Archiv für Januar 2011

Trauerfeier für Filmproduzent Eichinger findet in München statt

Trauerfeier noch vor Berlinale

Zu Ehren des kürzlich verstorbenen deutschen Filmproduzenten Bernd Eichinger, findet eine öffentliche Gedenkfeier in Deutschland statt. „Es wird eine große Trauerfeier in München geben, die wir zusammen mit der Familie organisieren ­ sicherlich noch vor der Berlinale“, sagte Eichingers langjähriger Freund, der Vorstand der Filmfirma Constantin, Martin Moszkowicz, der Münchner Zeitung „tz“ vom Samstag. Für die Trauerfeier bitte die Familie Eichingers nicht um Kränze, sondern für Geldspenden zugunsten der Jugendhilfe Artists for Kids, die Eichinger maßgeblich gefördert habe.

Prominente gedenken mit Todesanzeigen an Eichinger

Am Wochenende konnte man in vielen überregionalen Zeitungen, Todesanzeigen über den Regisseur finden. Auftraggeber einiger Todesanzeigen waren Prominente wie Hannelore Elsner, Katja Flint, Helmut Dietl, Uli Edel, Corinna Harfouch, Roland Emmerich, Oliver Hirschbiegel, Wolfgang Petersen, Wim Wenders, Nina Hoss, Veronica Ferres, Bruno Ganz, Moritz Bleibtreu, Heiner Lauterbach, Michael Herbig und Til Schweiger.

Der Produzent Bernd Eichinger – der Vater vieler erfolgreicher Filme – war am Montag im Alter von 61 Jahren in Los Angeles gestorben.

Prominente Trauerfälle: Bernd Eichinger

Bernd Eichinger

Geboren: 11. April 1949
Gestorben:  24. Januar 2011

Der deutsche Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor Bernd Eichinger, ist tot. Er starb am 24. Januar 2011, im Alter von 61 Jahren in Los Angeles an einem Herzinfarkt.

Der in Neuburg an der Donau geborene und erfolgreiche Filmproduzent begann seine Karriere im Jahre 1970 an der Münchener Filmhochschule. 1974 gründete er bereits seine erste Filmproduktionsgesellschaft und erwarb 1979 einen Großteil der Filmrechte an der angeschlagenen Verleihfirma „Constantin Film“.

Produzent Eichinger feierte mit seinem 1981 verfilmten Drogendrama „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ seinen internationalen Durchbruch. Es folgten Blockbuster wie „Die unendliche Geschichte“ (1984 mit Wolfgang Petersen als Regisseur), „Der Name der Rose“ (1986), „Resident Evil“ (2002), „Der Untergang“ (2004), „Fantastic Four“ (2005), „Das Parfum“ (2006) und „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008).

In Deutschland hatte Eichinger – spätestens nach „Werner- Beinhart!“ (1990) oder der Komödie „Manta, Manta (mit Til Schweiger 1991), eine große Fangemeinde. Eichinger galt als Deutschlands wichtigster Filmproduzent.

Bernd Eichinger wurde für sein Engagement u.a. mit dem Deutschen Filmpreis (1975, 1977, 1978, 1979, 1980, 2003 und 2010), dem Bayerischen Filmpreis und dem Bambi geehrt. Des weiteren war er zweimal für einen Oscar nominiert (2005, 2008) und war Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Eichinger hinterlässt seine Ehefrau – die Autorin Katja Eichinger und seine Tochter Nina Eichinger die als Fernsehmoderatorin arbeitet.

Planungen der Trauerfeier für den erfolgreichen Filmproduzenten gibt es nach Auskunft eine Sprecherin der Agentur Just Publicity im Namen der Produktionsfirma Constantin Film, noch nicht.

EC-Kartenterminal in Kirche

Für die Kirchgänger der päpstlichen Basilika St. Anna im bayerischen Altötting, ist es kein Problem wenn sei mal kein passendes Kleingeld für den Opferstock dabei haben. In der Kirche findet man seit Anfang des Jahres ein EC-Kartenterminal!

