Archive for the ‘Bücher’ Category

8
Mrz

Buch-Tipp: Trauma und Tod in der Schule

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Trauma und Tod in der Schule

Peter Fässler- Weibel

Verlag: Paulusverlag Fribourg, Verlag zum Ziel (kartoniert/ broschiert 256 Seiten) Preis: 22,50 Euro

  ISBN-10: 3-7228-0656-9

Kurzbeschreibung:

Peter Fässler-Weibel,

Geb. 1948, führt eine eigene Praxis für Paar- und Familientherapie in Winterthur (Schweiz). Dort gründete er die “Stiftung Begleitung in Leid und Trauer zur psychosozialen Kriseninterventionen in außergewöhnlichen Notlagen. Er hat einen Lehrauftrag am Heilpädagogischen Institut der Universität Freiburg (Schweiz) und ist Co-Leiter verschiedener interdisziplinärer Palliativlehrgänge in Österreich.

Ob Suizid, tödliche Erkrankung oder Verkehrsunfall eines Mitschülers oder auch der Unfall eines Lehrers im Klassenlager: solche Ereignisse mit Todesfolge lösen immer schwere Traumatisierungen aus. Das gilt für die Angehörigen wie auch für die jeweilige Klasse, die übrigen Kinder und Jugendlichen eines Schulhauses und die Lehrpersonen. Bei all diesen lassen sich schwere Schäden und Störungen nur durch eine qualifizierte Betreuung und Behandlung vermeiden. Dieser Aufgabe stellen sich die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes. Als persönlich oder beruflich Betroffene berichten sie von ihren Erfahrungen und sensibilisieren für diese oftmals verdrängte Thematik. Vor allem zeigen sie, wie in Momenten der Krise partnerschaftlich und eigenverantwortlich zugleich die bestmögliche Hilfe erfolgen kann. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag dazu, dass sich in Zukunft Leiden durch eine angemessene Auseinandersetzung mit der Traumatisierung mildern lassen.
Aus dem Inhalt:
Beatrice und Markus Infanger / Peter Fässler-Weibel: Daniel, zehnjährig: Diagnose Krebs
Werner Singer: Schulwegunfall – Umriss einer Pädagogik des Abschieds und der Trauer
Doris Frei: Ein Lehrer stirbt auf der Abschlussreise
Marianne Signer: Der vierte Suizid von Jugendlichen in drei Monaten
Beat Brüllmann: Umgang der Kinder mit Trauer – Eine entwicklungspsychologische Betrachtung
Menno Huber: Das Krisenkonzept – ein Hilfsmittel für Notfälle
Käthy Gyger-Stauber: Rituale als Hilfe und Unterstützung in der Bearbeitung
Rita Siegrist-Müller: Betreuung der Angehörigen
Peter Fässler-Weibel: Der Herausforderung begegnen

Warum steht auf Opas Grab ein Stein?

Hamburger Kinder erklären Beerdigungen (32 Seiten mit Abb.)

Preis: 3,50 €

Schulpastor Christian Butt (Hg.)

Verlag: Calver Verlag Stuttgart

  ISBN: 978-3-7668-4124-7

Kurzbeschreibung

Hamburg (epd). Unter dem Titel “Warum steht auf Opas Grab ein Stein?” haben Hamburger Kinder einen kleinen Beerdigungsführer für Kinder geschrieben. Auf 32 Seiten werden Begriffe wie “Sarg”, “Erdwurf”, “Beileid” oder “Urne” kurz erklärt und jeweils mit einem selbst gemalten Bild erläutert. Verfasst wurden die Texte von Oberstufenschülern der Walddörfer Gesamtschule. Die Bilder wurden von Hamburger Grundschülern gemalt.

Die Idee zu dem Beerdigungsführer kam Schulpastor Christian Butt, als seine Eltern 2008 kurz hintereinander verstarben und er seinen Kindern die Beerdigungsrituale erklären wollte. Gemeinsam mit Hamburger Schülern gestaltete er daraufhin einen Beerdigungsführer. Erklärt werden einfache Begriffe: “Ein Grab ist eine tiefe Grube in der Erde. In diese Grube wird der Sarg oder die Urne hineingelassen. Die Grube wird dann mit Erde zugeschüttet.”

Erklärt werden aber auch Beerdigungsrituale, die viele Erwachsene nur schwer erklären könnten: Warum legen Freunde und Angehörige Kränze auf das Grab? Die Besonderheit des Kranzes sei, heißt es dort, dass er keinen Anfang und kein Ende habe. Der Kranz sei damit ein “Zeichen für die Unvergänglichkeit”. Er stehe dafür, dass die Liebe der Trauernden und auch die Liebe Gottes zu dem Verstorbenen ewig ist.

