Archiv für Oktober 2009

Die Gedenkfeier

Eine Gedenkfeier beginnt meist mit einer Trauerrede die musikalisch hinterlegt ist. Die Musik soll die Trauergemeinde auf die Abschiedsrede einstimmen und um nach der Rede einen würdigen Übergang zur Bestattung zu schaffen. Bei der Musik muss es sich um keine Trauermusik handeln, sollte dem Anlass aber angemessen sein. Häufig wünschen sich die Hinterbliebenen Musikstücke, die der Verstorbene zu Lebzeiten gerne gehört. Bei der Musikauswahl ist der Bestatter gerne behilflich.

Einen Trauerredner vermitteln in der Regel die Bestattungsinstitute, können aber auch selbst bestimmt werden (z.B. nahe Verwandte). Üblich ist ein vorheriges informatives Gespräch mit dem Trauerredner, wo es um  den Inhalt der Rede geht und wo man dem Trauerredner Informationen zu dem Verstorbenen, die er in seiner Rede erwähnen kann, mitteilt.

Nach der Bestattung, finden sich häufig die Familienangehörigen zu einem Abschiedsessen in einem Gasthaus oder dem Haus des Verstorbenen ein, zu dem auch durchaus gute Bekannte eingeladen werden können.

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Mainzer Dom feiert seinen 1000. Geburtstag

Die Feierlichkeiten zum tausendjährigen Bestehen des Mainzer Doms haben am Sonntag mit einer feierlichen Ansprache des Bundespräsidenten Horst Köhler ihren Höhepunkt erreicht und enden am 15.November 2009. Das Staatsoberhaupt bezeichnete den Mainzer Dom in seiner Ansprache als „Symbol für ein Denken und Handeln über den Tag hinaus.“

Der Mainzer Dom, der in 1000 Jahren siebenmal abgebrannt war, ist als Bischofskirche der geistliche Mittelpunkt des Bistums Mainz und verfügt über eine Mitgliederzahl von ca. 790.000 Katholiken.

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Sterbegeld von der Gesetzlichen Rentenversicherung?

Seid ein paar Jahren zahlt die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) kein Sterbegeld mehr an die Hinterbliebenen. Sollte der Verstorbene zum Zeitpunkt des Versterbens Rentner gewesen sein, so wird die Witwen- bzw. Witwerrente für weitere 3 Monate durch die GRV bezahlt. Dabei ist zu beachten, dass die Höhe der Zahlung, 100 % der zuletzt gezahlten Rente des Verstorbenen ausbezahlt wird, obwohl nur 25 % bzw. 60 %  Witwerrente gezahlt werden müsste.

Die finanziellen Aufwendungen für eine Bestattung / Beerdigungskosten stellen im Sinne des Steuerrechts, eine außergewöhnliche Belastungen dar und können daher auch in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

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3000 Jahre alte Urne bei Bautzen entdeckt

Bei Ausgrabungen für die neue Westtangente um Bautzen, stießen Archäologen auf einen Bestattungsplatz aus der Bronzezeit. Wie das Landesamt für Archäologie bestätigte, handelt es sich bei dem Fund am Schmoler Weg, um einen ca. 3000 Jahre alten Bestattungsplatz mit den Überresten von 5 Bestattungen. Da das Material der Urnen sehr weich ist, wurde es in einen Gipsmantel gelegt und wird von den Experten derzeit genauer untersucht.

Außerdem wurden an der Fundstelle noch verschiedene andere Behältnisse, wie z.B. Trinkgefäße gefunden.

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Kosten für Sozialbestattungen steigen rasant an

Dresden/Königswinter (dpa/sn) – Die Beerdigungskosten für Sozialbestattungen sind in Sachsen in den vergangenen Jahren explodiert. Zwischen 2005 und 2008 seien die Ausgaben der Städte und Landkreise um knapp 40 Prozent auf mehr als 2,5 Millionen Euro gestiegen, teilte der Verein Aeternitas für Bestattungskultur am Dienstag in Königswinter (Nordrhein-Westfalen) mit. Für 2009 werde mit einer Summe von 3,1 Millionen Euro gerechnet. Den Angaben zufolge müssten in Sachsen immer häufiger die Sozialämter Beerdigungskosten übernehmen, weil die Verstorbenen kein Vermögen hinterließen und Hinterbliebene sich eine Beerdigung oft nicht leisten könnten.

Sie suchen nach einer Bestattungsurne? Dann besuchen Sie doch unseren Urnen Onlineshop!

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Webcam- Übertragung bei Bestattungen

In Kolumbien ist es seid neustem möglich, via Webcam an den Trauerfeierlichkeiten bei der Bestattung eines Angehörigen teilzunehmen. Diesen neuen Trend machen sich viele Bestatter in Kolumbien zu nutze und begründen diesen Service mit folgenden Aussagen:

Durch die Webcam Übertragung erhalten nun auch Angehörige, die z.B. auf einem anderen Kontinent leben, oder wegen einer Inhaftierung unpässlich sind, die Möglichkeit die Trauerfeier per Webcam zu verfolgen.

