Asche von Leichenteilen im Atomlager Asse
Im niedersächsischen Atommülllager Asse soll Asche von menschlichen Leichenteilen gelagert worden sein. Sie stammt einem Medienbericht zufolge von zwei Betriebsschlossern, die 1975 bei einem Unfall im Kernkraftwerk Gundremmingen in Bayern tödlich verunglückt und stark verstrahlt worden waren. „Heute verdichten sich die Hinweise, dass die stark verstrahlten Teile der Leichen verbrannt worden sind und die Asche im Atom-Schacht Asse bei Wolfenbüttel als ‘klinischer Abfall’ entsorgt wurde”, berichtet die „Braunschweiger Zeitung” am Freitag in ihrer Onlineausgabe. Das Blatt beruft sich unter anderem auf Landtagskreise. Diese bestätigten, dass im Frühjahr 1976 der Asse zwei Blechkisten aus Neuherberg – dem Sitz der früheren Asse-Betreibergesellschaft für Strahlenforschung – angeliefert worden seien. Darin soll sich die Asche der beiden Schlosser befunden haben. (quelle:http://www.bild.de/BILD/Newsticker/news-ticker/2009/09/18/12-asse-leichen.html)