Autorenarchiv
Buch-Tipp: Waldwichtel Kampoligurr sucht Antworten
Thema: Sterben
Ein Begleitbuch ab 8 Jahren. Trost und Hilfestellung für Kinder, die sich mit dem schmerzvollen Thema „Abschied für immer“ auseinandersetzen müssen. Auch ein Vorlesebuch. (126 Seiten mit Textunterstützenden Zeichnungen) 14,30 €
Monika Starzengruber
Verlag: JBL Literaturverlag/ DinA 5 Hochglanz
ISBN: 978-3-902159-29-8
Kurzbeschreibung
Der lebenslustige Waldwichtel Kampoligurr trifft im Wald die kleine Marlies, die um ihren verstorbenen Bruder weint. Und da er bisher noch nie etwas vom Sterben gehört hat, beschließt er jemanden zu finden, der ihm mehr darüber erzählen kann. Eine abenteuerliche Reise beginnt …
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Geschenke für Tierfreunde
Interview
Bei unserer Netzrecherche sind wir mal wieder fündig geworden:
Wir haben die Künstlerwerkstatt für tierisch gutes Handwerk aus Keramik für Sie entdeckt!
Wer steckt hinter antvari.de?
Miriam Mettbach wurde 1970 in Eschenbach in der Oberpfalz geboren; ist in Grafenwöhr aufgewachsen,besuchte 1990-1991 für 1 Jahr das “Freie Institut für Kunst und Design” in Neustadt und kam während dessen auf die wahnwitzige Idee Keramikerin werden zu wollen.
Nägel mit Köpfen dazu gab’s in Landshut. Miriam Mettbach lebte von 1991-1994 in Niederbayern und besuchte dort die staatliche Berufsfachschule für Keramik. 1995 wurde sie Mutter von Zwillingen und erobert sich seitdem ihr kreatives Terrain Stück für Stück zurück. Seit 2005 wohnt die Künstlerin mit Mann und Familie in Henfenfeld und genießt das Leben im schönen Mittelfranken.
Wie kam es zu dieser Geschäftsidee?
Ich liebe die Menschen, das Leben, die Tiere, ihre Formen und Farben. Da liegt der Versuch nahe, meinen Gedanken eine dritte, persönliche Dimension einzuhauchen, so die Künstlerin. Die Keramik erlaubt vieles, verzeiht nichts und ist deshalb jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung und Leben zugleich. Mit ihrer Handwerkskunst hat sie sich der Tiere angenommen und bietet seit diesem Jahr auch handmodellierte Urnen an.
Gedenkstätten für den Innen- und Außenbereich, Grabplatten mit einer Skulptur Ihres verstorbenen Lieblings, alles kein Problem. Zahlreiche Beispiele findet man auf der Internetseite unter der Rubrik Trauer. Ausgefallene und lebendige Kunst – von Hand gefertigt.
Machen Sie sich doch selbst ein Bild von den individuellen und persönlichen Arbeiten… http://www.antvari.de
Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit Karl Valentin
Prominente Trauerfälle: Ludwig Munzinger junior
Geboren: 24. Februar 1921
Gestorben: 07. April 2012
Der deutsche Rechtsanwalt, Verleger und Publizist, Ludwig Munzinger junior, ist tot. Er starb am 07. April 2012, im Alter von 91 Jahren in Ravensburg.
Der erfolgreiche Verleger Munzinger, war der Sohn des Munzinger Archiv Gründers, Ludwig Munzinger senior.
Der in Weingarten geborene Ludwig Munzinger studierte Rechtswissenschaften in Leipzig, München und Tübingen. Zwischenzeitlich verbrachte Munzinger mehrere Jahre in amerikanischer und sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Über seine dortigen Erlebnisse veröffentlichte er später im Buch „Am Rande des Lebens: Aufzeichnungen über d. Gefangenschaft; 1945 – 1949“.
1957 übernahm Munzinger junior die Leitung des Munzinger-Archivs von seinem verstorbenen Vater Ludwig Munzinger senior. Sein Sohn Ernst (* 1953) wiederum übernahm 1988 die Geschäftsführung des Munzinger-Archivs.
Im Munzinger-Archiv (gegründet 1913 in Ravensburg) findet die Öffentlichkeit Informationen unter anderem über berühmte Personen.
