten eines Testaments:
Handschriftliches Testament
Notarielles Testament
Gemeinschaftliches Testament
Erbvertrag
Im deutschen Recht gibt es gewisse Erleichterungen, für die Errichtung eines gemeinschaftlichen eigenhändigen Testaments. So genügt es, wenn ein Ehegatte (Lebenspartner) das Testament...
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Das Testament
Ein Testament (lat. testamentum, dieses von lat. testari „bezeugen“) ist eine Form der Verfügung von Todes wegen, eine Regelung für den Erbfall.
Laut deutschem Recht wird diese Verfügung auch als letztwillige Verfügung bezeichnet (§ 1937 BGB) und ist eine einseitig getroffene Regelung des Erblassers über sein Vermögen, die im Falle seines Todes in Kraft tritt. Eine...
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