Archiv für Juni 2010

Prominente Trauerfälle: Nicolas George Hayek

Nicolas George Hayek

Geboren: 19. Februar 1928
Gestorben: 28. Juni 2010

Der Chef des Uhren-Imperiums Swatch, Nicolas George Hayek, ist tot. Er starb am 28. Juni 2010, im Alter von 82 Jahren.

Wie ein Sprecher der Unternehmensgruppe mitteilte, starb “Mr. Swatch” an seinem Lieblingsplatz- dem Arbeitsplatz-, an Herzversagen.

Der ungewöhnliche Unternehmer mit libanesischen Wurzeln, der mit Zigarre, mehreren Uhren an den Armen und offenem Hemdkragen auftrat, entsprach so gar nicht dem Typ des biederen Schweizer Geschäftsmannes. Doch Hayek hatte immer Visionen, war als “Patron” bei seinen Mitarbeitern äußerst beliebt und äußerte sich auch immer wieder zu politischen Themen. Seine Pläne für ein umweltfreundliches Auto für Jedermann führten zum Smart von Mercedes.

Geboren wurde Hayek 1928 in Beirut. 1940 emigrierte er nach Frankreich, neun Jahre später in die Schweiz. Ab den 1950er-Jahren leitete er verschiedene Firmen, darunter das Unternehmen seines kranken Schwiegervaters, das Bremsklötze für Eisenbahnen herstellte.

Bis zuletzt gehörte “Mr. Swatch” dem Verwaltungsrat der Swatch Group an. Dagegen hatte er die Leitung bereits 2003 an seinen 1954 geborenen Sohn Nick weitergegeben. An diesem Konzern, der einst Gesellschaft für Mikroelektronik und Uhrenindustrie (SMH) hieß und 1983 unter Mitwirkung Hayeks aus der Fusion der fast bankrotten Uhrenriesen SSIH und Asuag entstand, übernahm der Unternehmer 1985 mit einem Bankenkredit die Mehrheit.

1986 wurde Hayek dort Verwaltungsratspräsident und 1991 dank seiner Aktienmehrheit der eigentliche Chef des Konzerns. Unter der Führung Hayeks wuchs die Gruppe dann kontinuierlich zum weltgrößten Uhrenkonzern heran. Der Gewinn lag 2009 bei 763 Millionen Schweizer Franken (damals 520 Mio Euro). Der Umsatz betrug 5,4 Milliarden Franken.

Seine einmalige Idee war die Swatch, die 2008 ein Vierteljahrhundert alt wurde. Sie traf damals genau den Zeitgeist und trägt ihn auch heute noch auch als Kult und Sammlerobjekt in sich. Als die Swatch am 1. März 1983 in Zürich vorgestellt wurde, galt sie noch als “unmögliche Uhr”. Zwölf Modelle waren es, die ab Herbst 1983 einheitlich 50 Franken kosteten. Inzwischen gibt es rund 5000 Modelle, und insgesamt wurden bisher etwa 370 Millionen Stück produziert. Die Swatch-Philosophie Hayeks sah vor, dass die Uhr nicht ein Leben lang Einzelstück bleiben, sondern je nach Gemütszustand, Jahreszeit, Stimmung, Umgebung oder Klima austauschbar sein kann.

1998 taufte Hayek SMH in Swatch Group AG um. Diese ist nun nach eigenen Angaben weltweit der größte Produzent von Fertiguhren. Zur Swatch-Gruppe gehören neben der preisgünstigen Swatch auch Luxusmarken wie Breguet und Blancpain, aber auch die deutsche Glashütte Original. (Quelle: dpa, bild)

Biologisch abbaubare Urnen: „Biournen“

In der heutigen Zeit gewinnen umweltfreundliche Urnen für die Totenasche, einen immer höheren Stellenwert. So genannte Biournen gehören zu den innovativsten Neuentwicklungen auf dem Urnenmarkt. Biournen bestehen aus biologisch abbaubaren Naturstoffen, wie gehärtetem Sand, verschiedenen Salzen/ einer Mischung verschiedener abbaubarer Polymere und eignen sich besonders gut für Erdbestattungen.

Die Auswahl einer individuellen Bestattungsurne ist ein wichtiger Teil der Abschiednahme. Bestattungsurnen gelten als Gedenkstätten des Todes- schon zu Zeiten der alten Griechen wurden die Kremationsaschen in einer speziellen Art von Urne aufbewahrt- genannt Lekythos. In den Tagen des Römischen Reiches wurden Urnen mit Asche der Toten häufig zusammen in einem kollektiven Grab bestattet. Diese wurden auch als Kolumbarium bezeichnet und man findet Kolumbarien auch heute wieder auf vielen Friedhöfen in der ganzen Welt.

