Archiv für Mai 2011
Die Bestattung
Die Erfahrung des Sterbens ist Teil des Lebens. Bei der kirchlichen Bestattung geleitet die Gemeinde ihre verstorbenen Glieder zur letzten Ruhe, befiehlt sie der Gnade Gottes. Die Gemeinde begleitet die Sterbenden und trauert mit den Hinterbliebenen.
Stirbt ein Angehöriger, sind viele Fragen zu klären. In der Regel übernimmt ein benachrichtigtes Bestattungsunternehmen die Erledigung der Formalitäten (Todesanzeige, Versicherung, usw.) und benachrichtigt auch den Pfarrer oder die Pfarrerin. Diese nehmen dann Kontakt zu den Angehörigen auf, um einen Termin für ein Trauergespräch zu vereinbaren. Dies dient zum einen der seelsorgerlichen Begleitung der Trauernden, zum anderen auch einem Gespräch über den Verstorbenen, sein Leben und was für ein Mensch er gewesen ist.
Die kirchliche Bestattung ist eine gottesdienstliche Handlung. Der eigentlichen Bestattung geht in der Regel eine Trauerfeier voraus, die Raum und Zeit bietet, gemeinsam Abschied von den Verstorbenen zu nehmen und sie zur “letzten Ruhe” zu geleiten. In der Ansprache spricht der Pastor über das Leben der Verstorbenen, aber auch über die christliche Hoffnung, die mit dem Tod verbunden ist. Gibt es eine Erdbestattung, findet in der Regel direkt im Anschluss an die Trauerfeier die Beisetzung auf einem Friedhof statt, wobei der Pfarrer noch einen Segen spricht. Bei einer Feuerbestattung findet die Beisetzung der Urne später statt. Auch diese kann durch einen Pfarrer begleitet werden.
Kommunen erhöhen Bestattungskosten
Das Sterben in vielen Kommunen wird wieder teurer
Des Menschen letzte Rechnung wird immer höher…
Die Deutschen werden in vielen Kommunen bei Bestattungen immer stärker zur Kasse gebeten.
Seit 2008 steigen die Gebühren erheblich, berichtet das Bestattungsportal Bestattungen.de.
In Frankfurt am Main stiegen die Gebühren um knapp 25 Prozent. Bürger zahlen für eine Erdbestattung derzeit 1144 Euro an die Stadt, dazu kommen die Gebühren für die Grabstätte. Auch Stuttgart, Mannheim und Bochum kassieren besonders hohe Gebühren.
Basis der Untersuchung waren die aktuellen Beisetzungsgebühren für eine Erdbestattung.
Neben Frankfurt am Main haben auch Hamburg (plus 13 Prozent) und Bochum (plus zwölf Prozent) die Gebühren deutlich erhöht.
Die höchsten Gebühren verlangen Stuttgart und Mannheim. In Berlin zahlen Bürger hingegen nur knapp ein Sechstel im Vergleich zu Spitzenreiter Stuttgart.
Die Untersuchung zeigt, dass die Gebührenunterschiede nicht regional zu begründen sind. In Bochum zahlen Angehörige mehr als das Doppelte als im benachbarten Essen.
„Selbst Experten können sich die hohen Beisetzungsgebühren nicht erklären. Warum ist Sterben in Bochum fünfmal so teuer wie in Berlin?“, fragt sich Fabian Schaaf, Geschäftsführer von Bestattungen.de.
Für das nächste Jahr erwarten die Experten des Internetportals einen weiteren Anstieg der Beisetzungsgebühren um bis zu 14 Prozent.
Memoria Vitae – In Erinnerung an das Leben
Der Tod ist ein Thema, das viele lieber nicht ansprechen wollen. Aber Leben und Tod sind nun einmal untrennbar miteinander verbunden. Und wenn ein Mensch geht, ist es die Aufgabe der Hinterbliebenen, mit einer würdevollen, individuellen Bestattung ein Zeichen des Andenkens zu setzen. Und es ist unsere Aufgabe, die Angehörigen auf der schweren Wegstrecke bis zum Tag – und auch danach- der Bestattung etwas zu entlasten. Dadurch kann für die Hinterbliebenen die Trauer und Erinnerung ganz im Vordergrund stehen.
