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Niederträchtiger Diebstahl auf Beerdigung

Zu einem besonders schmutzigen Diebstahl kam es bei der Beerdigung einer Dame aus Hunnebrock. Die Angehörigen der Dame wollten anstelle von Blumen etc., lieber Spenden für eine Kinderkrebsklinik in Bad Ötzen sammeln. Zur Bestattung kamen dann auch viele Leute und so kam eine ordentliche Spendensumme zusammen, mit deren Hilfe man krebskranke Kinder unterstützen wollte. Während der Trauerfeier wurden die Spendenumschläge in einer Aktentasche in der Leichenhalle aufbewahrt. Der niederträchtige Diebstahl der Spendenumschläge fiel erst nach dem Ende der Trauerfeier auf, nachdem man die Spendenumschläge aus der Aktentasche nehmen wollte.

Mehreren Zeugen hatten, ein dem Anlass unsachgemäß gekleideter Mann beobachtet, der nun von der Polizei gesucht wird.

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Die Streuwiese

Auf dem Rostocker Westfriedhof findet man wohl Deutschland´s einzige Streuwiese, auf der die Totenasche würdevoll verstreut werden kann. Diese Art der Bestattung, stammt aus Skandinavien und wird seid 1985 auf dem Rostocker Friedhof praktiziert. Der Urnenträger verstreut im Beisein der Angehörigen, die Asche über den Rasen. Den Angehörigen steht es frei, am Rande der Streuwiese Blumen, Kränze und Gebinde niederzulegen.

Diese Bestattungsart ist unserem Wissen nach, momentan nur durch das Bestattungsgesetz in Mecklenburg-Vorpommern erlaubt.

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Was tun nach Todesfall

Viele Angehörige fragen sich, was sie als erstes tun sollten, wenn ein Todesfall eingetreten ist.

In jedem Fall müssen Sie einen Arzt benachrichtigen, der die Todesbescheinigung (auch Totenschein genannt) ausstellt. In Krankenhäusern und Altenheimen geschieht das im Regelfall durch die Leitung des Hauses. Als nächsten Schritt, sollten Sie nahe Verwandte benachrichtigen und nachfragen, ob der Verstorbene seinen letzten Willen bezüglich seiner Bestattung schriftlich hinterlassen hat und mit diesen das weitere Vorgehen besprechen. Hat der Arzt den Tod festgestellt und den Leichnam freigegeben, muss der Leichnam innerhalb von 24 – 36 Stunden durch ein Bestattungsunternehmen, in eine Leichenhalle überführt werden. Eine Abschiednahme und Aufbahrung im Wohnhaus des Verstorbenen, ist für einen Zeitraum von 1-2 Tagen möglich, sofern der Verstorbene nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gelitten hat. Die Bestattungsgesetze der einzelnen Bundesländer, sehen eine Erdbestattung spätestens 5-12 Tage nach dem Todesfall vor. Die Feuerbestattung ist grundsätzlich nur möglich, wenn der Verstorbene dies schriftlich verfügt hat. Für die Kremierung und anschließenden Beisetzung der bleiben bis zu 6 Wochen Zeit. Die Beisetzung der Asche erfolgt in der Regel in einem Urnengrab mit oder ohne Urne. Dies geschieht entweder auf einem Friedhof, in Friedwäldern oder durch Verstreuen der Totenasche auf ausgewiesenen Streuwiesen oder der See. Eine UrnenBestattung kann jedoch frühestens 24 Stunden nach dem Ausstellen des Totenscheins erfolgen.

Nachdem man die Bestatterkosten verglichen und sich für ein Bestattungsunternehmen entschieden hat, bleibt den Hinterbliebenen die Möglichkeit, die Wünsche des Verstorbenen zu besprechen sowie Art und Weise der Bestattung festzulegen. Dabei können die  Hinterbliebenen entscheiden, welche Schritte der Bestatter ihnen abnimmt, z.B. Behördengänge (Beurkundung auf dem Standesamt) oder Gespräche mit der Friedhofsverwaltung und zuständigen Kirchengemeinde.

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Friedwald

Friedwälder sind eine beliebte Alternative zu herkömmlichen Friedhöfen. Eine Friedwald-Urne aus ökologisch abbaubarem Material wird dabei im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. In Deutschland gibt es ca. 80 solcher Friedwälder, u.a. im Schlosspark Pansewitz aif der Insel Rügen, sowie im Ruheforst in der Rostocker Heide. Die Kosten für ein einzelnes “Ruhe-Biotop” belaufen sich auf ca. 2.700 – 8.000 € .

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Buch-Tipp: Warum hast du uns das angetan?