Es sei für ihn erstaunlich, so Pastor Butt, mit welcher Klarheit die Kinder das Thema Tod darstellten. Schließlich sei es ein Thema, das Erwachsene eher meiden würden. So wird auch erklärt, was der “Leichenschmaus” nach der Beerdigung ist. Bei diesem Essen gehe es nicht so traurig und formell zu wie bei der Trauerfeier. Das gemeinsame Essen helfe, den Verstorbenen in guter Erinnerung zu behalten und ein bisschen Abstand von der Trauer zu bekommen. Abgebildet sind schwarz gekleidete Gäste an einer Kaffeetafel mit einem Glas Rotwein im Vordergrund.

Was Bestatter werblich wagen und wie junge Kreative mit dem Thema umgehen,
zeigen die Ergebnisse des Awards des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur.
Die Dokumentation der Tagung “Wer nicht wirbt, stirbt” ist nun als Buch
erschienen und zeigt Best-Practice-Beispiele aus einer extrem sensiblen
Branche.

Werbung in der Bestattungsbranche bleibt eine Gratwanderung und erfordert
Fingerspitzengefühl. Denn es geht um ein Thema, das alle angeht und das
keiner will.

Doch wie viel und welche Werbung verträgt die Bestattungsbranche? Und wie
kann die Gratwanderung zwischen Ansehen und Aufsehen gelingen? Wie erreicht
man seine Zielgruppe? Wie fällt man auf? Wie bleibt man in Erinnerung?
Klassische Fragen des Marketings. Doch hier geht es um mehr: Wie weckt man
Sympathie für eine unbeliebte Branche?

http://www.bestatter.de/bdb2/pages/shop/buecher_wnws.php

14
Dez

Buch-Tipp: Dem Leben neu vertrauen

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Dem Leben neu vertrauen: Den Sinn des Trauerns durch fünf Stadien des Verlusts finden

gebundene Ausgabe 279 Seiten 14,95 €

Elisabeth Kübler-Ross, David Kessler

Verlag: Kreuz Verlag (09/ 2009)

  ISBN- 978-3-7831-2692-1

Kurzbeschreibung

Bereits in ihrem ersten Buch „Interviews mit Sterbenden“ benannte Elisabeth Kübler-Ross die fünf Stadien des Sterbens:

  • Nicht-wahrhaben-wollen
  • Zorn
  • Verhandeln
  • Depression
  • Zustimmung

In den folgenden Jahren stellte sich heraus, dass diese Stadien sich nicht nur darauf anwenden lassen, den Prozess des Sterbens, sondern auch andere schwierige Lebenserfahrungen und Katastrophen anzunehmen. Nun greifen Elisabeth Kübler-Ross und David Kessler auf die fünf Stadien zurück, um eine von tiefem Mitgefühl getragene, eingängige Anleitung für trauernde Menschen zu gestalten. Die Autoren bieten Erkenntnisse und Ratschläge, die den Lesern helfen können, ihr Leben zu normalisieren und den Mut zum Weiterleben zu finden.

6
Dez

Buch-Tipp: Trauer bewältigen

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Trauer bewältigen

Tod und Trauer verstehen. Wieder ins Leben zurückfinden. Mit der Erinnerung leben. (160 Seiten) 12,90 €

Annerose Sieck

Verlag: Humboldt Verlag

  ISBN-10: 3869104635

Kurzbeschreibung

Wenn jemand aus dem Familien oder Freundeskreis stirbt, fühlen wir eine schmerzhafte Leere in uns. Dabei trauert jeder Mensch auf seine Weise. Während der eine sich völlig zurückzieht, verbittert der andere, ist wütend und verzweifelt oder quält sich mit Selbstvorwürfen.

In dieser Phase der Trauer ist es wichtig, Trost und Halt zu finden und den Verlust zu verarbeiten. Die Trauer um einen geliebten Menschen braucht ihre Zeit.

Welche Phasen Trauernde durchleben und wie sie das Geschehene verarbeiten können, zeigt dieser Ratgeber von Annerose Sieck. Schwerpunkte legt die Autorin dabei auf die Trauerbewältigung bei Fehl- oder Totgeburten, sowie dem Verlust des eigenen Kindes. Der Ratgeber zeigt Wege auf, gibt Tipps und Hinweise, um mit neuer Kraft am Leben teilzuhaben.

30
Nov

Buch-Tipp: Nimm den Tod persönlich

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Nimm den Tod persönlich – Praktische Anregungen für einen individuellen Abschied

Fritz Roth / Georg Schwikart

Verlag: Gütersloher Verlagshaus, 2009

  ISBN- 978-3-579-06829-9

Preis: 14,95 €uro

Kurzbeschreibung

Praktische Anregungen für einen individuellen Abschied

Der Bestatter & Trauerbegleiter Fritz Roth und der Religionswissenschaftler Georg Schwikart, beschreiben in ihrem neu erschienen Buch, wie Hinterbliebene die Zeit zwischen dem Tod und der Beerdigung persönlich und aktiv gestalten können. Ein Künstler, ein Steinmetz und ein Theologe geben hilfreiche Tipps.