Für die Angehörigen ist es wichtig, dass sie die Wünsche des Verstorbenen kennen und erfüllen können. Deshalb ist es richtig, sich rechtzeitig Gedanken zu machen und Vorkehrungen zu treffen. Wir möchten Sie mit unseren Internetseiten entsprechend informieren und etwas mehr Transparenz in ein Tabu-Thema der Gesellschaft bringen. Wir laden Sie herzlich ein, sich in Ruhe bei uns im blog oder auch im Urnenshop umzusehen.
Auf unseren Seiten finden Sie ausführliche Informationen über unsere Leistungen vor. Erkundigen Sie sich in aller Ruhe über die verschiedenen Bestattungsarten (Erd-Bestattung, Feuer-Bestattung und See-Bestattung) sowie mögliche Grabarten und die anonyme Bestattung. Natürlich sind wir ebenfalls bemüht, Ihnen allgemeine Informationen rund um das Thema Trauer und Trauerbewältigung zur Verfügung zu stellen.
Bestattungsvorsorgevertrag wichtiger denn je
Bestattungsvorsorge ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Immer mehr Menschen leben alleine oder haben keine Angehörigen, die sich im Todesfall um die Abwicklung der Bestattung kümmern. Ein Bestattungsvorsorgevertrag ist hier die sichere Garantie, dass alle Wünsche und Vorstellungen, die man mit der eigenen Bestattung verbindet, auch realisiert werden.
Auch eine Beerdigung, die bei nicht vorhandenen bzw. nicht auffindbaren Angehörigen / Bestattungspflichtigen durch das städtische Ordnungsamt veranlasst würde und bei der mit Sicherheit die eigenen Gedanken unrealisiert bleiben, wird so vermieden.
Weitere Informationen zur Bestattungsvorsorge, finden Sie z.B. hier.
Patientenverfügung
Die Patientenverfügung ist ein Begriff, der zwar kaum jemandem auf Anhieb etwas sagt, aber ein sehr wichtiges Dokument zum Schutze der eigenen Persönlichkeit darstellt: Ist zum Beispiel jemand durch einen Unfall, eine Krankheit oder auch Altersverwirrtheit nicht oder nur bedingt geschäfts-/ zurechnungsfähig, kann -auch ohne Berücksichtigung von Angehörigen ersten Grades-, vom Amtsgericht ein Betreuer (früher Vormund) bestellt werden.
Hierbei handelt es sich zum Beispiel um einen Rechtsanwalt oder Sozialarbeiter, dessen Aufgabenkreis dann unter anderem die Sorge für die Gesundheit, die Bestimmung des Aufenthaltes wie Einweisung in ein Krankenhaus, die Verwaltung von vorhandenen Spar- und sonstigen Konten, Wohnungs- und Heimangelegenheiten sowie die Entgegennahme und Bearbeitung von Post, umfasst.
Da es eigentlich niemandem egal sein dürfte, dass Fremde mit den persönlichsten / intimsten Dingen beauftragt werden, sollte man frühestmöglich verfügen, dass bei einem eintretenden Fall ausschließlich die Person des eigenen Vertrauens mit der Betreuung beauftragt wird.
Informationen zur Christlichen Patientenvorsorge finden Sie z.B. hier.
Prominente Trauerfälle: Gunter Sachs
Fritz Gunter Sachs
Geboren: 14. November 1932
Gestorben: 07. Mai 2011
Der deutsch-schweizerische Bobfahrer, Kunstsammler, Fotograf und Lebemann, Gunter Sachs, ist tot. Er starb am 07. Mai 2011, im Alter von 78 Jahren in Gstaad.
Gunter Sachs war der jüngere Sohn des deutschen Industriellen Willy Sachs, der ab 1932 Alleininhaber des Sachs-Konzerns war. Gunter Sachs’ Großvater väterlicherseits war Geheimrat Ernst Sachs, der Erfinder des Fahrrad-Freilaufs und Mitgründer des Unternehmens. Der Großvater mütterlicherseits, Wilhelm von Opel, war der Sohn des Opel-Gründers Adam Opel.