Warum hast du uns das angetan?

Ein Begleitbuch für Trauernde, wenn sich jemand das Leben genommen hat (Broschiert 160 Seiten) 14,95 €

Chris Paul

Verlag: Gütersloher Verlagshaus; Auflage: 6 (12. Juni 2006)

  ISBN-10: 3579068121

  ISBN-13: 978-3579068121

Kurzbeschreibung:

Ohnmacht. Trauer. Hoffnung.

Schwierigkeiten und Chancen des Trauerns nach einem Suizid – Hilfestellungen für den Weg in ein »Leben danach« – Ein Ratgeber für Hinterbliebene von Suizid-Opfern

Warum hast du uns das angetan? Dieses Buch von Chris Paul über Trauer nach Suizid erscheint jetzt in einer aktualisierten und erweiterten Neuauflage. Neue Kapitel über Trauer bei Kindern und Jugendlichen, Schuldgefühle und Traumatisierung ergänzen dieses Standardwerk für alle, die durch einen Suizid betroffen sind. Trauernde und Trauerbegleiter finden hier alle nötigen Informationen, einfühlsam und lebensnah aufbereitet. Konkrete Übungen helfen bei der Bewältigung, Abschnitte für Angehörige und Helfer geben Hinweise auf sinnvolle Unterstützungsangebote. »Der unprätentiöse und sachliche, aber nicht nüchterne Ton des Buches ist eine Wohltat. Die sparsamen persönlichen Bemerkungen der Autorin und knappen, aber treffenden Zitate aus Beratungsgesprächen vermitteln Einfühlsamkeit und Kompetenz. Ich bin sicher, dass dieses Buch für jeden Betroffenen Wege zum Weiterleben aufzeigt.« (Psychologische Umschau)

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PRO und CONTRA: handbemahlte Särge und Urnen kaufen

Was spricht für oder gegen eine/n handbemalte/n Urne bzw. Sarg?

Die Medien berichten ja häufiger über Künstler die Särge und Urnen veredeln- nur was man häufig bei diesen Berichten vermisst, sind Angaben zu Lieferzeit und Preis.

Für ein handbemaltes Einzelstück steht natürlich die Individualität und vielleicht auch die Erfüllung eines letzten Wunsches.

Gegen eine handbemalte Urne bzw. Sarg sprechen sicher der erhöhte Preis und das Risiko einer verspäteten Lieferung.

Aus Sicht des Bestatters kann ich gut verstehen, dass er sich kaum verschiedene Modelle auf Lager stellt, wo man zum einen aus Kostengründen und auch aus Individualitätsgründen nicht mit Sicherheit sagen kann, wann er diese abverkaufen kann. Denn wer sich für einen handbemalten Sarg entscheidet, sucht sicher kein Motiv von der Stange, sondern hat seine ganz eigenen Vorstellungen. Leider hören wir in der Praxis häufiger, das eine individuelle Sargbemalung um die 14 Tage dauert und da muss man sich schon die Frage stellen, wie in der Zwischenzeit mit dem Verstorbenen verfahren werden soll.

Aus meiner persönlichen Sicht, würde ich also den Individualisten unter uns empfehlen, sich schon zu Lebzeiten ihren ganz persönlichen Designer-Sarg/ Urne zu kaufen und evt. in der Zeit bis zum Ableben als Schrank, Bücherregal oder ähnliches zu nutzen. Sicher, in diesem Punkt lässt sich über Pietät streiten.

Ich würde dieses Thema gerne aufgreifen, ein wenig näher beleuchten und freue mich auf Ihre Meinung!

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Wochenendeinkauf & Sarg: Wal-Mart machts möglich



Der weltweit tätiger US-amerikanischer Einzelhandelskonzern Wal-Mart, versucht seine sinkenden Umsatzzahlen mit dem Verkauf von Särgen aufzubessern. Wal-Mart verkauft nun Testweise 14 unterschiedliche Varianten über das Internet. Das Angebot ist vielfältig und reicht von einfachen Särgen für 895 $ bis zu Särgen aus Bronze für knapp 2.900 $.

Weiterhin bietet Wal-Mart auch eine Finanzierungsmöglichkeit mit beachtlichen 0% Zinsen bei einer Laufzeit von bis zu einem Jahr an. Die Lieferung soll angeblich in 48 Stunden realisiert werden. Bleibt nur noch abzuwarten, ob die Europäer genauso praktisch wie Amerikaner denken und diesen Test zu einer Erfolgsstory werden lassen.

