Archiv für Januar 2012

Beerdigungskosten senken Erbschaftssteuer

Beerdigungskosten steuerlich absetzbar

Angehörige können das Finanzamt an den Beerdigungskosten beteiligen, denn diese mindern als Nachlassverbindlichkeiten die Bemessungsgrundlage für die Erbschaftsteuer.

Sollte kein Nachlass vorhanden sein oder reicht er für die Beerdigungskosten nicht aus, kommt ein Abzug der Beerdigungskosten als außergewöhnliche Belastung in der Einkommensteuererklärung in Betracht, wenn es sich um die Beerdigung eines nahen Angehörigen handelt und die Aufwendungen notwendig und angemessen waren.

Abzugsfähig sind nur unmittelbare Beerdigungskosten, wie beispielsweise für Sarg, Urne, Blumen und Kränze. Absetzbar sind auch Überführungskosten, Kosten der Todesanzeige oder des Beerdigungsinstitutes, Gebühren für Abschriften der Sterbeurkunde, Kosten für Grabstätte, Grabstein und die erste Bepflanzung.

Nicht abzusetzen sind dagegen die Kosten für Grabpflege, Trauerkaffee sowie die Trauerkleidung. Von den zu berücksichtigenden Kosten sind der Wert des Nachlasses und eventuell noch erhaltene Leistungen, zum Beispiel aus Versicherungen, abzuziehen.

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Konzept aus Österreich – Urnenbox

Urnenbox – für eine pietätvolle Urnenbestattung am bestehenden Grab

Der Wunsch nach Feuerbestattungen steigt stetig. 70 % aller Bestattungen sind heute Feuerbestattungen und die Hinterbliebenen wünschen sich eher eine Bestattung mit der Urne im bestehenden Familiengrab, statt in einer oft schmucklosen Urnenwand – oder die Urne einfach in der Erde zu vergraben.

Die Beisetzung der Urnen in Urnenwänden lässt häufig keine aktive Trauerbewältigung für die Hinterbliebenen zu. An den Urnenstelen gibt es meist keine Gelegenheit, Kränze, Blumenschmuck oder Grablaternen anzubringen. Der Wunsch, mit diesen Andenken aktive Trauerarbeit zu leisen, bleibt somit unerfüllt.

Für diese Wünsche der Trauernden hat eine österreichische Firma die so genannte Urnenbox für bestehende Gräber entwickelt. Ohne größere Veränderungen vornehmen zu müssen, wird die Urnenbox einfach in das bestehende Grab integriert. Die Urnenbox ist absperrbar und gebrauchsmusterrechtlich und markenrechtlich geschützt. Die Abdeckung aus passendem Naturstein kann individuell gestaltet oder auch graviert werden. In der Urnenbox finden bis zu vier Aschekapseln oder zwei Kapseln mit passender Schmuckurne Platz.

Mit diesem Konzept, stellt die Urnenbox GmbH i.G. ein völlig neues, innovatives Urnenbestattungs- Behältnis vor, das eine würdevolle und individuell gestaltete Beisetzung im bestehenden Familiengrab – statt in einer unpersönlichen Urnenwand – ermöglicht. Die Preise beginnen lt. Hersteller bei ca. 2000 EURO. In Deutschland ist diese Art der Beisetzung noch nicht zugelassen. (Quelle: www.urnenbox.com)

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Särge aus Polen sollen den deutschen Markt erobern

Unser Nachbarland Polen, gilt jeher als der größte Sarghersteller Europas. Hintergrund dürften die hohen Subventionen sein, die die polnische Regierung pro Todesfall zahlt: Momentan beläuft sich diese Hilfe auf 1350 EURO. Doch weil mit dieser Subvention bald Schluss sein soll, wird jetzt der deutsche Markt entdeckt. Die polnischen Hersteller wittern gute Geschäfte im Nachbarland Deutschland. Man rechnet mit hohen Absatzzahlen, wenn im Jahr 2040 in Deutschland die geburtenstarken Jahrgänge sterben werden – man geht von schätzungsweise rund einer Million Menschen jährlich aus, die sterben werden.

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Skurriler Spartrend aus Amerika – den eigenen Sarg zimmern

Ein Tischler aus dem US-Bundesstaat Minnesota bietet in seiner Werkstatt u.a. Kurse im Sargbau an.

Den eigenen Sarg zu zimmern lohnt sich. In einem Drei-Tage-Kurs erlernen Interessierte die Bearbeitung von Holzelementen. Die Kosten hierfür belaufen sich inklusiv dem Material auf ca. 700 Dollar (537 Euro). Dies ist im Gegensatz zu den durchschnittlichen Sargkosten von 4000 Dollar (3000 Euro) die ein Bestatter in Rechnung stellt, ein wahres Schnäppchen.

Nach eigenen Angaben haben bereits mehrere Dutzend Menschen einen solchen Kurs belegt und sich ihren eigenen Sarg gezimmert. Die Teilnehmerzahlen seiner Sargbau-Kurse wachsen seit Monaten.

