Archiv für Januar 2010

Die Urne „Angel“ , eine neue Urne macht die Trauerverarbeitung leichter !

Der Tod eines geliebten Menschen ist ein einschneidendes Ereignis für Angehörige und Freunde.

Diese Erfahrung musste auch Frau Josefine Schacherbauer machen als vor einigen Jahren ihre erst 16 Tage alte Tochter starb.

Neben der Trauer und dem Schock bedauerte Frau Schacherbauer aber ganz besonders, dass sie nach der Trauerfeier nichts von ihrer Tochter hatte was sie mit Heim nehmen konnte. Da kam Josefine Schacherbauer auf die Idee einer ganz besonderen Urne. Eine Urne auf der ein Engel angebracht ist, den man zur Trauerverarbeitung mit nach Hause nehmen kann.

Der Engel als Symbol für Kraft, Hilfe, Vertrauen und Schutz kann eine Erinnerung an den Verstorbenen und eine Hilfe in diesem Leben sein.

So entstand die Urne Angel. Eine formschöne Urne wird von einem kleinen Engel gekrönt. Sowohl die Urne als auch der Engel sind aus hochwertigem Edelstahl gearbeitet und für einen würdevollen Abschied geeignet.

Urne Angel

Nach der Trauerfeier kann der Engel von der Urne abgenommen auf einem Holz- oder Steinsockel befestigt mit nach Hause genommen werden. So ermöglicht es dem Trauernden, sich zu Hause einen persönlichen Ort der Andacht zu schaffen.

Mit der Urne „Angel“ wird dem Trauernden dabei geholfen, sich in angemessener Weise, ganz individuell und jederzeit von dem Verstorbenen zu verabschieden und so seinen Schmerz zu verarbeiten. Eine Hilfe die von dem Trauernden dankbar angenommen wird.

Sowohl in Deutschland und auch in Österreich hat die neue Urne bereits großen Anklang bei Bestattern gefunden. „ Es gibt keine vergleichbare Urne und sie wird vielen Menschen bei ihrer Trauerbewältigung helfen“ ist die einhellige Meinung jener Bestatter welche die Urne „Angel“ bereits in ihr Programm aufgenommen haben.

„Trösten zu können ist eine Kunst, aber die größere Kunst ist, sich trösten zu lassen und nicht untröstlich zu sein.“

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Prominente Trauerfälle: Miep Gies

Miep Gies

Geboren: 15. Februar 1909
Gestorben: 11. Januar 2010

Die Retterin des Anne-Frank Tagebuchs Miep Gies ist tot. Sie starb am 11. Januar 2010, kurz vor ihrem 101.Geburtstag, in einem niederländischen Pflegeheim der Provinz Friesland.

Die in Österreich geborene Miep Gies war die letzte noch lebende Helferin der jüdischen Familie Frank, die sich im Zweiten Weltkrieg in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt hatte bis sie verraten und von den Nazis in Konzentrationslager deportiert wurde.

Unter ständiger Lebensgefahr hatte Gies die Franks und weitere versteckte Juden mit Lebensmitteln versorgt. Nur Stunden nach der Entdeckung und Verhaftung der Franks ging Gies am 4. August 1944 noch einmal in das Versteck und rettete die Tagebuch- Aufzeichnungen der 15-jährigen Anne Frank, die später dann in viele Sprachen übersetzt und weltberühmt wurden.

Anne Frank starb Anfang März 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen- nur wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Miep Gies wurde für ihr Engagement u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz 1.Klasse geehrt.

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Krematorien zahlen Bestattern Leichenprämien

Zu einer neuen makaberen Geschäftemacherei scheint es im Großraum Frankfurt a. Main gekommen zu sein.

Auf der einen Seite steht das städtische Krematorium auf dem Frankfurter Hauptfriedhof und zum anderen die privatwirtschaftlich geführten Krematorien in Offenbach und Obertshausen. Diese zahlen den regionalen Bestattern sogenannte Leichenprämien von bis zu 100 €uro. Offiziell spricht man dabei von einer Leistungsrückerstattung. Das diese aber zu Lasten der Hinterbliebenen geht, sieht man freilich erst auf den zweiten Blick, denn wer die Preise zwischen dem städtischen und den privaten Krematorien vergleicht, wird leicht erkennen, das eine Kremierung in der Main-Metropole bedeutend günstiger ist. Da das städtische Krematorium diesem Trend nicht mitträgt, hat es mit schwindenden Aufträgen zu kämpfen. Wo noch vor ein paar Jahren 4.500 Kremierungen pro Jahr stattfanden, sind es derzeit nur noch 1.500. Das knapp 20 Autominuten entfernte Krematorium in der viel kleineren Gemeinde Offenbach hingegen, hat eine Auslastung von 4. 000 Kremierungen pro Jahr. In Frankfurt gibt es einige Bestatter, die diese Entwicklung bedauern und sich klar gegen eine „Leichenkutscherei“ aussprechen.

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Urne vom Berliner Mauermuseums-Gründer steht seit 6 Jahren im Krematorium

Morgen jährt sich sein Todestag, aber auch fast 6 Jahre nach seinem Tod findet die Totenasche von Rainer Hildebrandt noch nicht ihre letzte Ruhe. Hintergrund ist der Streit zwischen der Hildebrandt Witwe und dem Berliner Senat um die letzte Ruhestätte des Publizisten und Mauermuseum- Gründers vom Checkpoint Charlie. Dieser hatte testamentarisch gewünscht, dass die Urne neben seinem Freund und NS-Widerstandskämpfer Albrecht Haushofer bestattet wird. Dieser wurde in einem Massengrab auf dem Friedhof Wilsnacker Strasse in Moabit beigesetzt.

Der Berliner Senat lehnt aber eine Urnenbestattung auf dem Friedhof in Moabit ab, da dieser Friedhof seit 1952 geschlossen ist. Alexandra Hildebrandt will für eine Bestattung weiter kämpfen und schrieb schon Eingaben an das Kanzleramt sowie das Bundespräsidialamt. Bis zu einer endgültigen Einigung, bleibt die Urne des Verstorbenen im Krematorium Ruhleben stehen.

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Einsichten der Angelina Jolie

Gegenüber einem britischen Magazin gab die bekannte US-Schauspielerin Angelina Jolie nun bekannt, das sie früher einen ganz anderen Berufswunsch als die Schauspielerei hatte.
Im zarten Alter von 14 Jahren belegte Jolie einen Fernkurs als Leichenbestatterin- mit Abschluss.

Grund dafür war: Sie empfand nach dem Besuch einer Bestattung es als zu deprimierend, „dass das Leben des Betroffenen nicht ausreichend gefeiert wurde“.

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Urnenfriedhof in Soest eingeweiht

Kurz vor dem Weihnachtsfest, wurde in Soest der erste Urnenfriedhof in einer evangelischen Kirche in Westfalen eröffnet.

Die zuletzt recht wenig genutzte Paulikirche der Gemeinde Soest, wurde für rund 600.000 €uro in ein Kolumbarium umgebaut. Sie ist nun eine Ruhestätte für 672 Urnen in Einzel- und Doppelkammern und befindet sich im hinteren Teil der evangelischen Kirche. Der vordere Kirchenteil wird auch künftig für Gemeindegottesdienste, Taufen und Trauungen genutzt.

Weitere Urnen- oder Grabeskirchen findet man in Erfurt, Aachen, Mühlheim an der R. und, Leverkusen.

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