Vorteile des Terminal´s: Es ist praktisch und einfach in der Handhabung – ein Spendenbeleg wird sofort ausgedruckt und Diebe haben keine Chance auf Bargeld.

Die Basilika St. Anna ist die größte im 20. Jahrhundert gebaute Kirche in Deutschland.



Neuvorstellung: Designer Tierurnen in Herzform

Urne Direkt, Ihr Bestattungs- und Trauerwarenhandel, erweitert ab sofort seine Tierurnen- Produktpalette um die Tierurne Angel Heart.

Angel Heart – Engelsherz – ist eine wunderschöne Tierurne, hergestellt durch die bekannte Hamburger Künstlerin Bettina Ulitzka.

Diese farblich gestaltete Urne wird in einer traditionellen, heimischen Keramikmanufaktur in Handarbeit hergestellt, je nach Bedarf als vergängliche oder beständige Keramik. Alle verwendeten Materialien dieser Urne entsprechen den Normen des deutschen Umweltschutzgesetzes. Die vergängliche Keramik gewährleistet, dass die Urne innerhalb der Ruhezeit vollständig biologisch abgebaut wird.

Diese keramische Urne wird aus 2 gleichen Teilen zusammengefügt und besitzt ein Fassungsvolumen von bis zu 8 Litern. Dadurch kann eine zusätzliche Beigabe eines Andenkens (z.B. Lieblingsspielzeug) in der Urne verwahrt werden.

Bei der Gestaltung der Urne können die Kunden auch eine individuelle Anfertigung planen. Sonderanfertigungen nach Vorlage eines Fotos bzw. Farbwunsches sind zeitnah möglich. Jede einzelne Herzurne wird mit selbst hergestellten Farben von Hand bemalt und ist somit ein Einzelstück. Verschiedene Farbgrundtöne von samtmatt bis glänzend, transparent bis deckend, in allen Abstufungen und Zusammenstellungen sind frei kombinierbar.

Für den Verschluss der zweiteiligen Urne geht die Künstlerin neue Wege. Durch seitlich angebrachte Kordelbänder, die jedoch keine Beeinträchtigung der optischen Ästhetik der Herzurnenform darstellen, kann die Urne kinderleicht verschlossen werden. Als Alternative kann die Urne auch mit einer inwändigen Magnet-Verschlusstechnik versehen werden.

Optional kann für eine Präsentation der Herz-Urnen, ein eigens dafür entwickelter Plexiglas-Standfuß erworben werden, der durch seine Transparenz das Herz schwebend erscheinen lässt.
Es ist auch möglich, den Standfuß in einen Stoffbezug einzuhüllen, sodass die Urne ein wenig eingebettet, aber dennoch stehend präsentiert werden kann.

Abmessungen der Urne Angel Heart:

  • Höhe der Urne: 35,0 cm
  • Breite der Urne: 32,0 cm
  • Tiefe der Urne: 23,0 cm
  • Gewicht der Urne: ca. 2,2 kg

In unserem Onlineshop finden Sie u.a.:
• freiverkäufliche Urnen (z.B. Holzurnen, Friedwald Urnen, Bio-Urnen, Granulat Urnen, Marmorurnen, Kupferurnen, Schmuckurnen, Keramikurnen, Designerurnen)
• Grabkerzen/ Trauerkerzen/ Grablichter
• Grablaternen
Grabschmuck/ Gedenksteine
• Grabvasen

Goldene Urne und Denkmal für WM Kraken Paul

Die sterblichen Überreste des WM- Kraken-Orakels Paul werden in einem Tierkrematorium eingeäschert. Ab Donnerstag stellt das Sea Life Center in Oberhausen eine goldene Urne mit der Asche des Tintenfischs aus. In einer nach dem WM-Kraken Paul benannten Ecke, wird dann auch ein mannshohes Denkmal stehen.