Bestattungsurnen sind eine echte Alternative zum Sarg

Seit einigen Jahrhunderten werden bei Erdbestattungen auch Urnen verwendet, die den Hinterbliebenen die Möglichkeit geben, die verstorbene Person für die Ewigkeit in ihren Gedanken zu halten. Obwohl die meisten Urnen den gleichen grundlegenden Zweck- die Lagerung der Asche des Verstorbenen- haben, ist jede Urne doch auch immer wieder so einzigartig wie die Menschen, denen sie gedenken.

Bestattungsurnen sind eine echte Alternative zum Sarg. Nicht nur dass Urnen zumeist deutlich weniger kosten als ein hochwertiger Sarg, Bestattungsurnen bieten auch eine große Anzahl verschiedener Bestattungsoptionen zur Auswahl. Zum einen gibt es da die Urnen-Erdbestattung, wo häufig Biournen, Holzurnen, Friedwaldurnen und vergängliche Urnen aus Keramik zum Einsatz kommen. Bei einer Seebestattung können die Hinterbliebenen sich zwischen Granulaturnen, Salzurnen und Urnen aus Tonolight entscheiden. Für eine Kolumbariumsbestattung werden Urnen aus Stahl, Kupfer, Marmor und anderen hochwertigen Werkstoffen gerne verwendet.

Hochwertige und individuelle Bestattungsurnen finden Sie in unserem 24h Urnen- Onlineshop unter http://www.urne-direkt.de

Virtuelles „Ich“ zu Grabe tragen

Mit einem bundesweit einmaligen Projekt, sorgen Studenten und die Stadt Frankfurt für ein Aufhorchen in der Computerspielszene.

Im Onlineportal „Herolymp“ können Compterspielsüchtige ihre Spielfiguren (Avatare) auf einem Friedhof bestatten. Die Stadt Frankfurt will mit diesem Projekt ein Zeichen gegen die Spielsucht, der immer mehr Menschen zum Opfer fallen, setzen.

Im Auftrag der Stadt Frankfurt haben die beiden Studenten Florian Schweitzer und Seong Wong Ly, in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Academy of Visual Arts (AVA), den virtuellen Friedhof entworfen.

Viele Spieler ziehen sich in Fantasiewelten zurück, in denen sie Charaktere wie etwa Kundschafter, Monster oder Magier spielen und zumeist in Gruppen Missionen erfüllen müssen.

„Alles fängt relativ harmlos an“, sagt der 27-jährige Florian Schweitzer. „Aber irgendwann passiert es, dass man drei, vier Stunden online bleibt, obwohl man sich nur eine halbe Stunde vorgenommen hat.“ Dadurch kommt es zu sozialen Schwierigkeiten wie Schulschwänzerei, Isolierung von Freunden & Bekannten oder auch Jobverlust.

Umfragen ergaben, das sich ein Onlinerollenspieler durchschnittlich 22 Stunden und mehr pro Woche in virtuellen Phantasiewelten bewegt.

Mit Hilfe von Herolymp.de können Spielsüchtige nun ein Zeichen setzen und diesem Teufelskreislauf persönlich ein Ende setzen – zumindest symbolisch. Dazu werden in einem Datenformular der Name der Spielfigur und das dazugehörige Computerspiel eingetragen. Weiterhin können die Spieler einen kleinen Nachruf hinterlassen.

Über Herolymp.de können Ratsuchende und Betroffene auch anonymen Kontakt zur Frankfurter Drogenberatungsstelle aufnehmen.

Prominente Trauerfälle: Heidi Kabel

Heidi Bertha Auguste Kabel

Geboren: 27. August 1914
Gestorben: 15. Juni 2010

Die bekannte Schauspielerin, Heidi Kabel, ist tot. Sie starb am 15. Juni 2010, im Alter von 95 Jahren in Hamburg.

Die bekannte und beliebte Volksschauspielerin Kabel, war die Tochter eines Druckereibesitzers und einer Hausfrau aus Hamburg.

1932 begleitete sie eine Freundin zum Vorsprechen in der „Niederdeutschen Bühne Hamburg“, dem heutigen Ohnsorg- Theater. Im Ohnsorg- Theater werden Stücke in plattdeutscher Sprache aufführt. Dabei wurde sie entdeckt und erhielt von Theatergründer Richard Ohnsorg ihr erstes Engagement. Kabel nahm Schauspielunterricht und blieb über 66 Jahre auf der Bühne. Ihre einmalige Schauspielkarriere umfasst insgesamt 75 Jahre.