Themen wie z.B. die Anfertigung des Leichentuchs oder die passende Musik bis hin zur Erinnerungsfeier werden in diesem Buch eindrucksvoll beschrieben. Die Autoren wurden bei ihren Recherchen von Künstlern wie Alfred J. Opiolka, dem Steinmetz Gunnar Ravn oder dem Theologe Christian Fleck unterstützt und geben hilfreiche Tipps.

22
Nov

Buch-Tipp: “Hallo Himmel – Hier Erde”

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“Hallo Himmel – Hier Erde” (Wir) Kinder beten anders.

Ein Buch für Trauerarbeit mit Kindern

Verlag: Monika Fuchs

  ISBN 978-3-940078-07-0 19,90 €

Kurzbeschreibung

“Hallo Himmel – Hier Erde” ist ein besonders einfühlsames Buch in die Welt der Kinder und Ihrer Gebete. Die Kommunikation mit dem lieben Gott ganz neu entdecken und mit Jesus reden wie mit einem Freund dem man alles erzählen kann, ist der Sinn und Zweck dieses Gebetbuches. Es ermuntert Kinder Ihre Sorgen und Nöte nicht für sich zu behalten.
Dieses Buch ist wunderschön bebildert und das ganz normale, tägliche Abendgebet bekommt damit ein völlig neues Gesicht. Es hilft dem Kind aber auch Problemsituationen in der Famlie (Todesfall, schwere Erkrankung u.s.w.) besser zu verarbeiten
Das Buch besteht aus 2 Teilen:

• Kinderbuch
Aus einem kleinen Bilderbuch kann sich das Kind Situationen aus dem täglichen Leben aussuchen die es erlebt hat und über die es gerne dem lieben Gott erzählen will (Freude, Trauer, Streit, Krankheit, Verletzung, Ungehorsam, schlechte Noten usw.). Wichtig ist, das Kind selbst entscheiden zu lassen worüber es reden möchte.

• Elternbuch
Dazu gibt es dann das größere Buch für die Eltern in dem für den Anfang als Anleitung ein mögliches Gebet zu dieser Situation aufgeschrieben ist. Im Laufe der Zeit sollte das Kind dann jedoch seine eigene Sprechweise zu Gott finden.

20
Nov

Buch-Tipp: Warum hast du uns das angetan?

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Warum hast du uns das angetan?

Ein Begleitbuch für Trauernde, wenn sich jemand das Leben genommen hat (Broschiert 160 Seiten) 14,95 €

Chris Paul

Verlag: Gütersloher Verlagshaus; Auflage: 6 (12. Juni 2006)

  ISBN-10: 3579068121

  ISBN-13: 978-3579068121

Kurzbeschreibung:

Ohnmacht. Trauer. Hoffnung.

Schwierigkeiten und Chancen des Trauerns nach einem Suizid – Hilfestellungen für den Weg in ein »Leben danach« – Ein Ratgeber für Hinterbliebene von Suizid-Opfern

Warum hast du uns das angetan? Dieses Buch von Chris Paul über Trauer nach Suizid erscheint jetzt in einer aktualisierten und erweiterten Neuauflage. Neue Kapitel über Trauer bei Kindern und Jugendlichen, Schuldgefühle und Traumatisierung ergänzen dieses Standardwerk für alle, die durch einen Suizid betroffen sind. Trauernde und Trauerbegleiter finden hier alle nötigen Informationen, einfühlsam und lebensnah aufbereitet. Konkrete Übungen helfen bei der Bewältigung, Abschnitte für Angehörige und Helfer geben Hinweise auf sinnvolle Unterstützungsangebote. »Der unprätentiöse und sachliche, aber nicht nüchterne Ton des Buches ist eine Wohltat. Die sparsamen persönlichen Bemerkungen der Autorin und knappen, aber treffenden Zitate aus Beratungsgesprächen vermitteln Einfühlsamkeit und Kompetenz. Ich bin sicher, dass dieses Buch für jeden Betroffenen Wege zum Weiterleben aufzeigt.« (Psychologische Umschau)

20
Sep

Buchtipp: Der Frankfurter Hauptfriedhof

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Unser heutiger Buch-Tipp:

„Der Frankfurter Hauptfriedhof“

Peter  Braunholz, Peter; Britta Boerdner, Christian Setzepfandt

Bildband, 144 Seiten, 9783797311474 Bestellbar über www.societaets-verlag.de

Der außergewöhnliche Bildband Der Frankfurter Hauptfriedhof entführt an einen zauberhaften Ort der Stille, ganz nach dem Motto „Ein Friedhof, schön wie ein Park“. Der Fotograf Peter Braunholz und das Autorenduo Britta Boerdner und Christian Setzepfandt fangen die besondere Atmosphäre des Friedhofs ein und öffnen die Augen für die verwunschenen Ecken und die bedeutsame Geschichte dieses spannenden Stücks Frankfurts. 1828 wurde der Friedhof in der Tradition englischer Landschaftsparks angelegt: So natürlich wie möglich sollte der Friedhof gestaltet werden, um Ruhe und eine friedvolle Stimmung auszustrahlen, die beklemmende Gedanken über den Tod in den Hintergrund treten lassen. Peter Braunholz hat dieses pittoreske Panorama in seinen Bildern festgehalten. Zwei Jahre hat er den Frankfurter Hauptfriedhof zu allen Jahres- und Tageszeiten immer wieder fotografiert. Das Ergebnis sind eindrucksvoll klare und gleichzeitig sanfte Aufnahmen: unberührte Schneelandschaften im morgendlichen Dämmerlicht, Herbstlaub, das sich auf den Wegen kräuselt, von Moos bedeckte Grabskulpturen. Peter Braunholz lenkt mit seinem besonderen Blick die Aufmerksamkeit auf Details, die leicht übersehen werden können.

Britta Boerdner und Christian Setzepfandt ergänzen den Bildband durch prägnante Texte, die den kulturhistorischen Hintergrund des Friedhofs erklären, auf ausgewählte Arbeiten von Steinmetzen eingehen und anhand von Ruhestätten wichtiger Prominenz wie Arthur Schopenhauer und Mausoleen von Frankfurter Familien Stadtgeschichte erzählen. Ein Vorwort von Clemens Greve, Geschäftsführer der Frankfurter Bürgerstiftung, führt in das Buch ein. Ein umfassender Anhang mit weiterführenden Informationen rundet das Buch ab.

Unser heutiger Buch-Tipp:

Christian Sprang und Matthias Nöllke:

“Aus die Maus. Ungewöhnliche Todesanzeigen”

224 Seiten, 7,95 €uro, KiWi

Wenn sich eine Familie mit dem Tod eines Liebsten “einverstanden” erklärt, sind Christian Sprang und Matthias Nöllke auf den Plan gerufen. In ihrem Taschenbuch- Bestseller “Aus die Maus” sammeln die beiden kuriose Todesanzeigen – mit Erfolg: Platz acht der aktuellen Taschenbuch-Bestsellerliste.

“Ich lebe noch!!”, ist sicherlich einer der kuriosesten Texte in einem an kuriosen Texten reichen Buch. Erika R. aus dem badischen Rastatt hat ihn verfasst – in Form einer Todesanzeige. Christian Sprang, Justiziar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, und der Journalist und Buchautor Matthias Nöllke haben diese gefunden und nebst 290 ihrer liebsten ungewöhnlichen Todesanzeigen gebündelt. Die daraus entstandene Sammlung “Aus die Maus” ist jetzt auf Platz acht der Taschenbuch-Bestseller gestiegen. Die beiden Autoren kennen sich seit gemeinsamen Studientagen in Marburg. Sprang wurde der Freund mit dem Todesanzeigentick: Gegen Ende des Studiums stieß er in einer Zeitung auf eine Anzeige, in der jemand “unverhofft” statt “unerwartet” das Zeitliche gesegnet hatte. Die in der WG-Küche deponierte Todesanzeige animierte die Mitbewohner dazu, ebenfalls kuriose Texte zu Verstorbenen zu suchen: Der Grundstein für die ungewöhnliche Sammlung war gelegt.

“Spaß an Sprache” gibt der Jurist und promovierte Musikwissenschaftler Sprang als Grund für den Aufbau seiner viele Hundert Todesanzeigen umfassenden Sammlung an. Offenbar handelt es sich dabei um eine Sprache, die Emotionen weckt: “Ich muss ganz oft weinen, wenn ich Todesanzeigen lese. Manche Texte können mich wiederum heftig zum Lachen bringen”, sagt Sprang.

In dem Buch gibt es zwar auch reichlich Material für nah am Wasser Gebaute, es überwiegen jedoch die Inserate zum Schmunzeln oder gar zum lauten Auflachen.

Da ist zum Beispiel der verstorbene Ingenieur Heinz W., der sein letztes Projekt im Krematorium zur Anzeige bringt, Edith S., die den lieben Gott zu sich genommen hat, oder Rita, zu deren Ableben ein gewisser Heini in der Todesanzeige behauptet, der Tod sei barmherziger als die Unbarmherzigkeit der Verstorbenen.

Und dann lesen wir noch eine Anzeige zum Tode von Waly H. aus Zürich: Kees, Urs, Lisa, Dario, Tim und Lukas fiel dazu nur “Einverstanden” ein.

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