Krake Paul erlangte in der Austragungszeit der Fußball-WM in Südafrika seine Berühmtheit. Er konnte alle deutschen Siege und leider auch Niederlagen bei der WM vorhersagen. Selbst mit seinem Tipp über den Ausgang des WM-Finalspiels lag er richtig.

Orakel Paul verstarb am 26. Oktober 2010 eines natürlichen Todes.

Tierbestatter lässt seine Hündin im Sarg Probe liegen

Es gibt einige Arten von ausgebildeten Hunden – die einen helfen Blinden bei der Verrichtung ihrer täglichen Arbeiten, andere wiederum erschnüffeln für den Zoll Drogen oder nehmen die Spur böser Buben auf. Ein kleiner achtjähriger Pinscher aus der Nähe von Leipzig arbeitet dagegen in der Trauer-Branche: Die kleine Hündin ist Sarg-Testerin bei einem Tierbestatter. So etwas ist wohl auch in Deutschland einmalig!

Herrchen der Hündin ist ein junger Tierbestatter aus Sachsen. „Ohne die Hündin geht im Geschäft gar nichts. Sie ist mein bestes Verkaufsargument, sozusagen für die Qualitätskontrolle unserer Särge zuständig“, erzählt der Bestatter. Bevor die nämlich verkauft werden, legt sich das Hündchen in jeden rein. Und die Kunden mögen den pietätvollen Pinscher. „So sehen sie: Wenn der Sarg meiner Hündin gefällt, hätte er wohl auch ihrem verstorbenen Liebling gefallen…“, so der Bestatter.

Dass die Kundschaft des Tierbestatters da ähnlich denkt sieht man daran, dass die trauernden Tierhalter schon mal 500 Euro und mehr für eine Bestattung in einem individuell gestaltetem Sarg investieren.

Bestatter wegen illegaler Beisetzung verurteilt

Deutscher Billig- Bestatter durch Schweizer Gericht zu Geldstrafe verurteilt

Gegen ein im thüringischen Landkreis Schmalkalden ansässiges Billig-Bestattungsunternehmen, hat ein Schweizer Gericht nun „ein Strafmandat zu einer bedingten Geldstrafe und einer Buße verhängt“. Wie bereits am 18. Oktober 2010 berichtet wurde, wurde gegen das Bestattungsunternehmen wegen des Verdachts der illegalen Einäscherung und illegalen Beisetzung ermittelt. Es bestand der Verdacht dass der Bestatter die Asche von zahlreichen Verstorbenen illegal in der Schweiz verstreut habe.

Wie die Staatsanwaltschaft Oberland (Kanton Bern) bestätigte, hat das zuständige Untersuchungsrichteramt die Geldstrafe auf Bewährung ausgesetzt.

Nach Angaben der Schweizer Justiz hat das deutsche Unternehmen bei seinen Feuerbestattungen in der Schweiz in den Jahren 2009 und 2010 gegen mehrere Gesetze verstoßen, darunter das Waldgesetz und das Ausländergesetz. Demnach hatte das Unternehmen nie eine Genehmigung für kommerzielle Bestattungen im Kanton Bern erhalten. Die Berner Staatsanwaltschaft bestätigte: „Nach unseren Erkenntnissen waren alle Bestattungen, die der deutsche Bestatter im Kanton Bern ausgeführt hat, illegal. Er hatte keine Bewilligungen für die Ausstreuung von Aschen. Davon sind die Aschen Dutzender Verstorbener betroffen.“

Der deutsche Bestatter hat gegen das Urteil Einspruch erhoben. Das Verfahren liegt nun beim Regionalgericht Oberland.

Diebe stahlen Grabschmuck vom Friedhof

Zum wiederholten Male schlugen unbekannte Grabräuber auf einem Friedhof zu. Diesmal war Tatort der Waldfriedhof in Schwenningen.