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Der Friedhof

Auf einem Friedhof (auch Kirchhof, Begräbnisplatz oder Gottesacker genannt) werden verstorbene Menschen in einem Grab bestattet. Ursprünglich leitet das Wort Friedhof sich vom altdeutschen Wort “frithof” ab. Als Frithof bezeichnete man damals den eingezäunten Vorhof einer Kirche.

Schon seid der frühen Steinzeit, bestatten Menschen an festgelegten Orten, ihre Verstorbenen in Grabstätten.

Als flächenmäßig größter Friedhof Europas, gilt der Friedhof in Hamburg- Ohlsdorf. Dieser wurde im Jahre 1877 eröffnet und ist die letzte Ruhestätte von ca. 1,7 Mio. Menschen, unter denen sich auch viele berühmte Leute befinden.

Grundsätzlich gilt, auf Friedhöfen werden bei einer Erdbestattung die Menschen in einem Sarg bestattet oder durch eine Feuerbestattung, bei der die Asche des Verstorbenen in einer Urne bestattet wird. Den Sarg oder die Urne auf dem eigenen Grundstück beizusetzen, ist in Deutschland aufgrund des Bestattungsgesetzes, nicht gestattet.

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Neue Bestattungsformen: Familiensäulen

Das Kostenbewusstsein greift auch bei Bestattungen um sich: Immer weniger Menschen wollen Gräber pflegen. Immer mehr Hinterbliebene wägen die Kosten der verschiedenen Bestattungsvarianten genau ab, sagen Experten – das führt zu neuen Formen des Trauerns.

Individuelle „Urnensäulen”

Etwa zur so genannten „Urnensäule”. Erfunden hat sie ein 38-jährige Salzburger Innenarchitekt und Landschaftsplaner, mittlerweile hat er ein Patent auf seine Idee und ist Geschäftsführer der Firma „Grabkult”. http://www.grabkult.com/ Die Urnensäulen bestehen aus zwei bis vier übereinander gestapelten Granitbehältern, die jeweils Platz für eine Urne bieten. Die Säulen sind mit quadratischem oder kreisrundem Grundriss erhältlich und können je nach Bedarf aufgestockt sowie mit Inschriften, Kerzen- und Vasenhaltern gestaltet werden.

Während der Preis für ein Urnengrab sich auf ca. 2.000 Euro beläuft, sei ein Segment für eine Urnensäule in der Basisausstattung schon um 600 Euro zu haben. Gleichzeitig sei diese Bestattungsform aber auch individueller und biete mehr gestalterische Möglichkeiten als die üblichen Nischenwände, so der Erfinder.

Interessant dürfte dieses Konzept vor allem für die Friedhofserhalter – meist Gemeinden oder Pfarren -, die sich dadurch die hohen Anschaffungskosten für Urnennischenwände, so genannte Kolumbarien, ersparen können. Überdies bleiben unattraktive Nischenwände oft dann auch leer. Mit den Säulen als Grabdenkmälern werde das traditionelle Erscheinungsbild von Friedhöfen beibehalten. Auch eine weitere Tradition bleibt aufrecht: jene des Hinablassens der Urne zur Bestattung. „Die Bestatter legen großen Wert darauf”, erzählt der Erfinder.

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Zankapfel: Armen-Sozialbestattungen

Das wohl berühmteste Armen-Grab ist das von Wolfgang Amadeus Mozart, der 1791 mittellos starb.

Doch leider werden auch 200 Jahre später wieder Sozialbestattungen für arme Bürger zum Thema. Häufig liegt die Beerdigung eines Menschen nicht in den Händen der trauernden Hinterbliebenen, sondern in denen des Ordnungsamtes. Hier sterben meist völlig vereinsamte Menschen, die weder Angehörige, noch Freunde hinterlassen.

Bei einer Sozialbestattung werden die erforderlichen Kosten auf Antrag vom Sozialamt übernommen, soweit den hierzu Verpflichteten nicht zugemutet werden kann, die Kosten der Bestattung selbst zu tragen.

Aber auch denjenigen, die liebe Menschen wie den Partner oder Kinder zurücklassen, bleibt die Armen-Bestattung manchmal nicht erspart. Hier müssen die Hinterbliebenen beim Sozialamt die Übernahme der Kosten beantragen, weil sie sie aus eigener Kraft nicht tragen können. Neben dem Schmerz über den Verlust sind dann noch Anträge auszufüllen, die Finanzen offen zu legen: ein umständliches Prozedere. Zumal es am Sterbe- und nicht am Wohnort des Hinterbliebenen erfolgen muss und dies kann dauern. Fristen hierfür gibt es nicht- es ist also kaum verwunderlich, das die Bestatter hierüber verärgert sind und sich mit diesem Problem allein gelassen fühlen. (F.Mohr)

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