1937 heiratete sie ihren Schauspielkollegen Hans Mahler (1900–1970). Ihr Mann wurde 1949 Leiter des Ohnsorg- Theaters und hatte großen Einfluss auf die Rollen Heidi Kabels. Heidi Kabel erreichte seit 1954 durch die Fernsehübertragungen der für das Fernsehen meist missingschen Theateraufführungen aus dem Hamburger Ohnsorg- Theater große Bekanntheit im deutschsprachigen Raum.

Kabel übernahm noch 2007 im hohen Alter von 92 Jahren eine kleine Rolle an der Seite ihrer Tochter Heidi Mahler.

Heidi Kabel erhielt im Laufe Ihrer Jahre zahlreiche Auszeichnungen wie: 1967 und 1972 Goldener Bildschirm, 1983 den Richard-Ohnsorg-Preis, 1985: die Goldene Kamera für ihre Arbeit im Ohnsorg-Theater, 1989, 1990 und 2004 Bambi, 1989 die Ehrenmedaille für Kunst und Wissenschaft, Hamburg, 1992 die Ohnsorg- Verdienstmedaille, 1994 Ehrenkommissarin der Hamburger Polizei und 2004 die Ehrenmitgliedschaft im Ohnsorg- Theater.

Einen ihr angetragenen Bundesverdienstorden lehnte die Schauspielerin entsprechend hanseatischer Tradition ab.

Buch-Tipp: 50 Gestaltungsideen für Gräber

50 Gestaltungsideen für Gräber

(Kartoniert 144 Seiten) 19,90 €

Christiane James

Verlag: Eugen Ulmer

  ISBN-10: 3800153955

  ISBN-13: 978-3-8001-5395-4

Kurzbeschreibung

Neue Ideen in der Grabgestaltung Ein Grab drückt die Verbundenheit und persönliche Beziehung der Hinterbliebenen zum Verstorbenen aus. Dabei spielen die verwendeten Pflanzen und deren Kombination mit anderen Materialien eine große Rolle. Dieses Buch bietet Anregungen für neue Wege in der Grabgestaltung: – 120 Fotos von Beispielgräbern zeigen detaillierte Vorschläge zum Nachpflanzen – Ideen für alle Grabtypen: Einzel-, Doppel- und Familiengräber, Urnengräber, Kindergräber – Symbolik in der Grabgestaltung die Bedeutungen von Pflanzen, Farben und Formen – Porträts der wichtigsten Grabpflanzen – Inspirationen für Angehörige und Friedhofsgärtner.

Die Autorin Christiane James, ist gelernte Gärtnerin im Bereich Zierpflanzenbau, heute ist sie überwiegend als Fachjournalistin tätig. Seit über zehn Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit Friedhofs- und Grabgestaltung.


24h Urnenshop Urne- Direkt erweitert sein Urnensortiment

Urne Direkt, Ihr Bestattungs- und Trauerwarenhandel, erweitert ab sofort seine Produktpalette um qualitativ hochwertige und wunderschöne handbemalte Kinderurnen.

Bei den Kinderurnen handelt es sich um wunderschöne Zierurnen, die mit Wasserfarben und Airbrush- Technik in Handarbeit bemalt werden.

Die angebotenen Kinderurnen gelten als Bio-Urnen und bestehen aus Naturstoffen bzw. einer Mischung verschiedener abbaubarer Polymere. Zum Einsatz kommen ebenfalls biogene bzw. biologisch abbaubare Additive als Prozesshilfsmittel.

Das Aussehen der Bio-Urnen aus Naturstoff ist den bekannten Modellen angepasst, so dass sich keine optischen Nachteile ergeben.

Die technische Weiterentwicklung der letzten Jahre ermöglicht es heute Urnen aus nachwachsenden Rohstoffen, welche zu 100% biologisch abbaubar sind, herzustellen. Beim Zersetzungsprozess vollzieht sich die Umwandlung in Wasser, Kohlendioxyd und Humus.

Der Vorteil der biologischen Abbaubarkeit von Urnen:
Im Vergleich zum Recycling, das nachsorgenden und reparierenden Charakter hat, ist die Abbaubarkeit vorsorgend und ressourcenschonend. Der Naturkreislauf ist geschlossen. Die Kinderurnen entsprechen wegen ihrer rückstandslosen Vergänglichkeit den aktuellsten Anforderungen der Friedhofsämter.

Unsere Kinderurnen sind ökologisch unbedenklich, vollständig abbaubar, und sowohl für herkömmliche Bestattungen als auch Naturbestattungen geeignet.

Die Kinderurnen werden mit einer farblich passenden Ablasskordel geliefert.

Urne Direkt ist ständig bemüht, das Sortiment für Sie zu erweitern.

Alle angebotenen Urnen können Sie natürlich bei Urne-Direkt auch privat kaufen.