Dabei entwendeten die Täter in der Nacht vom 08. Januar auf den 09. Januar 2011 verschiedenen Grabschmuck, u.a. stahlen sie Messingrosen von fünf Urnengräbern. Die Polizei geht von Dieben aus, die es auf das Metall abgesehen hat. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 2000 Euro.

Die Kripo Schwenningen ermittelt gegen die noch unbekannten Diebe wegen Störung der Totenruhe, Sachbeschädigung und Diebstahl. Hinweise erbeten unter der Nummer 07720/85000.

Beerdigungskosten steuerlich absetzbar

Beerdigungskosten für die Beisetzung eines nahen Angehörigen können in der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen sein. Allerdings dürfen die Ausgaben für die Bestattung einen angemessenen Betrag nicht übersteigen.

Außergewöhnliche Belastungen

Bei den außergewöhnlichen Belastungen wird zwischen allgemeinen und außergewöhnlichen Belastungen besonderer Art differenziert. Im ersten Fall handelt es sich um Aufwendungen, die einem Steuerpflichtigen im privaten Bereich zwangsläufig und in größerem Umfang als der überwiegenden Mehrheit vergleichbarer Steuerpflichtiger erwachsen.

Als außergewöhnliche Belastung werden sie nur dann steuermindernd anerkannt, wenn sie die nach Familienstand und Gesamtbetrag der Einkünfte gestaffelte zumutbare Eigenbelastung übersteigen.

Beerdigungskosten als außergewöhnliche Belastungen

Zu den allgemeinen außergewöhnlichen Belastungen gehören auch Beerdigungskosten, wenn diese nicht aus dem Nachlass bestritten werden können und auch nicht durch Ersatzleistungen gedeckt sind. Keine allgemeinen außergewöhnlichen Belastungen stellen hingegen Aufwendungen für Trauerbekleidung und für die Bewirtung von Trauergästen dar.

Welche Beerdigungskosten der Höhe nach als angemessen anzusehen sind, bestimmt sich nach den Besonderheiten des Einzelfalls. Insgesamt ist die Angemessenheit aber unabhängig von den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Steuerpflichtigen zu beurteilen. Bei der Prüfung der Angemessenheit und Notwendigkeit von Beerdigungskosten ist eine großzügige Beurteilung geboten. Für eine Angemessenheitsprüfung kann als Recherchematerial, Daten der Stiftung Warentest herangezogen werden. Danach kostete eine Bestattung in Deutschland im Jahr 2004 durchschnittlich rund 4.500 Euro. Unter Berücksichtigung der gestiegenen Preise und der gebotenen großzügigen Beurteilung ist eine Grenze der Angemessenheit von Beerdigungskosten als außergewöhnliche Belastungen bei einem Betrag von etwa 7.500 Euro erreicht. (Quelle: vnr.de)

Missverständnisse und fehlende Urne sorgen bei Trauerfeier für Eklat

Missverständnisse zwischen Friedhofsverwaltung und Bestatter

Die Urnenbestattung am 23. Dezember 2010, wird den Trauernden wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Die Trauerfeier für eine 83-jährige, war für den Vortag vor Heiligabend angesetzt. Angehörige und Freunde kamen wie mit dem Bestatter abgesprochen zusammen, um die Urne beizusetzen.

Die Überraschung bei den Trauernden war groß, als sie erfuhren, das die Urne der Verstorbenen nicht da und auch das Urnengrab für die Urnenbeisetzung nicht vorbereitet war.

Der beauftragte Bestatter erklärt den peinlichen Vorfall auf dem Friedhof mit Missverständnissen über die Terminvergabe zwischen der zuständigen Kirchengemeinde und ihm. Man konnte sich lediglich bei den Familieangehörigen entschuldigen und die Urne schnellstmöglich zum Friedhof bringen. Zwischenzeitlich hatten Friedhofsmitarbeiter die Trauerfeier und die Beisetzung der Verstorbenen im Familiengrab vorbereitet, so dass die Trauerfeier mit gut einstündiger Verspätung hatte stattfinden können.

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