Die Familie des Playboys Sachs bestätigte, er habe sich wegen einer “ausweglosen Krankheit” das Leben genommen. Das geht aus seinem Abschiedsbrief des Toten hervor. Gunter Sachs war am Samstag in seinem Schweizer Chalet in Gstaad tot aufgefunden worden. “Er war eine einmalige Persönlichkeit, die stets gradlinig und mit Herz für seine Familie und Freunde da gewesen ist”, heißt es in der Erklärung.
Seine Ex-Frau, die Film-Diva Brigitte Bardot sei über den Tod informiert worden und “zusammengebrochen”, teilte ihre Stiftung mit. Sie habe auch nach der Scheidung “eine sehr enge Verbindung mit Gunter Sachs” gepflegt, der sie seit 20 Jahren bei ihrer ihrer Tierschutz-Stiftung unterstützte.
Die Beerdigung Gunter Sachs, soll bereits am kommenden Freitag in Gstaad stattfinden.
Auch der Vater von Gunter Sachs, Willy Sachs, beging im November 1958 Suizid.
Gestaltung einer Trauerfeier
Die Angehörigen, Freunde, Bekannten usw. nehmen in den meisten Fällen in der Friedhofskapelle mit einer Trauerfeier nochmals Abschied von ihrem Verstorbenen.
Je nach der gewünschten Bestattungsart wird der Sarg oder die Urne daran anschließend in einer entsprechenden Grabstätte beigesetzt.
Bei Feuerbestattungen kann einen Trauerfeier auch vor der Einäscherung stattfinden. Die Beisetzung der Urne erfolgt dann zu einem späteren Zeitpunkt, meist in aller Stille oder im Kreis der nächsten Angehörigen.
Eine Trauerfeier bedeutet jedoch auch das letzte Zusammensein mit, bzw. der Abschied von einem Verstorbenen und hinterlässt daher meist einen bleibenden Eindruck. Man sollte diese daher so individuell wie möglich gestalten. Zwar dürften z.B. bei einer christlichen Bestattung bestimmt Elemente nicht außer Acht bzw. fortgelassen werden, es steht aber auch nichts im Wege, hier etwas zu ergänzen bzw. erweitern.
Musik auf einer Trauerfeier
So könne traditionellen und charakteristischen Beerdigungslieder durch moderne weltliche Lieder bzw. Lieblingslieder der/des Verstorbenen ersetzt werden. Angehörige und Freunde sollten sich nicht scheuen, selbst einmal einige Worte zu sprechen oder einen Text / ein Gedicht vorzutragen.
Die Aufzählung könnte zwar beliebig fortgesetzt werden, sie soll aber hauptsächlich dazu anregen, sich einmal im voraus Gedanken über die Gestaltung einer Trauerfeier zu machen.
Vor allem darf der im Wort enthaltenen Begriff „Trauer“ aber den zweiten Begriff „Feier“ nicht verdrängen, denn der Abschied von einem Mitmenschen sollte auch so feierlich und individuell wie eben möglich sein.
Terrorchef Osama bin Laden ist tot
(eigentlich) Usāma ibn Muhammad ibn Awad ibn Lādin
Geboren: 10. März 1957
Gestorben: 01. März 2011
Der Terrorist und weltweite Führer der al-Qaida, Osama bin Laden, ist tot. Er starb am 01. März 2011, in Folge einer Militäroperation in Pakistan.
Osama bin Laden galt als die meißtgesuchte Person weltweit. Auf Hinweise zu seinem Verbleib hatte der US-Senat ein Kopfgeld in Höhe von 50 Millionen Dollar ausgesetzt.
Der Terrorfürst wurde für unzählige Anschläge auf der Welt verantwortlich gemacht. Die bekanntesten Anschläge in den Vereinigten Staaten, waren die Terroranschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center und das Pentagon, bei denen alleine fast 3000 Menschen ihr Leben verloren.
“Der Gerechtigkeit wurde Genüge getan”, gab US-Präsident Barack Obama in der Nacht zum 02. Mai 2011 den Tod bin Ladens bekannt.
Osama bin Laden soll bereits an einem noch unbekannten Ort zur See bestattet worden sein.