Da es in Amerika auch ein Bestattungsgesetz gibt, muss jeder Kursteilnehmer, der sich in seinem eigen gezimmerten Sarg bestatten lassen will, vorher abklären ob dies in seinem Bundesstaat möglich ist.

Wie wird es weitergehen, wird sich der ein oder andere fragen: Hätte so etwas auch in Deutschland eine Zukunft? Der 45-jährige Tischler aus Minnesota selbst, hat dazu schon eine Vision: Einen Sarg-Bausatz aus Brettern, Scharniere, Leim und eine Anleitung lassen sich im Internet bestellen und zuhause nachbauen.

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Stilvoll den Abschied gestalten

Stilvoll den Abschied gestalten

mo van de kamp bereichert mit Gesamtkonzepten die Bestattungsbranche

Paderborn, Winter 2011. Einfühlungsvermögen, Sensibilität und Kreativität sind Markenwerte der neuen, innovativen Geschäftsidee des Paderborner Unternehmens mo van de kamp, das die Bestattungsbranche mit hochwertigen, geschmackvollen Gesamtkonzepten rund um das Thema Beerdigung bereichert.

Wer einen geliebten Menschen verliert, befindet sich in einem emotionalen Ausnahmezustand.  Gut, wenn es da Bestattungsunternehmer gibt, die nicht nur alle Formalitäten erledigen, sondern es auch verstehen, sich in die Wünsche der Trauernden einzufühlen. Mit mo van de kamp gibt es nun einen Partner, der es Bestattern ermöglicht, ihren Kunden ein stilvolles und zeitgemäßes Gesamtpaket für den Abschied zu schnüren. Neben Urnen bietet das Unternehmen auch emotionale Beigaben für die Hinterbliebenen wie Erinnerungsdosen und Porzellananhänger sowie Kerzen, Trauerpapiere und Traueranzeigenvorlagen an. Alle Produkte sind inhaltlich und gestalterisch aufeinander abgestimmt und formen eine runde, geschlossene Produktpalette, die bewusst auf religiöse Symbole und die Farbe Schwarz verzichtet. Zwei Kollektionen wurden für die Urnen-Hauptbestattungsarten entwickelt: Eine Holzkollektion für Erd- und Waldbestattungen und eine Porzellankollektion für Beisetzungen in Friedhofwand und Kolumbarium.

„Die Produkte von mo van de kamp zielen auf eine hohe Emotionalität, die dem Verstorbenen eine besondere Wertschätzung entgegenbringt“, erklärt Inhaberin und Geschäftsführerin Peggy Morenz die Philosophie ihres Unternehmens. Individualität und die Liebe zum Detail sind hierfür selbstverständliche Grundwerte. Denn: So unterschiedlich jeder Mensch, so unterschiedlich auch sein Abschied. „Es ist wichtig, dem zunehmenden Wunsch nach Individualisierung, Personalisierung und Ritualisierung Rechnung zu tragen“, so Morenz, „denn nur so kann der Verstorbene geehrt und ausreichend Raum für Erinnerung geschaffen werden.“

Die Geschäftsidee von Peggy Morenz entstammt ihrer langjährigen Berufserfahrung in der GPK Branche. Als Teil eines Innovationsteams bei einem früheren Arbeitgeber kam sie auf der Suche nach neuen Geschäftsbereichen für das Material Porzellan in Kontakt mit Urnen und entwickelte ihre Idee der individuellen Gestaltung eines ästhetischen Abschieds nach einem erfüllten Leben. „Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass hauptsächlich Einzelprodukte am Markt angeboten werden, die sich Bestatter je nach Bedarf und Anfrage mühsam als Paket zusammenstellen müssen“, erinnert sich Morenz. „Mo van de kamp liefert Bestattern und damit auch Endkunden nun optisch und emotional  ansprechende, liebevolle Gesamtpakete mit qualitativ hochwertigen und liebevoll gestalteten Produkten made in Germany.“

Der Name des Unternehmens, der für die Verbindung von moderner Feuerbestattung und Trauerkultur mit ihren traditionellen Werten und Produkten steht, wurde bewusst gewählt: mo van de kamp – das bedeutet zunächst Modernität durch konzeptionelle Produkte, die die Bestattungskultur in die heutige Ästhetik transportieren. Mit van de lehnt sich die Marke an die Liberalität der Feuerbestattung in den Niederlanden an und lebt mit ihrer konfessionslosen und integrierenden Produktwelt diese Werte. Kamp spannt den Bogen von der Eleganz des Campo Santo, einer Friedhofsart die zu Zeiten der Reformation in Deutschland Einzug fand, zu den Friedhöfen und Friedwäldern der Gegenwart.

Der ganzheitliche Ansatz der Kollektionen von mo van de kamp und ihre Anknüpfungspunkte für das Trauern und Erinnern, hilft dabei Abschied zu nehmen und den verlorenen Menschen als Bereicherung des eigenen Lebens wertschätzen zu können.

 



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