Dieser besonderen Service ist kostenlos und kann von den Angehörigen vor Ort mitgebucht werden. Auf der Homepage eines Bestattungsunternehmens steht der treffende Satz: “Der Service ist für alle, die sich aus finanziellen, privaten oder rechtlichen Gründen nicht persönlich von einem geliebten Menschen verabschieden können.”

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Begräbnis als Marketingmaßnahme

Was sich da ein Österreichischer Radiosender in Zusammenarbeit mit einem Bestatter als Marketingmaßnahme ausgedacht hat, hat wohl nicht mehr viel mit Pietät und würdevollem Abschied zu tun.

Hintergrund: Unter dem Motto „Nichts ist so sicher wie der Tod“, verlost der Radiosender ein Begräbnis!

Das eine solche Art von Verlosung eines Begräbnisses sicher Diskussionen auslöst, ist unter anderem gewollt. Der Radiosender steigert seine Einschaltquoten (auch im www, da die Abstimmung auf der eigenen Webseite erfolgt) und der Bestatter erwirbt eine gewisse Popularität, da sein Bestattungsunternehmen öffentlich durch den Radiosender vermarktet wird.

Es bleibt abzuwarten, ob der Gewinner dann auch vorhersagen kann/muss, wann er gedenkt seinen Gewinn in Anspruch zu nehmen.

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Seebestattung



Wer seine letzte Ruhe auf dem Meeresgrund finden, oder einfach nur den Hinterbliebenen die hohen Friedhofsgebühren incl. deren Folgekosten ersparen möchte, sollte sich für eine Seebestattung entscheiden. Bei der Seebestattung, wird die Urne mit der Asche des Verstorbenen, wahlweise im Beisein der Hinterbliebenen den Wellen des Meeres übergeben. Als gängige Urne kommt eine Granulat-Urne, die sich im Meer auflöst, zum Einsatz. Für eine Seebestattung gelten, bzgl. der Willenserklärung, die gleichen Regelungen wie für die Feuerbestattung.

Kosten für eine Seebestattung: ab 1.800 €

Die Kosten für eine Bestattung durch den von Ihnen ausgesuchten Bestatter, setzen sich individuell zusammen.

Die hier angegebenen Preise, dienen ausschließlich als Orientierungshilfe.

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Urnenbeisetzung



Heute kann man die Kosten für eine Verbrennung im Rahmen halten, in dem man auf einen kostenintensiven Sarg für die Verbrennung verzichtet. Stattdessen kann man auf nicht geschraubte Holzsärge oder auch besonders umweltfreundliche Särge aus Pappe zurückgreifen. Die Hinterbliebenen haben die Wahl, die Urne des Verstorbenen, entweder in einem Erdgrab oder in einer Nische in der Urnenwand (Kolumbarium) beisetzen zu lassen. Auf Urnengräbern sieht man häufig kleine Liegesteine (auch Grabkissen genannt). Die Ruhefristen liegen zwischen 10-30 Jahren. Man braucht also nur noch eine Urne kaufen, deren Kosten sich je nach Ausführung auf 90 € bis 900 € belaufen.

Kosten für ein anonymes Urnengrab: von 500 € bis 1.900 €

Kosten für ein Urnenbestattung: von 800 € bis 3.200 €

Wer eine noch günstigere Alternative für eine anonyme Urnenbeisetzung sucht, wird z. B. bei unseren Nachbarn in Tschechien fündig. Dort ist eine Urnenbestattung incl. der Gebühren für Friedhof + Kremation, für ca. 80 € zu haben.

Die Kosten für eine Bestattung durch den von Ihnen ausgesuchten Bestatter, setzen sich individuell zusammen.

Die hier angegebenen Preise, dienen ausschließlich als Orientierungshilfe.

Sie suchen nach einer Bestattungsurne? Dann besuchen Sie doch unseren Urnen Onlineshop!

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Herforder wählen häufig Urne als letzte Ruhestätte

In Herford wurden im Jahre 2008, 411 Verstorbene beigesetzt. Für die Urnenbestattung entschieden sich 190 Leute. Das ist ein sicheres Indiz, das die Bestattungsart in der Urne immer mehr zunimmt.

Der „Ewige Frieden“ ist der größte Friedhof in Herford und dort kommt es schon seit mehreren Jahren zu mehr Urnen- als Erdbestattungen. 2008 wurden 263 Bestattungen auf diesem Friedhof durchgeführt, davon 141 Urnenbestattungen sowie 122 Erdbestattungen. Insgesamt kann man aber davon ausgehen, dass die Zahl der Beisetzungen auf den städtischen Friedhöfen in Herford rückläufig ist.

Neue Wege wollte man eigentlich bei der Stadtverwaltung in Herford gehen und war davon ausgegangen, dass die islamische Gemeinde mehr Interesse an Beisetzungen auf dem islamischen Teil des Friedhofs Ewiger Frieden hätte. Leider wurde in 2008 dort aber nur 5 Verstorbene bestattet.

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