Der Herausgeber Munzinger war seit 1951 mit Maria verheiratet. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor.
Wann eine Trauerfeier/ Beerdigung für Ludwig Munzinger junior stattfindet, ist noch nicht bekannt.
Buch-Tipp: Wenn Kinder traurig sind
Wie wir helfen können ( Broschiert, 164 Seiten) 14,90 €
Monika Specht-Tomann
Verlag: Patmos Verlag
ISBN-10: 3491401364
ISBN-13: 9783491401365
Kurzbeschreibung
Der kleine Max ist untröstlich, weil sein Wellensittich entflogen ist. Anna will nichts mehr essen, weil ihre beste Freundin wegzieht. Felix verkriecht sich in seinem Zimmer, weil sein Opa gestorben ist. Abschied, Trennung und Verlust sind schwer? auch für Kinder. Und es sind nicht immer nur die großen Verluste, die Kinder belasten. Was können Erwachsene tun, um Kindern zu helfen, Trauer zu bewältigen? Die erfahrene Psychologin Monika Specht-Tomann unterstützt Eltern, Erzieher und Lehrer dabei, kindliche Verhaltensweisen zu verstehen und traurige Kinder sensibel zu begleiten. (weltbild.de)
Monika Specht-Tomann, Jahrgang 1950, ist Psychologin und Physiotherapeutin. Sie arbeitet in der Aus- und Weiterbildung im Sozialbereich. Autorin erfolgreicher Bücher zu den Themen Sterben, Tod und Trauer sowie Schmerz. Sie hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Graz/Österreich.
Prominente Trauerfälle: Ferdinand Alexander Porsche
(genannt) „Butzi“
Geboren: 11. Dezember 1935
Gestorben: 05. April 2012
Der deutsche Designer und Gründer der Porsche Design GmbH, Ferdinand Alexander Porsche, ist tot. Er starb am 05. April 2012, im Alter von 76 Jahren in Salzburg.
Der erfolgreiche Designer Porsche, war der Sohn von Ferry Porsche und Enkel von Ferdinand Porsche.
Der in Stuttgart geborene Ferdinand Alexander Porsche begann schon im Jahre 1957 seine erste Tätigkeit im Porsche Werk. Bereits 1962 wurde er Designdirektor bei Porsche. Zu seinen bekanntesten Designwerken gehört die Sportwagenikone, der 911 Porsche (901), der 1963 auf der IAA vorgestellt wurde. Weitere bekannte Entwürfe waren, der Formel 1-Rennwagen Typ 804 oder der Porsche 904 Carrera GTS. 1972 gründete er seine eigene Firma, das Porsche Design Studio mit Sitz im österreichischem Zell am See.
1990 wurde Ferdinand Alexander Porsche Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG, Stuttgart, dem Aufsichtsrat gehörte er bis zum Januar 2005 an, als er zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrates der Porsche AG ernannt wurde.
Wann eine Trauerfeier/ Beerdigung für Ferdinand Alexander Porsche stattfindet, ist noch nicht bekannt.
2011 wurden in Deutschland mehr Menschen in Urnen als im Sarg beigesetzt
Nach Aussagen des Bundesverbands Deutscher Bestatter wurden in Deutschland 2011 erstmals mehr Menschen in der Urne als im Sarg beerdigt.
Dieser Trend hat natürlich auch seine Schattenseiten und stellt die deutschen Friedhöfe vor Herausforderungen. „Die Flächen, die vorher intensiv belegt worden sind, haben heute einen Leerstand“, sagte ein Sprecher eines der größten Friedhöfe Europas in Hamburg-Ohlsdorf. Denn auf den Platz für einen Sarg passen acht Urnen. Auf den Flächen, auf denen eigentlich Tote liegen sollten, entstünden jetzt Parkanlagen.
Bereits im Dezember 2011 berichteten wir über die Schließung des Friedhofes Altona.
Grab von verstorbenen Sohn des Kölner OB- Schrammas mit Farbe besprüht
Unbekannte haben auf einem Kölner Friedhof das Grab von Stephan Schramma (†31), dem verstorbener Sohn von Alt-OB Fritz Schramma geschändet.
Die Täter besprühten die Grabplatte, die Grabstatue sowie den Friedhofshauptweg mit Farbe und hinterließen Worte wie: „Hau ab“, Verpiss dich“ oder „Mach dich vom Acker, Fritz Schramma“.
Ein Polizeisprecher bestätigte den Vorfall und gab an, dass der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen hat, da ein politisch motivierter Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann.
Buch-Tipp: Ente, Tod und Tulpe
In ganz einfachen Worten und sehr beeindruckenden Zeichnungen ist dieses Bilderbuch zum behutsamen Gesprächseinstieg über den Tod bestens geeignet. (Gebundene Ausgabe 32 Seiten) 9,90 €
Wolf Erlbruch
Verlag: Antje Kunstmann Velag
ISBN-10: 3888974615
ISBN-13: 978-3888974618
Kurzbeschreibung
Der großartige Texter und Illustrator Wolf Erlbruch erzählt in seinem wunderbaren, nur wenige Seiten langen Büchlein “Ente, Tod und Tulpe” nicht nur die Geschichte des Weggehens und des Sterbens, sondern skizziert leichthändig auch die Parabel einer kurzen Berührung zweier Einsamkeiten.
Zart, warm und melancholisch ist der Ton der kurzen Bildtexte und sanft der Strich der Illustrationen.
“Ein Kinderbuch? Kein Kinderbuch? Ein Buch vom Leid? Ein Buch vom Schluss? Erzählt es eine Fabel? Ein Märchen? Überhaupt eine Geschichte? Oder ist es vielmehr eine Meditation?”, fragte sich Benedikt Erenz in der Zeit, als “Ente, Tod und Tulpe” im März 2010 erschien. Und befand, dass es ein Buch sei für kleine und für große Menschen: Ein Verwegen, lautlos, geisterhaft, meisterhaftes und ein unendlich tröstliches Buch.
Buch-Tipp: Meine Rechte und Pflichten als Erbe
Ein Ratgeber der umfassend und verständlich Auskunft bei allen Fragen rund um die Erbschaft gibt. (Broschiert 307 Seiten) 8,90 €
Wolfgang Däubler
Verlag: Nomos Verlag; Dtv/ Auflage 3 (2009)
ISBN-10: 3423581379
ISBN-13: 9783423581370
Kurzbeschreibung
Wer eine Erbschaft macht, wird mit zahlreichen Problemen konfrontiert.
Wie erfährt man, was alles zum Nachlass gehört? Ab wann kann man selbst über das ererbte Vermögen verfügen? Was passiert, wenn der Erblasser angeblich kurz vor seinem Tod noch ein anders lautendes Testament gemacht haben soll?
Auf diese und viele andere Fragen gibt der Ratgeber eine Antwort. Besonderes Gewicht wird auf die Stellung der Pflichtteilsberechtigten gelegt, die ihren Anteil am Nachlass verlangen. Muss der Erbe hier wirklich die Karten voll auf den Tisch legen? Auch Probleme der Erbschaftsteuer und der Vererbung von Auslandsvermögen werden eingehend erörtert.
Der Autor Prof. Dr. Wolfgang Däubler lehrt Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht an der Universität Bremen. Er ist Mitglied im Aufsichtsrat und im Kreditausschuss der Bremer Landesbank. Seit 2005 ist er »Beratender Professor« an der Tongji- Universität in Shanghai und nahm 2006 eine Gastprofessur an der Universität Trient wahr. Er ist bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen zum Zivilrecht und zum Arbeitsrecht sowie durch Rundfunksendungen.
Liegenschaftsfond verkauft Krematorium in Berlin Mitte
Zwei Berliner Filmemacher und Immobilienkaufleute haben den Zuschlag für das ca. 8500 qm große Areal in der Weddinger Gerichtstraße vom Liegenschaftsfond Berlin erhalten.
Die neuen Besitzer – Kulturpark Wedding GmbH – planen das denkmalsgeschützte Krematorium in den kommenden Jahren zu einem Kunst- und Kulturcampus umzugestalten. Geplant sind u.a. Galerien und Ateliers für junge Künstler und Stiftungen. Derzeit stünden aber noch keine künftigen Mieter fest, denn die neuen Eigentümer rechnen mit einer Umbauphase die nicht vor 2013 beendet sein dürfte.
Das Weddinger Krematorium wurde vom Architekten William Müller entworfen und eröffnete im Jahre 1912 als erstes Krematorium in Preußen. Knapp 90 Jahre später wurde das Krematorium aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen.





